{„de“:“DIE KONFERENZ – das neue Bandprojekt der ehemaligen ALTE LEIDENSCHAFTEN-Musiker Uwe Niepel und Karl Godejohann. Die beiden Bielefelder gehören zu den wenigen Musikern im Jazz, denen es gelingt, akustische Instrumente und elektronische Sounds und Samples live so miteinander zu kombinieren, dass man das Gefühl einer wirklichen Einheit hat.\n\nVerstärkt durch die Essener Musiker Hartmut Kracht, Kontrabass und Bassgitarre (sonst z. B. AUTOFAB) und dem Tenorsaxophonisten und Bassklarinettisten Veit Lange (sonst z. B. SUPERNOVA) tagt DIE KONFERENZ jetzt öffentlich – im Jahre 2004 u. a. auf dem »Jazzfest Berlin« und den »Stuttgarter Jazztagen« und Anfang 2005 als 1. Preisträger des »Westfalen Jazz«-Wettbewerbs beim Internationelen Jazzfestival Münster. Die Musik dieser Band steckt voller Überraschungen: hier verbinden sich Noise-Sounds und elegante Melodielinien, Virtuosität und Herz, Musizierlust und kompositorische Finesse, Groove und Expressivität. DIE KONFERENZ ist hochmodern, aber dem Grundsatz verpflichtet: der Mensch macht die Musik.“}

{„de“:“Zu Ihrer Konzertreihe lädt die zeitgenössische Big Band SPIELVEREINIGUNG SUED sich diesmal DIE musikalische Instanz des Ruhrgebiets, den Komponisten JAN KLARE ein, um gemeinsam mit ihm die Werke seiner Big Band „The Dorf“ aufzuführen. Jan Klare beschreibt seine Musik selbst als Interaktion der Band, diese funktioniert im Sinne von sich \“selbst organisierender Schwarmintelligenz,\“ jeder Musiker hört \“im freien Flug\“ alles was ihn umgibt, reagiert darauf und beeinflusst wiederum das Ganze. Jan Klare funktioniert in diesem Bild wie eine geographische, meteorologische Gegebenheit, die den Schwarm durch Änderung der physikalischen Bedingungen umleitet. Kurz gesagt, fette Grooves treffen auf intensive Improvisationen einzelner Bandmitglieder\nund Klangcollagen der ganzen Big Band.\nJan Klare ist seit Mitte der 80er Jahre hauptsächlich als Saxofonist und Komponist auf allen möglichen Schauplatzen unterwegs. Er ist tätig im Theater-, Literatur- und Tanzbereich, befasst sich mit elektronischer Musik und Stummfilmvertonungen. Mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, ist er 2001 Kurator für „Solo Virtuos“ Gelsenkirchen, später künstlerischer Leiter des Real Book Zyklus im Dortmunder Domicil und seit 2006 Leiter des Orchesters „The Dorf“. 2007 gibt er eine Masterclass am New England Conservatory in Boston und schreibt u.a. die Fußballoper “Das Duell D/NL 74″,\ndie Kammeroper “Ich war die Krawatte von Prinz Claus”, Kompositionen für “Neue Musik”-Ensembles sowie die WDR BigBand, ein Stück für zwei Blasorchester/ einen Gospelchor/ eine Rockband/ Kirchenglocken + Pyrotechnik. Sein Oeuvre ist heterogen – er versteht seine Arbeit als “pseudosoziologische Feldforschung” über Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und deren Manipulation. Seine persönliche Dialektik entfaltet sich zwischen Besessenheit und Unterhaltung, Disziplin und Scharlatanerie – zusammengefasst: Klare ist nicht unentschieden aber durchaus zerrissen. Seine musikalische Biografie lässt sich entweder als schillernd, facettenreich, spannend\nund von Erfolg gekrönt erzählen oder als eine bohrende Sinnsuche, in einem Genre, das sich dem Lifestyle gewidmet hat.“}

{„de“:“Seit den späten 1970er Jahren, seit Bands wie dem World Saxophone Quartet, ROVA, dem 29th Street Saxophone Quartet, den Itchy Fingers und nicht zuletzt der Kölner Saxophon Mafia sind reine Saxofon-Ensembles zum festen Bestandteil der internationalen Jazz- und Crossover-Szene geworden.\nNur ein Bass-Saxofon-Quartett gab es noch nie. Bis DEEP SCHROTT kamen! \nDeep Schrott ist das erste und das einzige Bass-Saxofon-Quartett der Welt, der Geschichte, nein: des Universums!\n\nDie Band ist einerseits buchstäblich Heavy Metal, eine klingende „Raffinerie“ (Frank Köllges), ein futuristisch anmutender, ächzender, schnaubender, schnarchender, knarzender Doo-Wop-Blechhaufen, der einem Überseehafen Konkurrenz machen kann. Andererseits ein technisch virtuoses, subtiles, hochsensibles, am Rand der Stille operierendes Ensemble, das vom Luft- und Klappengeräusch bis zu extremen Obertönen alle Möglichkeiten des scheinbar so limitierten Instrumentes ausschöpft.\n\nAls Inspirationsquelle und Assoziationspunkt des musikalischen Materials von Deep Schrott dient – neben Strukturen aus Jazz und Improvisation – immer wieder das Rockgenre, genauer gesagt: man lässt sich von den härteren Spielarten zwischen Grunge, Heavy Metal oder Punk inspirieren.\n\nBrachiale Riffs, tonnenschwere Grooves, aggressive Improvisationen – und daneben leichtfüßige Melodien, feinsinnig gewebte Klangspektren und humorvolle Zitate. Verschrottet werden so – neben eigenen Stücken – Klassiker aus Rock und Pop, darunter Songs von den Led Zeppelin, Black Sabbath, Nirvana, aber auch den Beatles, Fleetwood Mac oder King Crimson.\n\nDies alles ist neu, überraschend, einzigartig, skurril und überwältigend. Es ist DEEP SCHROTT.“}