{„de“:“Auch das Quartett des tschechischen Bigband-Meisters spielt eine anspruchsvolle intelligente, ja spannende Musik, eine geniale Mischung aus romantischer E-Musik, osteuropäischer Folklore und Modern Jazz mit Zitaten der europäischen Kulturtradition. Voller trickreicher Rhythmen und Metren, exakt und präzise.\n\nDas Programm enthält überwiegend Originalkompositionen von Milan Svoboda (Piano), die Musik groovt trotz komplizierter Metrik und wechselnder Harmonien, sie ist manchmal rockig, manchmal an modernen Mainstream mit vertrackten Rhythmen angelehnt. Der Einfluss der osteuropäischen Folklore vermittelt Lebensfreude, Martin Lehký spielt einen exzellenten Bass, und die Trompete von Michal Gera – einst der Großmeister der tschechischen Jazzrock-Trompete – klingt wie eine komplette Bläsersektion, oder erinnert mitunter an die Klassiker der Jazz-Rockszene wie das United Jazz & Rock Ensemble mit einem Schuss Folklore. Bei traumhaften lyrischen Balladen (Michal Gera am Flügelhorn) beherrscht Ivan Audes die hohe Schule des leisen Schlagzeugspiels, begleitet das Bass-Solo nur mit den beiden Schlagstöcken, schafft es, zu beschleunigen und zu bremsen.\n\n»Magic«, eine vor wenigen Jahren frisch komponierte Suite, dürfte auch zum Programm gehören. Ein komplexes Werk, stark an E-Musik erinnernd, mit Anklängen an Smetana, Weill, Liszt und Blues, groovige komplizierte Riffs. Svoboda brilliert zwischen Boogie Woogie und Modern, er treibt seine musikalischen Scherze mit dem Publikum und zitiert aus dem unendlichen Schatz der Präludien und Fugen von Johann Sebastian Bach. Zwar nicht zum ersten Mal in Dresden – aber immer ein Erlebnis: Milan Svoboda.“}

{„de“:“Milan Svoboda gründete 1974 sein erstes Jazzorchester, die Prager Big Band, die sich schnell einen Namen in der Geschichte des tschechischen und europäischen Jazz machte. Als Dirigent und Arrangeur leitete Svoboda später die gemischte tschechisch-polnische Big Bands, die mit den besten Solisten aus beiden Ländern besetzt waren. Svoboda hat mit seinen Big Bands, seinem Quartett und als Solist in ganz Europa gespielt und kann auf eine exzellente Diskografie (22 Alben)verweisen. Als Komponist arbeitete er auch für Theater, Film und Fernsehen. Er hat Musik für Musicals (»Foam Of The Days«), Ballett (»Mowgli«) und für mehr als siebzig Theaterstücke geschrieben. Auch als Dirigent machte er sich einen Namen. Er dirigierte die Rockoper »Jesus Christ Superstar« und das Musical »Evita«. Seit 2003 ist er der Dirigent und Direktor des Musicals »Les Miserables« in Prag.\n\nSvoboda konzertiert regelmäßig in Deutschland, gastierte auch bereits mehrfach in Dresden und im Jazzclub Neue Tonne, dessen Publikum den tschechischen Musiker als Meister des Jazzpianos und als Bigband-Leader schätzt.\n\nAuch das Quartett des tschechischen Bigband-Meisters spielt eine anspruchsvolle intelligente, ja spannende Musik voller trickreicher Rhythmen und Metren, exakt und präzise, eine geniale Mischung aus romantischer E-Musik, osteuropäischer Folklore und Modern Jazz mit Zitaten der europäischen Kulturtradition.\n\nDas Programm enthält überwiegend Originalkompositionen von Milan Svoboda , die Musik groovt trotz komplizierter Metrik und wechselnder Harmonien, sie ist manchmal rockig, manchmal am modernen Mainstream angelehnt. Der Einfluss der osteuropäischen Folklore vermittelt musikantische Lebensfreude.“}