{„de“:“Die Frau mit der verführerischsten Stimme des Landes ist wieder unterwegs: LISA BASSENGE.\nDiesmal mit dem schwedischen Ausnahmepianisten JACOB KARLZON an den Tasten und dem dänischen Multiinstrumentalisten ANDREAS LANG am Bass. Das Trio hat es sich zur Aufgabe gemacht, einzigartige Versionen ihrer Lieblingslieder auf die Bühne zu bringen – \“My Favorite Songs\“. Somit bewegt sich das neue Programm zwischen Gershwin und Kylie Minogue, zwischen The Cure und Bill Withers, zwischen Soul, Jazz, Pop und Blues. Die Stücke werden in neue Gewänder gekleidet und auf dem Laufsteg der Bühne zum Klingen gebracht. Es geht um Dekonstruktion und Neuaufbau und um den Reichtum, der durch Reduktion entsteht. Don’t miss it!“}

{„de“:“Man kennt sie mit Micatone, seit 2004 auch mit Nylon. Aber vor allem mit ihrer eigenen Band gilt LISA BASSENGE nach vier Studioalben und einer Live-Platte als die deutsche Sängerin, die sich am erfolgreichsten keinen Deut darum schert, ob man ihre Musik Jazz nennt oder Pop. Sie ist in der Tat diejenige, die mit ihrer samtenen Stimme beide Welten zusammenbringt wie keine zweite hierzulande. Stilvoll und höchst verführerisch ging sie schon immer zu Werke, wenn sie Songs des American Songbook oder ihre Lieblingslieder aus dem Pop-Lager interpretierte. \nIm Januar erscheint \“Nur Fort\“, Lisa Bassenges neues Album. Und diesmal erfindet sie nicht nur moderne Klassiker oder fast in Vergessenheit geratene Pop-Perlen neu, sondern sich gleich selbst, denn erstmals singt sie fast ausschließlich deutsche Stücke, darunter auch einige eigene. Geblieben ist ihre Unbefangenheit und die zauberhafte Darbietung: Charmant, cool, relaxed und sophisticated. Eben Lisa Bassenge.“}

{„de“:“LISA BASSENGE, Berlinerin, seit Mitte der 90er-Jahre eine zum Glück unüberhörbare Kraft, ist bisher meistens als Jazzsängerin identifiziert worden – auch da hat man gleich eine Kulturtechnik vor Augen, eine bestimmte Art der Vermittlung: das samtfreundlich Introvertierte, latent Tiefe. Das Geheimnis, das einem nicht damit auf die Nerven geht, unbedingt jetzt gleich gelöst werden zu wollen. An manchen Tagen wohl tatsächlich die weinrote Diva an der Seite des Pianisten, aber in der Regel einfach die gepflegte, goldrichtig parfümierte Sorte von Souveränität.\nDas neue Album von Lisa Bassenge ist 2013 erschienen, es heißt „Wolke 8“ und, jetzt müssen Sie ganz stark sein: Es ist ihre bisher unhöflichste Platte. Mit Abstand. Nicht nur, weil sie dieses Mal Sachen singt wie „Wär ich Polizistin, wärst du im Knast“ und „Schrei den Menschen auf der Straße deinen Namen in die Fresse“. Sondern weil sie hiermit ganz ernsthaft zum Angriff übergeht. Weil sie mit kurzem, optimal getimeten Anlauf denen ins Gesicht springt, die zwischen Sängern und Hörern – erst recht in den ständig so kunstverdächtigen Genres Jazz, Chanson, Nachtlied – immer noch eine dünne Folie vermuten, das Zellophan des ungestörten Genusses, das einen davor beschützt, dass irgendwer zu nahe kommt.\nMit anderen Worten: Auf „Wolke 8“ nimmt sich Lisa Bassenge ihr Publikum so richtig zur Brust. Hier spielt sie wie eine Weltmeisterin, nicht Klavier, dafür hat sie andere Leute, sondern einige der ganz großen Rollen der Popliteratur. Die Provokateurin, die Twisterella, die Bitterkluge und Biestige. Die Nachdenkliche auf den Dächern, bei der man nie weiß, ob sie gleich rauf zum Mond oder runter in die Bremslichter springen will [auch sie weiß das nicht immer]. Und die Geschichtenerzählerin, die unterm Apfelbaum sitzend beobachtet, wie komisch die Welt sich verfärbt, wenn die Liebe geht. Elf Gesichter, elf Songs, die einen auf elf verschiedene Arten finden. Einigen von ihnen muss man auch erst ein bisschen hinterherlaufen. Weil sie zu schnell sind.\nDas Angebot an selbsterklärt authentischen, singenden, songschreibenden jungen Frauen ist in der deutschen Musikszene durchaus groß. Und ausreichend. Was für eine herausragende Neuerscheinung „Wolke 8“ trotzdem [oder gerade deshalb!] ist, hat natürlich auch damit zu tun, dass Lisa Bassenge schon vorher eine der mit Abstand besten und aufregendsten Stimmen war. Dass sich das Album, das ihr und ihren Jungs hier gelungen ist, so abwechslungsreich und abgrundtief anhört, so zupackend und feinmotorisch, literarisch und live, bedeutungsschwanger und neugeboren, wie es nur die allerbesten Popplatten tun – das ist die Nachricht. Das Geständnis. Die Parole. Das sagen die Songs, während sie einem an den Ohren ziehen.\n„Wolke 8“ ist ein großer Schritt vom letzten Album, „Nur fort“, das im Januar 2011 erschien, bravouröse Kritiken bekam, von Fans und Noch-Nicht-Fans so geliebt wurde, dass es dafür den goldenen Jazz- Award gab.\nUnd „Wolke 8“ ist nicht nur Lisa Bassenges bisher unhöflichste Platte, es ist auch ihre beste.\n\n„}

{„de“:“\“Wenn Melancholie so verführerisch klingt wie bei LISA BASSENGE, dann trägt das Thema ‚verlorene Liebe‘ auch mal ein ganzes Album\“, schrieb der Rolling Stone über sie. Eine \“Stimme, die einen in den schönsten Träumen wiegt\“, hörte die taz, während der Musikexpress in ihr \“bald Diva, bald Blues-Lady, bald Vamp, bald Mary Poppins\“ erkannte. So euphorisch einig wie bei Lisa Bassenge sind die Kommentatoren sich selten. In rund 20 Jahren Karriere hat die Berlinerin mit ihren Bands ‚Micatone‘ und ‚Nylon‘, mit dem ‚Lisa Bassenge Trio‘ oder solo das Publikum begeistert und insgesamt 14 Alben veröffentlicht. Mit ihrer urbanen Mischung aus Jazz, Blues und Chanson hat sie sich den Rang einer der besten deutschen Sängerinnen erobert. \n’Canyon Songs‘, ihr neues, in Los Angeles aufgenommenes Album, ist ein neuer Schritt für die Künstlerin. Es ist das erste Mal, dass sie sich aus den lange vertrauten musikalischen Kontexten herausgewagt hat. Elf Songs nahm sie in LA auf, am Mischpult saß kein Geringerer als Grammy-Preisträger Larry Klein [Produzent von Joni Mitchell, Herbie Hancock, Madeleine Peroux, Tracy Chapman u.v.a.]. Mit diesem Album verbeugt sie sich vor der Singer-Songwriter-Szene von Los Angeles, den Laurel-Canyon-Künstlern, und interpretiert Klassiker von The Doors, Elliott Smith, den Beach Boys und Joni Mitchell. Wenn Lisa Bassenge diese Songs singt, denkt man jedoch nicht lange über die Herkunft der Originale nach. Es ist die große Kunst dieser Sängerin, jeden Song in die Gegenwart zu holen.“}

{„de“:“Das Unerklärliche braucht keinen Plan. Es manifestiert sich von selbst. Die Berliner Sängerin LISA BASSENGE verspürte schon lange das unbeschreibliche Verlangen, etwas ganz anderes zu machen, als man von ihr kennt. Sie ist eine begnadete Songwriterin, und doch wurde sie immer wieder von Melodien heimgesucht, die sie seit vielen Jahren begleiten. Und plötzlich erkannte sie, dass sie sich selbst vielleicht besser denn je im Fremden findet.\nDer Albumtitel BORROWED AND BLUE umreißt bereits das komplette Programm der CD und der Konzerte. „Blue“ beschreibt die Stimmung der unglaublich intimen Trio-Konstellation, in der das Timbre der Künstlerin mit entwaffnender Klarheit zur Geltung kommt. „Borrowed“ bezieht sich auf die Herkunft der Stücke und Lisa Bassenges Umgang mit ihnen. Sie entreißt den Schöpfern nicht etwa deren Originale. Auch handelt es sich hier nicht – wie so oft –um zeitgemäße Updates von in die Jahre gekommenen Standards. Nein, ganz still, auf sich selbst konzentriert und ungekünstelt singt eine große Sängerin diese Lieder. Es wirkt, als würde sie vor dem Spiegel stehen, sich selbst ganz tief in die Augen schauen und vorbehaltlos mit ihrer Umgebung teilen, was ihr da begegnet. Obwohl keiner der Songs aus ihrer eigenen Feder stammt, verrät Lisa Bassenge ganz viel über sich selbst. Die Auswahl der Songs zeugt nicht nur von ihrer musikalischen Sozialisation und ihren Vorlieben, sondern ihre Interpretation gibt auch viel über ihre Wahrnehmung und den Einfallswinkel ihrer Sensoren preis.\nAber „Borrowed And Blue“ ist ja nicht im Alleingang entstanden. An dieser Stelle gilt es, das Augenmerk auf die beiden Kompagnons zu richten, ohne die Lisa Bassenge niemals diese Eindringlichkeit erreicht hätte. Der dänische, in Berlin lebende Bassist Andreas Lang und der schwedische Pianist Jacob Karlzon finden eine geradezu atemberaubende Balance aus solistischer Brillanz, die vor allem in Nuancen aufblitzt, und einer individuellen Zurück-haltung, die sich zu jedem einzelnen Zeitpunkt in den Dienst der Stimme stellt. Gleichzeitig wissen sie Lisa Bassenges Gesang in kongenialer Weise zu grundieren, zu triggern und zu pointieren, ohne dabei mit ihrer eigenen Spiellaune hinter den Berg zu halten. Im bewussten Verzicht auf ein Schlagzeug vereinen sich Piano und Bass mit der Stimme zu einer Mischung aus Magie und Poesie.“}