{„de“:““Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird die Wahrheit sagen”, meinte einst der britische Dramatiker Oscar Wilde. Seit Beginn seiner Karriere trägt LAMBERT eine elegant gehörnte sardische Stiermaske. Bei ihm hat die Verhüllung etwas Poetisches. Sie mache ihn sofort erkennbar und gebe ihm gleichzeitig den Raum kreativer Freiheit, so der Mittdreißiger. In der Tat ist die Maske eine gute Metapher für Lamberts Musik, leichtfüßig und dennoch geheimnisvoll.\nDas Modemagazin Vogue lobte Lamberts \“meditativ impressionistisches Klavierspiel\“. Seine Miniaturen zeugen von einem “enormen Gespür für Melodien”, fand der “Rolling Stone”. Sein zweites Album “Stay in the Dark” (2015), das die “Welt” eine “radikale Sternstunde” nannte, machte Lambert zunächst in Deutschland, dann auch international bekannt.\nNach \“Sweet Apocalypse\“, \“Alone\“, \“True\“ und \“Alone II\“ hat der Mann mit der Maske mit \“False\“ schon wieder ein Album am Start, das ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch randvoll mit genialer Musik ist, die sich mit jedem Titel neu erfindet. Lambert hat für jedes Stück ein besonderes Alter Ego kreiert, um das Verwirrspiel um seine Identität perfekt zu machen. 14 neue Kompositionen mit 14 verschiedenen Gesichtern, die darauf warten, live gespielt zu werden.“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Vor fünf Jahren trat LAMBERT zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf. Nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch international bekannt und gefragt ist. Namhafte Künstler wie zum Beispiel José González, Deichkind und Moderat fragten Reworks ihrer Tracks an und bekamen einzigartige Neuinterpretationen zurück. In den besagten fünf Jahren veröffentlichte Lambert vier Solo-Alben und tourte über den halben Kontinent. Und nachdem er 2018 zwei Alben, eines in Kollaboration mit dem Elektronik-Produzenten Stimming und eines mit dem Chicagoer Folk-Sänger Brooklyn Dekker veröffentlichte, erklang im Mai diesen Jahres nun wieder Lambert in Reinform: alleine und maskiert am Klavier.\nBusy days, busy years – so sehr, dass man schon mehr als eine Persönlichkeit hinter diesem Pseudonym vermutete. Gerüchte und Namen sind für Lambert aber nicht mehr als inspirierender Schall und Rauch. Das, was zählt, ist das, was wirklich dahintersteckt: Ein neues Lambert-Album wird diese Geschichte im Herbst 2019 weiterschreiben und tiefer verorten.\n\nDie Klassifizierung des Künstlers und Phänomens namens Lambert in ein enges Genre-Korsett wird durch die genannte Vielseitigkeit nahezu untragbar. Dennoch, der Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen. Möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds stattfanden. Dabei sprechen Lamberts Harmonien auch eine deutliche, andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und diesem Chopin treffen auf rhythmische Strukturen und mitreißende Bewegungen, die moderne elektronische Tanzmusik referenzieren. Lambert scheint demnach nicht viel darauf zu geben, pop- oder hochkulturell verortet zu werden. Es tut schließlich auch nichts zur Sache, ist es doch so oberflächlich und trügend wie jede Äußerlichkeit.\nFestzuhalten bleibt aber, dass Lambert im Gegensatz zur Neoklassik, ihrer Ambienthaftigkeit sowie der konzentrierten Rolle von Fläche und diatonischer Harmonie, sich musikalisch deutlich vielseitiger versteht. Auch schimmert immer wieder ein klares und technisch versiertes Interesse an Musik bis hin zu einem Nerdtum bei ihm durch: Bach und Chopin sind dabei genauso Thema wie Bill Evans, Keith Jarrett und Brad Mehldau. Große Helden, die man nicht hinter jedem seiner Stücke vermuten würde. Denn die im Gegensatz dazu auch zu spürende Eingängigkeit popkultureller Traditionen und Inspirationen machen Lambert zu einem bunten Phänomen, einem gehörnten Pop-Trüffelschweinchen im Matsch der Neoklassik.\nAber die nächsten Arbeiten von Lambert werden die Welt sicher wieder eines Besseren belehren. Denn genauso wie viele Persönlichkeiten hinter dieser Maske stecken könnten, kann ein einziges Genre gewiss nicht genug für diesen Klangkosmos sein. Vielleicht ist dies damit auch die beste Verortung für das versteckt spielende Klavier: überall und nirgends, aber immer genau da.“}

{„de“:“Vermutlich ist LAMBERT 34 Jahre alt. Sein Name ist ein Pseudonym. Er lebt wohl in Berlin. Sein Gesicht versteckt er hinter einer Maske, die einer Antilope ähnelt, aus Sardinien stammt und eigentlich ein Stier ist. Gerüchten zufolge könnte sich hinter all diesen Geheimnissen der Komponist und Pianist/Keyboarder Nils Frahm verstecken, der als Produzent auf Lamberts Debütalbum steht. Wer weiß …\nLambert lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Der in Norddeutschland geborene Neo-Klassik-Pianist kocht lieber sein eigenes Süppchen. Und das beinhaltet all diese geheimnisvollen Zutaten. Was man weiß: Er wächst, wie viele andere Jugendliche in den Achtzigern mit Rock- und Popmusik auf. Spielte Schlagzeug in Garagenbands. Fand das Klavier aber irgendwann viel schöner. Es wird *sein* Instrument. Mit reiner Klassik kann er aber nicht viel anfangen. Und so beginnt der Pianist nach einigen Semestern Jazz-Piano mit der Neuvertonung gegenwärtiger Pop- und Rocksongs. Einige dieser Klangexperimente landen im Internet und machen diverse Branchenkollegen hellhörig. Darunter Bands wie Tocotronic, Boy, Bonaparte und Ja, Panik. Es entstehen Kontakte. Und plötzlich sind Lamberts sogenannte Re-Works in aller Munde. Zu Recht!\nMit seinem neuen, vierten Album \“Sweet Apokalypse\“ manifestiert Lambert nun endgültig seinen Platz abseits der Puristen – mit entrückend düsterschönem Klavierspiel zwischen Jazz, Minimalismus, Pop und Klassik.“}

{„de“:““Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird die Wahrheit sagen”, meinte einst der britische Dramatiker Oscar Wilde. Seit Beginn seiner Karriere trägt LAMBERT eine elegant gehörnte sardische Stiermaske. Bei ihm hat die Verhüllung etwas Poetisches. Sie mache ihn sofort erkennbar und gebe ihm gleichzeitig den Raum kreativer Freiheit, so der Mittdreißiger. In der Tat ist die Maske eine gute Metapher für Lamberts Musik, leichtfüßig und dennoch geheimnisvoll.\nDas Modemagazin Vogue lobte Lamberts \“meditativ impressionistisches Klavierspiel\“. Seine Miniaturen zeugen von einem “enormen Gespür für Melodien”, fand der “Rolling Stone”. Sein zweites Album “Stay in the Dark” (2015), das die “Welt” eine “radikale Sternstunde” nannte, machte Lambert zunächst in Deutschland, dann auch international bekannt.\nNach \“Sweet Apocalypse\“, \“Alone\“, \“True\“ und \“Alone II\“ hat der Mann mit der Maske nun mit \“False\“ schon wieder ein neues Album am Start – und das ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch randvoll mit genialer Musik, die sich mit jedem Titel neu erfindet. Lambert hat für jedes Stück ein besonderes Alter Ego kreiert, um das Verwirrspiel um seine Identität perfekt zu machen. 14 neue Kompositionen mit 14 verschiedenen Gesichtern, die darauf warten, live gespielt zu werden.“}