{„de“:“Der Kölner Gitarrist und Komponist Frank Wingold (FAZ: »sein Spiel steckt voller Überraschungen«) ist im Club- und Festivalzirkus seit Jahren ein Begriff. Er gilt als einer der versiertesten, interessantesten und innovativsten Gitarristen der jüngeren europäischen Szene. Mit der Band Underkarl sorgt er schon seit längerem für Furore. Der Amsterdamer Schlagzeuger Joost Lijbaart (weltweit unterwegs mit dem berühmten »Yuri Honing Trio«) und der vielseitige und gefragte Bassist Mark Haanstra bilden die Formation Agog.\n\nWarum Agog? Im Englischen findet man einen Hinweis: »to be agog for…« (engl.) – auf etwas gespannt, erpicht sein… Und Agogik ist die Lehre von der Gestaltung des Zeitmaßes. Das passt im doppelten Sinn. Wer die Agog-Musik hört, weiß: das Spiel mit der Zeit, mit Rhythmus und Tempo, beherrschen die drei Erzmusikanten wie aus dem Effeff. Aber sie haben auch etwas, was man im Zusammenhang mit »Zeit« immer braucht: Geduld, Gelassenheit, Ausdauer. Schon 1993 gewann das Trio den EUROP‘ JAZZ CONTEST in Brüssel. Frank Wingold erhielt dort den »Preis für den besten Solisten«, Joost Lijbaart den »Preis für den besten Drummer«. Auch der SABAM (= belgische GEMA)-Preis für die beste Interpretation einer belgischen Komposition ging an diese Band.\n\nDabei ist Agog keineswegs ein »Gitarrentrio« im herkömmlichen und assoziationsbeladenen Sinne, vielmehr eine Art kammermusikalisches, elektro-akustisches, klangfärbendes, groovendes, improvisierendes und interpretierendes Kleinst-Orchester, das sich verschiedener Genres bedient. Wendig und zielsicher öffnet Agog musikalische Räume: verschlungene Mehrstimmigkeit und energetische Improvisation, wahre und imaginative Folklore, Garagen-Tangos, Klangfarbenmelodien, Rock und Neue Musik, vitale Komplexität und eigenartiger Impressionismus. Agog – das Trio ist eine Riesenüberraschung und ein großes Erlebnis.“}

{„de“:“Der holländische Nummer-Eins-Schlagzeuger Joost Lijbaart und Jung-Star-Pianist Wolfert Brederode bilden zusammen ein spannendes Duo-Projekt. Brederode gilt als einer der wichtigsten Nachwuchsmusiker der Niederlande, der seine klassische Ausbildung nicht verleugnen kann, aber sich inzwischen ein breites stilistisches Spektrum im Jazz erarbeitet hat. Lijbaart ist hingegen deutlich geprägt von der Free-Jazz-Tradition der Niederlande, also von »Schlagwerkern« wie Han Bennink.\n\nBei den Live-Auftritten der beiden gibt es neben wilden, zupackenden und expressiven Passagen auch viele eher introvertiert und getragen, ja fast elegisch wirkende Stücke, etwa in Brederodes Komposition »Empty room« oder in Lijbaarts »Mitchell«. Dabei gelingt es den beiden mit ihren Eigenkompositionen über die gesamte Konzertdauer hinweg, den Spannungsbogen für die Zuhörer aufrecht zu erhalten. Hier haben zwei Musiker eine überraschende Seelenverwandschaft entdeckt.“}