{„de“:“\n\nDie Musiker von ZUR SCHÖNEN AUSSICHT fanden sich während ihres Studiums in Dresden. Seither ermusizierten sie sich einen eigenständigen und eigenwilligen Zusammenklang verschiedenster Einflüsse. Egal welcher Genrefetzen die drei Herren sich bedienen, immer im Vordergrund stehen Interaktion, Verschmelzung von Komposition und Improvisation sowie Ungeahntes und Plötzliches, grundiert im Kontext des Jazz. Die Paradoxa Trubel und Struktur, Tonpoesie und Geräuschdestruktion laufen simultan.\n\n\“Mit einer abstrakten Lyrik und kühnem Humor bohren sie sich zum Ohr des Hörers vor. Ekstatische Energie und strukturelle Klarheit ohne Schnörkel. Absolut hörens- und erlebenswert!\“ – Eric Schaefer\n\n\“Nur selten konnte ich persönlich einer in jeder Hinsicht auch für den Hörer anspruchsvollen Musik – teils komplex durchkomponiert, teils ebenso komplex und frei improvisiert – so interessiert und mitgerissen folgen wie an diesen Abenden. Ich bin der Überzeugung, dass Joachim Wespel tatsächlich eine ganz eigene Klangsprache entwickelt hat, die [ich möchte fast sagen] „trotz“ der ungeheuren Komplexität und Modernität das Zeug dazu hat, das Publikum nicht nur nachhaltig zu beeindrucken, sondern auch zu gewinnen.“ – Thomas Fellow\n\n\“Sanft und geheimnisvoll, konkret und energetisch […] Diese Musik impliziert beim Hörer Neugier auf die kommenden ’schönen Aussichten‘.\“ – Günter \“Baby\“ Sommer“}

{„de“:“Nach dem Eröffnungskonzert von FINN WIESNER & BAND dürfen wieder alle nach Herzenslust jammen.“}

{„de“:“Wer EIVIND AARSET einmal live erlebt hat – ob mit Nils Petter Molvær, mit Dhafer Youssef oder mit seiner eigenen Band – wird diese besondere Erfahrung nicht vergessen haben. Denn auf der Bühne verwandelt sich dieser eher schüchtern und introvertiert wirkende Norweger, der eben noch passend zu seinem Auftreten faszinierende Klanggemälde von fast halluzinatorischer Qualität aus dem Instrument zaubert, auch unversehens zu einem intelligenten Rebellen, der seiner Gitarre die abenteuerlichsten Töne entlockt und seinem Publikum mit einer Welle schierer Energie den Atem raubt. \n\nWer die Biografie Eivind Aarsets kennt, wundert sich über dessen herausragende Qualitäten indes überhaupt nicht. Als Musiker begann er als Heavy Rock-Gitarrist, bevor er die frühen Alben seiner norwegischen Landsleute Jan Garbarek und Terje Rypdal für sich entdeckte. In den 1990er Jahren wirkte er dann schon bei Reihe einflussreicher ECM-Alben selbst mit und spielte mit Arve Hendriksen, Ketil Björnstad, Arild Andersen und Marilyn Mazur. Die großen Schlagzeilen aber machte er mit Nils Petter Molvaers bahnbrechendem Album \“Khmer\“. Von dort aus entwickelte Aarset sein Furore machendes Gitarrenspiel zu dem, was es heute ist und das inzwischen auf sechs Alben zu bestaunen ist.\n\nDen gewaltigsten Eindruck aber hinterlassen Eivind Aarsets Konzerte, denn hier nimmt er die Zuhörer mit in die vierte Dimension: Was linear beginnt, baut sich immer mehr auf, erst zur Klangfläche, dann zum\nSoundspace und bricht schließlich in Sphären auf, für die herkömmliche Beschreibungen völlig unzulänglich sind. Indem sie unentwegt zwischen Science Fiction und gefühlter Erinnerung umschalten, gelingt ihnen ein verwirrendes Spiel aus Gravitation und Fliehkraft, eine rastlose Wurmlochjagd von einem\nKlangquadranten zum nächsten, eine Art Malefiz mit jeglichen Erwartungen. Vor jedem Auftritt steht nur eines fest: Aarset und Co. werden den Hörer mit in unerhörte Welten nehmen. Diese Welten im Voraus zu verorten, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Einen Auftritt von EIVIND AARSETS I.E. hakt man nicht einfach ab, sondern man nimmt ihn über die Körperresonanz mit nach Hause, auf dass er sich über viele Wochen und Monate in Kopf und Blutbahn entfalten kann.\n\n\n\n\n\n\n\nIm Vorprogramm spielen SINULARIA, die man bisher als LEDERKORALLE kannte.\nDie Band hat ihren eigenen und eigenständigen Stil namens \“Subwater Beats\“ erfunden. Das ist eine Mischung aus: Erstens Wonky Beats, so wie man sie von J Dilla oder Flying Lotus kennt, zweitens Jazz, weil trotz aller Komplexität im Rhythmus immer noch einiges improvisiert wird, drittens Neuer Musik und indischer Musik, aus denen etliche komplexe Rhythmussysteme weiterentwickelt wurden, viertens IDM, in der neben verfrickelten Rhythmen genauso abgedrehte Sounds wie z.B. bei Aphex Twin auftauchen und fünftens Electronica, was u.a. für schwebenden Melodien und Akkorde steht.“}

{„de“:“Nachdem tags zuvor gegenwärtig an der HfM Studierende ihr Können gezeigt haben, steht der heutige Abend mit JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB, dem WORTART ENSEMBLE und der Band ZUR SCHÖNEN AUSSICHT ganz im Zeichen von MusikerInnen früherer Generationen an der Hochschule.\n\nEnergiegeladen, Treibend, Bewusstseinserweiternd. Die flirrende Weite, die JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB erzeugt, lässt mehr als drei Musiker vermuten. Pulsierende Beats lösen Raum und Zeit auf hypnotische Weise auf. Chamäleonartig passen sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschaffen so ein einzigartig homogenes und klares Klangbild. Ein beeindruckendes Zusammenspiel, erzeugt durch die ausgereifte Balance von Präzision und Freiheit. Sucht man nach stilistischen Vorgängern fallen einem zunächst „Medeski Martin and Wood“ und „John Scofield“ ein, dann aber auch der psychedelic rock von „Pink Floyd“ und „Deep Purple“.\n\nwww.downbeatclub.com\n \n\n\n\n\n \nDas WORTART ENSEMBLE hat seinen Platz im Spannungsfeld zwischen Musik und Sprache gefunden. Seit 2008 vertont das Vokalensemble Texte namhafter und weniger bekannter Autoren und wurde dafür 2015 mit dem Initiativpreis Deutsche Sprache ausgezeichnet.\nDie vielfältigen musikalischen Farben des Quartetts machen aus jedem Gedicht ein klangvolles Arrangement, das den Worten zusätzliche Wirkungskraft verleiht. Das Zusammenspiel der vier individuellen Stimmen und ihr Auf-gehen in einen gemeinsamen Klang sind ebenso spannend wie das Entdecken der poetischen Vielfalt von Sprache. Zuletzt besummte, verdichtete und be-\“swingte\“ das Ensemble die Texte der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer. \nAb Herbst 2016 präsentiert sich das Wortart Ensemble in neuer Besetzung mit dem neuen Programm „Home Sweet Home – Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben“ mit Texten von u.a. Rose Ausländer, Bertolt Brecht, Lily Brett, Hilde Domin und Adel Karasholi.\n\n\n\n\n\nZUR SCHÖNEN AUSSICHT besticht sofort mit fettem Trio-Sound. Mit traumwandlerischer Sicherheit manövrieren die drei Herren gewagt und verspielt auf der musikalischen Landkarte. Dabei geht es – vergleichbar mit einem Fahrradkurier in der Rush Hour – mit rasant wechselnden Tempi und überraschender Dynamik über Schleichwege, Panorama-Promenaden und Parcours. Als Zuhörer staunt man und wird mitgerissen in eine Klangwelt voller Kuriositäten. Zur Entspannung nach alpinen Auf und Ab kreiert das Trio immer wieder meditative Oasen der Besinnung und Erdung.“}