{„de“:“Sie sind wieder da: nach dem unerhört guten Konzert im Februar 2012 haben sich ADHD, die fantastische Weird-Indie-Band aus Island, mit ihrem nagelneuen Album „5“ wieder angemeldet! In der legendär kreativen Musikszene Reykjaviks gelten sie schon lange als Helden. Seit einigen Jahren bauen sie erfolgreich an ihrem Klanguniversum: warme, ruhige Saxofonklänge, dunkle, schwermütige Sounds ziehen da über weite Strecken durch den Raum, die plötzlich und unerwartet von rockigen Gitarren- oder Keyboardgewittern überrollt werden, um nur wenig später wieder in tiefer nordischer Melancholie zu versinken. Stilistisch sind ADHD mit dem herkömmlichen mitteleuropäischen Schubladensystem nicht zu beschreiben. Ihre melodische Musik ist nah am Jazz. Aber mit swingendem Mainstream haben sie bestimmt nichts am Bart. Aus dem schütteln sie viel zu gern Ambientklänge und Indierock.“}

{„de“:“„ADHD macht entweder gar nichts oder zu viel“ so Oskar Gudjonsson zur Frage, warum jetzt gleich zwei Alben der Band veröffentlich werden. „Nach unserer ersten größeren Auslandstour im Frühjahr 2012 hatten wir plötzlich so viel Material, dass es einfach unmöglich war, alles in einem Album zu bändigen.“\nADHD steht in der Medizin für Hyperaktivitätsstörung. Der Bandname ist Programm. Vier je nach Laune völlig durchgeknallte oder abgrundtief depressive Isländer haben sich gefunden, weil sie sich finden mussten. Seit einigen Jahren bauen sie gemeinsam an ihrem Klanguniversum. In der legendär kreativen Musikszene Reykjaviks gelten ADHD schon lange als Helden zwischen Jazz und Indierock. Ihr gleichnamiges Debutalbum wurde bei den Icelandic Music Awards in mehreren Kategorien ausgezeichnet und ihr 2012 erschienenes Album #2 wurde für den Nordic Music Prize nominiert.\nWie viele Bands aus Island, ist auch ADHD stilistisch mit dem herkömmlichen mitteleuropäischen Schubladensystem nicht zu beschreiben. Ihre melodische Musik vereint die dunkle Melancholie nordischer Winter mit der unerwarteten Expressivität der Reykjaviker Avantgarde-Szene. Es ist so etwas wie Jazz, weil instrumental improvisiert wird. Aber mit swingendem Mainstream hat ADHD bestimmt nichts am Bart. Der typisch isländische Weird-Folk-Einfluss ist schon optisch nicht zu leugnen.\nAuf den neuen Alben „ADHD #3 & #4“, die heute Abend präsentiert werden, erweitert ADHD auch das Instrumentarium. Neben der Hammond Orgel spielt der geniale Davíd Fiór Jónsson auch Flügel und tauscht immer mal wieder mit Ómar Gudjonsson die Instrumente. Óskar Gudjonsson spielt neben dem Tenorsaxophon auch Sopran- und Baritonsaxophon.\n\nLive sind ADHD „derart crazy, funky, cool, dass man laut hurra schreien möchte“ und sie „fegen expressiv und durchgeknallt durch ihre Songs und freuen sich dabei gemeinsam mit dem Publikum ein Loch in den Bauch … magisch und manisch zugleich.“ (Badische Neueste Nachrichten)“}

{„de“:“Es gibt Bands, bei denen jedes Album ein neuer Schritt ins Ungewisse ist, und andere, deren Entwicklung die ebenso zuverlässige wie über lange Zeiträume konsequente Ausweitung ihres Terrains beschreibt. Zu letzteren gehört das isländische Musikerkollektiv ADHD. Seine Konzerte lassen sich mit herkömmlichen musikalischen Parametern kaum beschreiben. Ein Auftritt der vier Wikinger ist immer ein allumfassendes Ritual, eine magische Mischung aus Beschwörungstanz und Naturereignis. Wenn Keyboarder Thómas Jónsson, Gitarrist und Bassist Ómar Gudjonsson, Saxofonist Óskar Gudjonsson und Schlagzeuger Magnús Trygvason Eliassen gemeinsam auf der Bühne stehen, erhält der normalsterbliche Mitteleuropäer zumindest eine vage Ahnung davon, wie das Inselvolk im hohen Norden über all die Jahrhunderte ihre langen, kalten Winter überstehen konnte. Sie produzieren ihre Energie einfach selbst. Dieser hemmungslose Strom menschlicher Schwingungen, der sich über alle Genregrenzen hinwegsetzt und den Jazzhörer ebenso in seinen Bann zieht wie den Rock-Fan und den Raver, folgt einem uralten menschlichen Trieb, dessen nonverbaler Impuls älter ist als alle Sprachen und trotzdem ganz und gar in der Gegenwart verortet ist. Die Weite des Kosmos und die beidseitige Unendlichkeit der Zeit kulminieren in diesem Happening der totalen Musik genauso wie die abgrundtiefe Mystik der freien Imagination und die schonungslose Konfrontation mit den Brennpunkten des aktuellen Zeitgeschehens. Das Gesamtkunstwerk ADHD lässt sich nicht in Worte fassen. Diese unvergleichliche Zeitlosigkeit im Hier und Jetzt kann man nur selbst erleben.\nIm Gepäck hat die Band ihr neues Album \“ADHD 7\“.“}

{„de“:“\n\nSie sind wieder da: nach dem unerhört guten Konzert im Februar 2012 haben sich ADHD, die fantastische Weird-Indie-Band aus Island, wieder angemeldet!\nADHD steht in der Medizin für Hyperaktivitätsstörung. Der Bandname ist Programm. Vier je nach Laune völlig durchgeknallte oder abgrundtief depressive Isländer haben sich gefunden, weil sie sich finden mussten. Seit einigen Jahren bauen sie gemeinsam an ihrem Klanguniversum. In der legendär kreativen Musikszene Reykjaviks gelten ADHD schon lange als Helden zwischen Jazz und Indierock. \nWie viele Bands aus Island, ist auch ADHD stilistisch mit dem herkömmlichen mitteleuropäischen Schubladensystem nicht zu beschreiben. Ihre melodische Musik vereint die dunkle Melancholie nordischer Winter mit der unerwarteten Expressivität der Reykjaviker Avantgarde-Szene. Es ist so etwas wie Jazz, weil instrumental improvisiert wird. Aber mit swingendem Mainstream hat ADHD bestimmt nichts am Bart. Der typisch isländische Weird-Folk-Einfluss ist schon optisch nicht zu leugnen.\nLive „fegen [ADHD] expressiv und durchgeknallt durch ihre Songs und freuen sich dabei gemeinsam mit dem Publikum ein Loch in den Bauch … magisch und manisch zugleich.“ (Badische Neueste Nachrichten)\n\n„}

{„de“:“Es gibt Bands, bei denen jedes Album ein neuer Schritt ins Ungewisse ist, und andere, deren Entwicklung die ebenso zuverlässige wie über lange Zeiträume konsequente Ausweitung ihres Terrains beschreibt. Zu letzteren gehört das isländische Musikerkollektiv ADHD. Seine Konzerte lassen sich mit herkömmlichen musikalischen Parametern kaum beschreiben. Ein Auftritt der vier Wikinger ist immer ein allumfassendes Ritual, eine magische Mischung aus Beschwörungstanz und Naturereignis. Wenn Keyboarder Thómas Jónsson, Gitarrist und Bassist Ómar Gudjonsson, Saxofonist Óskar Gudjonsson und Schlagzeuger Magnús Trygvason Eliassen gemeinsam auf der Bühne stehen, erhält der normalsterbliche Mitteleuropäer zumindest eine vage Ahnung davon, wie das Inselvolk im hohen Norden über all die Jahrhunderte ihre langen, kalten Winter überstehen konnte. Sie produzieren ihre Energie einfach selbst. Dieser hemmungslose Strom menschlicher Schwingungen, der sich über alle Genregrenzen hinwegsetzt und den Jazzhörer ebenso in seinen Bann zieht wie den Rock-Fan und den Raver, folgt einem uralten menschlichen Trieb, dessen nonverbaler Impuls älter ist als alle Sprachen und trotzdem ganz und gar in der Gegenwart verortet ist. Die Weite des Kosmos und die beidseitige Unendlichkeit der Zeit kulminieren in diesem Happening der totalen Musik genauso wie die abgrundtiefe Mystik der freien Imagination und die schonungslose Konfrontation mit den Brennpunkten des aktuellen Zeitgeschehens. Das Gesamtkunstwerk ADHD lässt sich nicht in Worte fassen. Diese unvergleichliche Zeitlosigkeit im Hier und Jetzt kann man nur selbst erleben.\nIm Gepäck hat die Band ihr neues Album \“ADHD 7\“.“}

{„de“:“Der Bandname ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) mag angesichts der geradezu hyp-notischen Wirkung der musikalischen Verläufe innerhalb der Formation mit diesem Namen ein we-nig verwirrend sein, aber die Musiker räumen auch eine therapeutische Wirkung auf die Gruppe selbst ein. Wie bei einem Vulkan konzentriert sich die Energie zunächst nach innen, um daraufhin mit umso mehr Wucht und Nachdruck nach außen zu dringen. Die Isländer klingen rauer und direk-ter als je zuvor. Ihre Musik bleibt im jazzigen Flow kontemplativ, und doch sind da plötzlich Störge-räusche, Umleitungen und Ablenkungen. Radikale Bewusstheit, mit der sie diese ebenso monoli-thische wie holistische Musik spielen.\nWas ADHD von sich hören lassen, geht über ein bloßes biochemisches Reagieren auf Sphärenhar-monik und rhythmische Kompressionen, Verschiebungen und Überlagerungen weit hinaus. Sie sind die unangefochtenen Meister der psychoakustischen Tiefenmystik.\nDieser hemmungslose Strom menschlicher Schwingungen, der sich über alle Genregrenzen hin-wegsetzt und den Jazzhörer ebenso in seinen Bann zieht wie den Rock-Fan und den Raver, setzt sich auch auf ihrem aktuellen Album „ADHD7“ fort, auch wenn die Band eine neue Form dafür ge-funden hat. Die Weite des Kosmos und die beidseitige Unendlichkeit der Zeit kulminieren in die-sem Happening der totalen Musik genauso wie die rätselhafte Unberührtheit der freien Imaginati-on und die schonungslose Konfrontation mit den Brennpunkten des aktuellen Zeitgeschehens. Das Gesamtkunstwerk ADHD lässt sich nicht in Worte fassen, denn der Buchstabe ist zu banal, um ein Ereignis wie diese Band tatsächlich zu beschreiben.“}

{„de“:“Selten ist eine Band derart intensiv, vielschichtig und entspannt zugleich. Ein ganz besonderer, über Jahre gewachsener Bandsound, warm und freundlich wie ein Kontrapunkt zur Landschaft Islands, deren einsame Weite man in den Soundscapes von ADHD wiederfindet. Es scheint, als schöpfe diese Band Energie aus der Geothermie ihrer Heimatinsel, so warm und tief ist die Klangfarbe ihrer Musik: vor allem Oskar Guðjónssons Saxophon vermag das zu erzeugen, umspielt von der Gitarre seines kongenialen Bruders Òmar Guðjónsson und unterlegt von Davíð Þór Jonssons inbrünstiger, zuweilen szenischer Hammond B3 – immer an der Grenze zwischen Perfektion und Wahnsinn. Intelligente, einprägsame Melodien und sinnliche Phrasierungen besorgen den Rest. Hier treffen sich Traumgebilde und Rock auf dem Nährboden des Jazz, gespielt von vier Meistern, davon zwei Brüder – enge Freunde sind sie alle sowieso. \n\nIm Januar erscheint das neue Album der Band, \“ADHD 6\“. Schon das ein Grund zu besonderer Freude. Doch das hypnotische Klanguniversum von ADHD muss man erst einmal live erleben: Das wird ein Fest!“}