{„de“:“Der Schwede MAGNUS ÖSTRÖM wurde als Schlagzeuger des Esbjörn Svensson Trios weltbekannt. Von 1993 an hatte das Trio die Jazzwelt revolutioniert. Mit seinen geradezu hypnotischen und rockigen Grooves trug Öström wesentlich dazu bei, dass e.s.t. mit ihrer Musik das klassische Piano-Trio neu definierten. Die Karriere der Band endete auf ihrem Höhepunkt 2008 mit dem Tod von Svensson. Es dauerte zwei Jahre, bis Öström nach dem tragischen Ereignis zur Musik zurückfand und mit „Thread of Life“ sein erstes eigenes Album vorstellte. Eine von Melancholie umflorte Trauerarbeit, die mit dem Rückgriff auf Art-Rock- und Elektronik-Elemente und der stärkeren Orientierung an Sounds statt an Melodien einen eigenen Weg suchte. „Eine Jazzband, die mit Haut und Haaren im Rock badet“ hörte Jazzthing auf diesem Album. Welches aber zugleich bewies, wie wichtig und stilbildend Öströms unverwechselbares Schlagzeugspiel – präzise wie ein Metronom, trotzdem fiebrig groovend und mit ungewöhnlichem Beseneinsatz – für e.s.t. war. So eindrucksvoll, dass Öström dafür 2012 der Echo Jazz als bester Schlagzeuger international verliehen wurde. \nMit „Searching For Jupiter“ (2013) folgte die nächste Etappe. Konsequent wurde die stilistische Ausrichtung an Jazzrock und Progressive Rock ausgebaut, doch das Album war bereits viel positiver, optimistischer und hymnischer. \nIm April 2016 erschien nun mit \“Parachute\“ das dritte Album des Quartetts und zeigt eindrucksvoll, dass der Drummer von e.s.t. endgültig zurück ins Leben gefunden hat: Das Herz des Trios schlägt in seinem Quartett weiter und feiert Auferstehung: mit rockenden Grooves, singbaren Melodien und komplexer Harmonik. Emotionsgeladene Energie, die teils geheimnisvoll brodelt, aber auch gern gleißende Funken sprüht.“}

{„de“:“Drei Veteranen des nordischen Jazz, eine brandneue Band: Bugge Wesseltoft, Magnus Öström und Dan Berglund sind RYMDEN.\n\nSie setzten Maßstäbe im europäischen Jazz: das schwedische Trio e.s.t. (esbjörn svensson trio), formiert 1993, und die kurz darauf im norwegischen Oslo von Pianist Bugge Wesseltoft gegründete New Conception Of Jazz. Beide Bands verbanden die Sounds und Rhythmen der Club- und Pop-Kultur mit Jazzimprovisationen. Ein junges Publikum in Berlin, Paris und London entdeckte ein ganz neues Genre für sich, und Alteingesessene merkten bald: authentischer Jazz muss nicht zwangsläufig aus den USA kommen.\ne.s.t. füllten größte Konzerthallen und waren bis zum tragischen Unfalltod von Pianist Esbjörn Svensson das wohl mächtigste europäische Jazztrio. Wesseltoft prägt mit seinem eigenen Label Jazzland Recordings und stetig wechselnden musikalischen Partnern bis heute eine innovative Sprache des Jazz: zwischen Elektronik, Kammermusik, Folklore und World Beats.\n\nZehn Jahre nach dem Tod von Svensson haben sich die verbleibenden e.s.t.-Mitglieder Magnus Öström und Dan Berglund nun mit Wesseltoft zu einer skandinavischen Supergroup zusammen-geschlossen: Rymden. Die Musik dieses Trios, dessen Name zu deutsch „Raum“ bedeutet, basiert auf drei Komponenten: treibenden Rhythmen, melancholisch-atmosphärischem Songwriting und virtuos gespieltem Jazz.\n\nRymden kennen keine Genres. Pop, Rock, Club-Sounds und sogar Klassik fließen in den Sound dieses zumeist akustischen Trios ein, Synthesizer und Electronics werden nur subtil eingesetzt. Was Jamie Cullum einst über e.s.t. sagte, gilt künftig auch für Rymden: „Ich kann auch Freunde, die mit Jazz nichts am Hut haben, zu ihren Konzerten mitnehmen. Nicht etwa deshalb, weil sie einfach konsumierbar oder wenig experimentell wären. Sondern weil ihr improvisatorischer Ansatz voller\naufregender und zeitgemäßer Ideen ist.““}

{„de“:“Jupiter war für die Römer das oberste Prinzip, der Himmelsvater, der Lichtbringer. Ihn rief man an, wenn die Schicksalsgöttinnen unvermittelt ins Leben eingriffen. So wie beim schwedischen Schlagzeuger MAGNUS ÖSTRÖM, den vor fast fünf Jahren ein existentieller Schicksalsschlag ereilte – mit dem Unfalltod seines Freundes, des Pianisten Esbjörn Svensson. Seit ihrem neunten Lebensjahr hatten die beiden fast ununterbrochen zusammengespielt. Mit e.s.t., dem Esbjörn Svensson Trio, hatten sie von 1993 an die Jazzwelt revolutioniert und sich – einzigartig in der Szene – ausschließlich auf die Arbeit in der gemeinsam mit Bassist Dan Berglund gebildeten Band konzentriert.\nEs dauerte zwei Jahre, bis Öström nach dem tragischen Ereignis zur Musik zurückfand und mit „Thread of Life“ sein erstes eigenes Album vorstellte. Eine von Melancholie umflorte Trauerarbeit, die mit dem Rückgriff auf Art-Rock- und Elektronik-Elementen und der stärkeren Orientierung an Sounds statt an Melodien einen eigenen Weg suchte. „Eine Jazzband, die mit Haut und Haaren im Rock badet“, hörte das Magazin Jazzthing auf diesem Album. Welches aber zugleich bewies, wie wichtig und stilbildend Öströms unverwechselbares Schlagzeugspiel – präzise wie ein Metronom, trotzdem fiebrig groovend und mit ungewöhnlichem Beseneinsatz – für e.s.t. war. So eindrucksvoll, dass Öström dafür 2012 der Echo Jazz als bester Schlagzeuger international verliehen wurde. Und das Rockmagazin eclipsed schwärmte: „Hier ist ein Musiker über sich hinaus gegangen, um in einer gewaltigen Apotheose über sich hinaus zu wachsen.“\nNun folgt mit Öströms neuem Album „Searching For Jupiter“ [ACT] die nächste Etappe. Der Verlust ist immer noch präsent, auf schweren, sehnsuchtsvollen oder düsteren Stücken. Aber Öström ist entscheidende Schritte vorangekommen: Mit dem Gitarristen Andreas Hourdakis, dem Bassisten Thobias Gabrielson und – neu zum Vorgängeralbum – dem Pianisten Daniel Karlsson, der aus der Jazz-Fusion-Band Oddjob bekannt ist – hat er eine überzeugende, eingespielte Band. Konsequent wurde die stilistische Ausrichtung an Jazzrock und Progressive Rock ausgebaut. Und auch Optimismus ist wieder eingekehrt: Melodien dürfen wieder tragende Rollen spielen, sogar Dur-gestimmte Fröhlichkeit dringt mitunter wieder durch. Mit dem neuen Album ist Magnus Öström dem Lichtbringer Jupiter schon ziemlich nahe.\n\n„}