{„de“:“Vier Musiker mit vielen Gesichtern. Verblüffend ehrlich. Geradeaus. Ohne Patina. Mal liebenswert charmant, dann schmutzig, rücksichtslos und rüpelhaft durch die Musiklandschaft torkelnd. Mit einem großartigen musikalischen Zusammenhalt und mit einem zwinkernden Auge sind die sympathischen Chaoten immer für eine Überraschung gut!\n\nIm neuesten Projekt des Saxophonisten und Klarinettisten Marcel Lüscher treffen sich Blutsbrüder die zielgerichtet am selben Strick ziehen. Es geht um die Band, ums Kollektiv, um den persönlichen Ensemblesound, um profund gelebte Emotionen. Sie klingen stets frisch, souverän aber nicht abgebrüht und verstehen es, der Musik Leben einzuhauchen, eine Uhr zum Ticken zu bringen. \n\nDie menschliche Vertrautheit der Bande generiert eine Risikofreudigkeit, sodass sich die Musiker oft weit zum Fenster hinauslehnen und bei ihren Konzerten stets auf musikalischer Abenteuersuche sind.“}

{„de“:“Das Magazin Jazz Thing schreibt zum Debüt von Kerouac, das bei Unit Records erschienen ist: »Aus Zürich kommt diese kraftvoll improvisierende Band des Tenoristen Michael Jaeger. Zu Ehren des Beatniks und Bebop-Liebhabers Jack Kerouac agieren die vier Schweizer seit einigen Jahren unter dem Namen des US-Schriftstellers. So wie der seinen rhythmisch-ekstatisch-spontanen Schreibstil pflegte, liefert auch das Quartett in kollektiven Improvisationen intensiv formulierte Ereignisse, die irgendwo zwischen Gerry Mulligan und dem abwechslungsreichen Steve Colemann changieren. Da werden mit Powerspiel Hirne durchgeblasen, aber auch dank viel Konzentration stillere Cool-Jazz-Momente gepflegt. Eine reizvolle Platte, die Lust auf einen Live-Auftritt macht.« Und Omri Ziegele, der charismatische Schweizer Saxophonist, meint zur Gruppe Kerouac: »Seien wir froh, dass es noch so Menschen gibt, die diesen Weg in eine bezaubernde Welt rückwärts durch ihren Kopf zu schreiten suchen. Sie sind die Lampenträger, sie sind die Mondzauberer von morgen. Leute, wusstet ihr nicht? Wir brauchen diese Menschen, diese letzten Unerschrockenen, die – den Ausbruch längst hinter sich, bevor sie ihn antreten konnten – sich tief in ihr Blut verkriechen.«\nSounds thrilling!“}