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Mit einer Carte Blanche von Jazzdor ausgestattet, konnte sich JULIA KADEL im vergangenen Herbst ihr Traumensemble zusammenstellen. Die Berliner Pianistin hat in dieser deutsch-französischen Formation Musiker*innen nicht nur verschiedener Nationalitäten, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Einflüssen und idiomatischen Traditionen zusammen gebracht. Basisierend auf Dialog und Austausch, unter Berücksichtigung des Anderen in seiner radikalsten Einzigartigkeit, knüpft die freie und offene Musik von Julia Kadels IDIOME UNI an die ureigensten Werte des Jazz an.

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{„de“:“Die VOCAL NIGHT, fast schon legendäre Konzertreihe von Tonne und der Gesangsklasse der Hochschule für Musik Dresden, gehört unbedingt in unser Jubiläumsprogramm. \nFünf Acts werden in der neuen Ausgabe dabei sein: ein Solo von INEZ SCHÄFER, das Duo mit der wunderbaren Stimme von DORA OSTERLOH und dem perlenden Piano von JULIA KADEL, die zwei zauberhaften Stimmen plus kongeniale Gitarre von COUCOU; Soul und Pop mit Jazz- und HipHop-Einflüssen von der LARS ZIEGLER BAND und – noch neu hinzugekommen – das ANNA BOLZ QUARTET.“}

{„de“:“Unter der Leitung von GÜNTER BABY SOMMER geben die Studenten seiner Improvisationsklasse ihr großes abendfüllendes Konzert in der Tonne.“}

{„de“:“Die November-VOCAL NIGHT klingt fast noch in den Ohren, da stehen bereits die nächsten SängerInnen in den Startlöchern. Wie immer darf man auf spannende Bands und Projekte gespannt sein.\nIn dieser 56. Ausgabe der Kultreihe werden dabei sein:\n\nBUBU’S MONKPROJEKT, das Duo OLGA XAVIER/THOMAS LEHNICK, das DORA OSTERLOH QUINTETT und TRAVELER’S DIARY.\n\nZu einigen der auftretenden Bands gibt es hier noch weitere Infos, bei den anderen darf man sich überraschen lassen.\n\n\nDORA OSTERLOH QUINTETT:\nDie junge Dresdner Band spielt Kompositionen und Arrangements von DORA OSTERLOH.\nDurch das harmonische Zusammenspiel der 5 Musiker ensteht daraus ein unkonventioneller Jazz, geprägt von vielschichtiger Spielfreude und lyrischen Improvisationen. \n\n\nTRAVELER’S DIARY\nWillkommen in der Welt des Gitarren-Pop- und Piano-Trios TRAVELER’S DIARY: Legt eure Erwartungen für einen Moment ab und nutzt euer Ohr. Die Band zeigt euch eine Klangwelt auf, in der sich Melodie, Groove und Atmosphäre ästhetisch die Hände reichen. Ein Konzerterlebnis, welches vor allem von Inspiration und Fantasie bestimmt ist.“}

{„de“:“Die Pianoklasse von Prof. Matthias Bätzel, Michael Fuchs und Jens Wagner in ihrem zweiten langen Abend.“}

{„de“:“Nach dem Kurzkonzert der Eröffnungsband darf wieder fleißig gejammt werden.“}

{„de“:“Die drei Jazzmusiker vom JULIA KADEL TRIO lernten sich während ihrer Studienzeiten in Dresden und Berlin kennen. Sie wollen ein Klaviertrio mit persönlichem Klang sein, dazu gehört für sie ein Musizieren mit viel Freiheit und Spontaneität im eigenen Spiel. Dabei stehen einerseits die Kompositionen der Pianistin Julia Kadel im Vordergrund, andererseits aber auch das freie Improvisieren. Klischees des Jazz oder Pop stellen keine Schranken in ihrer Musik dar, so gibt es Phasen freier Improvisation, Groove-Passagen oder schlichte Melodien, an denen sich alles entspinnt – ob komponiert oder frei dem Moment entnommen. Was Contemporary Jazz heute bedeuten kann, zeigen die Drei auf, indem sie unbeschwert ihre klanglichen Vorstellungen beim gemeinsamen Musizieren hin zu einer eigenen Ästhetik weiterentwickeln.“}

{„de“:“Wenn man Blue-Note-Labelchef Don Was begeistert, darf man sich schon ein bisschen darauf einbilden. Schließlich geht dieser Mann mit Jazz- und Rockgrößen quasi täglich ein und aus. Anfang des Jahres nahm die 27-jährige Pianistin JULIA KADEL mit ihrem Trio in Berlin das gemeinsame Debütalbum \“Im Vertrauen\“ auf. Das hält erstmals auf Tonträger die Musik fest, die die junge Formation zu einem Geheimtipp der Live-Szene gemacht hat. In L.A. gelangte eine Vorabkopie des Albums an niemand Geringeren als Don Was. Der war begeistert: \“Eine fantastische Musikerin!\“, vermeldete er der deutschen Dependance, und: „… vor 75 Jahren begann die Blue-Note-Geschichte mit zwei Berliner Exilanten, ich bin sicher dass Alfred Lion, wäre er noch unter uns, Julia Kadel mit Freude unter Vertrag nehmen würde\“.\nAm 29. August erscheint das Album, und trägt nicht ohne Stolz das Blue-Note-Logo. Drei junge deutsche Musiker und ein legendäres amerikanisches Label, eine spannende Kombination. Ein Album und ein Konzert, auf das man mehr als gespannt sein darf.\n \nPianistin Julia Kadel, Bassist Kalle Enkelmann und Schlagzeuger Steffen Roth haben einander gesucht und gefunden. In der gemein¬samen Klanger¬oberung heben die Drei die Geset¬zmäßigkeiten aus den Lehrbüchern „Jazz“ und „Triomusik“ auf. Sie folgen ihren eigenen Regeln, und die werden bei jedem Auftritt Stück für Stück neu formuliert. Ob dies nun Jazz oder etwas ganz Anderes ist, zählt nicht vorrangig. Mit Sicherheit ist es emotionale Musik, die Melodien und Grooves, Komponiertes und Impro¬visiertes fein ausbal¬anciert, sich genauso an den jazzbe¬wussten Gourmet wie an den flex¬iblen Klassik-Hörer und den offen¬herzigen Pop-Fan wendet.\n \nMit dem JULIA KADEL TRIO betritt eine junge Formation die europäische Szene, deren unbe¬d¬ingter Mitteilungswille in eine ganz unver¬wech¬selbare Sprache mündet. Kein Gerin¬gerer als Till Brönner wurde auf die poet¬ische Power des Trios aufmerksam und machte sich selbst zu einem bedin¬gungslosen Förderer der drei Newcomer. Hier steht etwas in den Startlöchern, das man am besten mit einem einzigen Wort beschreibt: Groß!“}

{„de“:“Als vor zwei Jahren das Album \“Im Vertrauen“ vom JULIA KADEL TRIO erschien, lasen sich einige Rezensionen fast wie Filmkritiken. Von Bildern war da die Rede, die am inneren Auge vorbeizogen, mal als Skizzen, dann wieder als ganz große Panoramen. Eine ungewöhnliche Reaktion auf das Debüt eines jungen Jazz-Trios, dessen Mitglieder alle ihren Dreißigsten noch vor sich haben.\nMit den Lorbeeren und dem damit verbundenem Erwartungsdruck sind Julia Kadel und ihre beiden Mitmusiker so lässig und souverän umgegangen, wie ihre Musik von Beginn an klang. Vergleiche mit Ensembles wie e.s.t. oder dem Tingvall Trio machen Kadel eher ein wenig ratlos: \“Uns Drei verbindet vor allem die große Leidenschaft zu spielen. Da geht es weniger darum, in einer spezifischen Art zu performen oder formatierte Erwartungen zu erfüllen“. Die Kompositionen für das Nachfolgealbum \“Über und Unter\“ (wiederum bei Blue Note erschienen) stellen für das Trio Klänge dar, die aus Bildern und Erlebnissen entwickelt werden. \nUnd Julia Kadel ist überzeugt, es sei \“zu kurz gedacht anzunehmen, Jazz wäre zu kompliziert oder komplex für den alltäglichen Musikhörer. Die Leute können durchaus mit immer wieder neuen Ohren zuhören und sich in jeder Form von Klang zu Hause fühlen.“ Seit ihrem Vorgängeralbum haben Julia Kadel und Trio viele Konzerte gegeben und enorm positive Reaktionen des Publikums erfahren, sowohl bei kleinen Club-Gigs als auch bei großen Festivalauftritten wie beim renommierten Jazzfest Berlin oder dem Überjazz-Festival Hamburg.\nBei jeder ihrer Live-Performances wird das Publikum Zeuge der erstaunlichen Spontaneität der Drei, die sich nicht nur musikalisch, sondern auch in körperlicher Interaktion wie dem Austausch von Blicken äußert. Das kann Jeder hören, sehen und empfinden, ganz gleich welcher musikalischen Vorbildung oder Ausrichtung. \“Ich möchte nicht behaupten, dass ich meine Musik wirklich durch und durch verstehen will“, sagt Julia Kadel, \“sie ist einfach das, was ich liebe und was sich für mich gut anfühlt. Sie passiert“. Und das fühlt sich eben auch für das Publikum regelmäßig sehr, sehr gut an.“}

{„de“:“Als 2014 das Album \“Im Vertrauen“ vom JULIA KADEL TRIO erschien, lasen sich einige Rezensionen fast wie Filmkritiken. Von Bildern war da die Rede, die am inneren Auge vorbeizogen, mal als Skizzen, dann wieder als ganz große Panoramen. Eine ungewöhnliche Reaktion auf das Debüt eines jungen Jazz-Trios, dessen Mitglieder alle ihren Dreißigsten noch vor sich haben.\nMit den Lorbeeren und dem damit verbundenem Erwartungsdruck sind Julia Kadel und ihre beiden Mitmusiker so lässig und souverän umgegangen, wie ihre Musik von Beginn an klang. Vergleiche mit Ensembles wie e.s.t. oder dem Tingvall Trio machen Kadel eher ein wenig ratlos: \“Uns Drei verbindet vor allem die große Leidenschaft zu spielen. Da geht es weniger darum, in einer spezifischen Art zu performen oder formatierte Erwartungen zu erfüllen“. Die Kompositionen für das Nachfolgealbum \“Über und Unter\“ (2016 und wiederum bei Blue Note erschienen) stellen für das Trio Klänge dar, die aus Bildern und Erlebnissen entwickelt werden. \nUnd Julia Kadel ist überzeugt, es sei \“zu kurz gedacht anzunehmen, Jazz wäre zu kompliziert oder komplex für den alltäglichen Musikhörer. Die Leute können durchaus mit immer wieder neuen Ohren zuhören und sich in jeder Form von Klang zu Hause fühlen.“ Seit ihrem Vorgängeralbum haben Julia Kadel und Trio viele Konzerte gegeben und enorm positive Reaktionen des Publikums erfahren, sowohl bei kleinen Club-Gigs als auch bei großen Festivalauftritten wie beim renommierten Jazzfest Berlin oder dem Überjazz-Festival Hamburg.\nBei jeder ihrer Live-Performances wird das Publikum Zeuge der erstaunlichen Spontaneität der Drei, die sich nicht nur musikalisch, sondern auch in körperlicher Interaktion wie dem Austausch von Blicken äußert. Das kann Jeder hören, sehen und empfinden, ganz gleich welcher musikalischen Vorbildung oder Ausrichtung. \“Ich möchte nicht behaupten, dass ich meine Musik wirklich durch und durch verstehen will“, sagt Julia Kadel, \“sie ist einfach das, was ich liebe und was sich für mich gut anfühlt. Sie passiert“. Und das fühlt sich eben auch für das Publikum regelmäßig sehr, sehr gut an.“}