{„de“:“Bekanntlich kann man alles auch ganz anders spielen, besonders auf Instrumenten, die es eigentlich gar nicht gibt! Jan Heinke und Bertram Quosdorf präsentieren eine völlig neue Art von Musik: »sheet metal jazz«.\n\nBekannte Eigenkompositionen\n(jan heinke, bertram quosdorf)\nund unbekannte, weil selbst erfundene, Interpretionen alter Jazzklassiker\n(miles davis, joshua redman)\nverschmelzen mit gewagt unverkrampften Adaptionen noch älterer Musik\n(erik satie, richard strauß)\nzu einer völlig neuen Legierung.\n\nBezaubernd, brachial, trocken und verhallt gehen The Blechner an ihr metallenes Werk.\n\n(Unter ausschließlicher Verwendung von selbst erfundenen, gekauften oder geborgten Instrumenten aus flachem Metall.)„}

{„de“:“ übersetzt sich aus dem Englischen frei mit Schwärmen und Herden, aber eben auch Pack und Meute.\nEs gibt sie überall – unter und über den Weltmeeren, in Fußgängerzonen, in Bienenstöcken und als Galaxien. Sie sind auf der Flucht, sie führen Krieg, intonieren Symphonien, entwickeln Kräfte, stellen sich in Blitzsekunden aufeinander ein, mal bedrohlich dann voller Anmut und Eleganz.\nHENRIKSEN – HEINKE – KAPPENSTEIN untersuchen in ihrem Forschungslabor das Schwarmverhalten von Quanten, Tieren, Menschen und Planeten und erzählen in Atmosphären, Klängen und Kreisläufen, was erst und wenn überhaupt im Hörer zu Ratio findet.\n\nDer Norweger Arve Henriksen ist weltweit einer der gefragten und innovativen Klangkünstler. Neben seinen spieltechnischen Errungenschaften für das Trompetenspiel begeistert er durch elektroakustische Landschaften, einen unverwechselbar lyrischen Sound und immer wieder unvorhersehbare Kollaborationen, etwa mit Imogen Heap, Bill Frisell oder Motorpsycho.\nSeine Band Supersilent gilt als Run DMC der Avantgardeszene und versetzt seine Hörerschaft seit über 25 Jahren in euphorisierende Trancezustände.\nNeben seinen Tonträgern auf eigenem Label veröffentlicht er regelmäßig beim Label ECM – zuletzt das Werk Rimur in Zusammenwirken mit dem Osloer Trio Mediaeval. Arve Henriksen erhielt den Norwegischen Jazzpreis sowie den Paul Acket Award des North Sea Jazz Festivals und\nwar zuletzt bei den Dresdner Musikfestspielen und dem Nordwind Festival in HELLERAU zu Gast.\n\nJan Heinke baut Klangskulpturen und Musikinstrumente aus Stahl, gründete das Stahlquartett, studierte Saxofon und untersucht seit etwa 30 Jahren die musikalischen Möglichkeiten der menschlichen Stimme, vor allem des Obertongesangs. Meist reist Heinke mit einem von ihm selbst entwickelten, Stahlcello genannten Streichinstrument, einer Zeitlupe für Klänge. Er arbeitet europaweit für Projekte mit Jazz, klassischer, Welt-, alter, zeitgenössischer, elektronischer Musik in Produktionen für Theater, Tanz, Oper, Ambient, Zirkus, Film, Galerien, Funk und Festivals, oft zusammen mit Chören, Bands, Orgeln, Bahnhöfen, Streichquartett, Stadtklängen, Computern, Schrottplätzen, Vögeln, Turbinen, Orchestern, Ozeandampfern, Musikmaschinen …\nHeinke ist Förderpreisträger der Stadt Dresden.\n\nDemian Kappenstein hat an der Hochschule für Musik in Dresden (Klasse Günter Baby Sommer & Eric Schaefer) Jazzschlagzeug, freie Improvisation und zeitgenössische Musik studiert. In der Jazzreihe ‹Feature Ring› im Europäischen Zentrum der Künste HELLERAU bringt er seit 2007 beeindruckende nationale und internationale Künstler nach Dresden, welche er mit seinem Trio begleitet. Kappenstein gewann mit seinem Ensemble Masaa den Bremer Jazzpreis, den Weltmusikpreis RUTH und den Preis der deutschen Schallplattenkritik. In seinen Konzerten für Soloschlagzeug arbeitet er an der Verbindung elektronischer und akustischer Musik und deren visueller Wahrnehmung.\nIm Dezember 2015 präsentierte Kappenstein das gemeinsam mit Marc Bangert entwickelte “unsichtbare Schlagzeug” im Deutschen Bundestag.\n\nMurmuRatio wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.“}

{„de“:“Jan Heinke baut Klangskulpturen und Musikinstrumente aus Stahl, gründete das Stahlquartett, studierte Saxofon und untersucht seit etwa 30 Jahren die musikalischen Möglichkeiten der menschlichen Stimme, vor allem des Obertongesangs. Meist reist Heinke mit einem von ihm selbst entwickelten, Stahlcello genannten Streichinstrument, einer Zeitlupe für Klänge. Er arbeitet europaweit für Projekte mit Jazz, klassischer, Welt-, alter, zeitgenössischer, elektronischer Musik in Produktionen für Theater, Tanz, Oper, Ambient, Zirkus, Film, Galerien, Funk und Festivals, oft zusammen mit Chören, Bands, Orgeln, Bahnhöfen, Streichquartett, Stadtklängen, Computern, Schrottplätzen, Vögeln, Turbinen, Orchestern, Ozeandampfern, Musikmaschinen …\nHeinke ist Förderpreisträger der Stadt Dresden.\n\nDemian Kappenstein hat an der Dresdner Musikhochschule bei Baby Sommer und Eric Schaefer Jazzschlagzeug, freie Improvisation und zeitgenössische Musik studiert. In der Jazzreihe ‹Feature Ring› im Europäischen Zentrum der Künste HELLERAU bringt er seit 2007 beeindruckende nationale und internationale Künstler nach Dresden, welche er mit seinem Trio begleitet. Kappenstein gewann mit seinem Ensemble Masaa den Bremer Jazzpreis, den Weltmusikpreis RUTH und den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Mit dem Duo Ätna ist er seit 2019 international erfolgreich unterwegs. In seinen Konzerten für Soloschlagzeug arbeitet er an der Verbindung elektronischer und akustischer Musik und deren visueller Wahrnehmung.\n\nGemeinsam verflechten die beiden außergewöhnlichen Musiker sphärische Klänge mit geheimnisvollen, brüchigen Grooves in Zwiegesprächen mit Tiefe und Kraft.“}