{„de“:“Der mehrfach für den Grammy nominierte und mit Guggenheim- und MacArthur-Preis ausgezeichnete MIGUEL ZENÓN gehört zu Denjenigen, die die Gratwanderung zwischen Innovation und Tradition wunderbar meistern. Als weltweit bekannter und einer der einflussreichsten Saxofonisten seiner Generation beschäftigt er sich in seinen Kompositionen mit der Zusammenführung von lateinamerikanischer Folklore und Jazz.\nGeboren und aufgewachsen in San Juan, Puerto Rico, studierte Zenón zunächst klassisches Saxofon an der Escuela Libre de Música in Puerto Rico, bevor er am Berklee College of Music und an der Manhattan School of Music Jazz studierte. Er sammelte umfassende Erfahrungen als Musiker, indem er als Sideman mit bekannten Musikern spielte wie Charlie Haden, Fred Hersch, Kenny Werner, The Village Vanguard Orchestra, The Mingus Big Band und vielen weiteren. Ebenfalls war er Gründungsmitglied des San Francisco Jazz Collectives und arbeitete als künstlerischer Leiter des SF Jazz Centers.\nSeine 10 Veröffentlichungen als Bandleader spiegeln nicht nur seine eigene Entwicklung als Musiker wider, sondern auch seine Fähigkeit, sich selbst als Konzeptionalist und Produzent stetig weiterzuentwickeln. Die jüngste Veröffentlichung „Tipico“ (2017) feiert das mehr als 15-jährige Bestehen des MIGUEL ZENÓN QUARTETs. Mit dem Venezolaner Luis Perdomo am Piano und Henry Cole am Schlagzeug, der wie Zenon aus Puerto Rico stammt, ist die Latin-Grundierung dieses Ensembles bereits vorgegeben. Hans Glawischnig am Bass steht hierbei in nichts nach, er spielte bereits in der Band von Ray Barretto, wo er sich in dessen Sound schulte. Zenon hat die Kompositionen des Albums seinen Mitmusikern auf den Leib geschrieben, inspiriert von deren individuellen Spielweisen und Charakteren. Das Resultat zeigt einmal mehr die außergewöhnliche Einheit und das Zusammenspiel dieser Band.“}

{„de“:“Der 32jährige MIGUEL ZENON aus Puerto Rico war jahrelang der „rising star“ der New Yorker Jazzszene. Sein warmer, expressiver Ton am Altsaxofon verzaubert auf Anhieb.\n2004 nahm Branford Marsalis den Altsaxofonisten für sein Label Marsalis Music unter Vertrag. Drei Alben von Miguel Zenon sind dort bislang erschienen. \nIn diesem Jahr war seine jüngste CD \“Alma Adentro\“, die er in der Tonne vorstellt, für den Grammy nominiert. \nDies ist nur die Krönung einer rasanten Erfolgsgeschichte: 2004 erhielt er den Rising Star Alto Saxophone Award des Down Beat Kritikerpolls, 2006 den Best New Artist award der Leserumfrage in JazzTimes und 2008 ein Guggenheim Stipendium. 2008 war er MacArthur Fellow.\nEr spielte in Charlie Hadens Orchestra, im San Francisco Jazz Collective, in der Mingus Bigband. Seit 2005 tourt er mit seinem eigenen MIGUEL ZENON QARTET höchst erfolgreich durch die Welt. \nLuis Perdomo aus Caracas, geb. 1971, der beim Studium der traditionsreichen Latin Music auf den Jazz stieß und nach New York zog, arbeitet seither an dieser Verbindung. Bud Powell und Oscar Petersen waren seine Vorbilder. \nDer Bassist Hans Glawischnig aus Graz, Jahrgang 1970, ging den umgekehrten Weg: Vom Jazzstudium an der Berklee School of Music aus perfektionierte er in der Band von Ray Barretto den Latinsound. \nHenry Cole, puertoricanischer Landsmann von Zenon, lebt inzwischen ebenfalls in New York und gehört dort zur vordersten Front der gefragten Schlagzeuger. \nIn diesem so geschulten Quartett nimmt sich Miguel Zenon des \“Puertorican Songbook\“ an indem er mit lateinamerikanischen Rhythmen allerfeinsten New-York-Jazz aufheizt. Er glänzt mit spannenden Improvisationen und brilliert mit herausragender Technik.“}