{„de“:“Die Gruppe »Chicago Luzern Exchange« enstand 2002 während eines fünfmonatigen Aufenthaltes des Schweizers Marc Unternährer in Chicago, der Teil des Städtepartnerschaftsprogramm zwischen Luzern und Chicago war. Seitdem hat das Ensemble viele Konzerte erfolgreich absolviert, hervorzuheben die Auftritte beim Chicagoer Empty Bottle Festival 2004 und für die Renaissance-Gesellschaft der University of Chicago.\n\nIhre Musik wird gemeinschaftlich frei improvisiert – ohne im Voraus festgelegte Kompositionen oder harmonische Strukturen. Das Erbe von AACM, besonders des Art Ensembles of Chicago, versorgt und formt die musikalischen Ausschweifungen. \n\nJedes Bandmitglied hat sich seine Sporen durch Auftritte mit renommierten Musikern bei Tourneen durch die Vereinigten Staaten, Kanada und Europa verdient. Marc Unternährer spielte bereits mit vielen bemerkenswerten Improvisatoren und Komponisten wie Guillermo Gregorio, John Wolf Brennan, Fredy Studer und Hans Kennell. Keefe Jackson, Josh Berman und Frank Rosaly haben mit vielen der großen Improvisatoren aus Chicago wie auch aus dem Ausland gespielt, unter ihnen Jim Baker, Ab Baars, Anthony Coleman, Fred Lonberg-Holm, Jeff Parker, Rob Mazurek, Wilbert De Joode, Robert Barry. 2003 spielten Berman und Rosaly auf dem Chicago Jazz Festival in Ken Vandermarks Crisis Ensemble.\n\nHoward Reich von der Chicago Tribune bezog sich auf das »scheinbar telepathische Verhältnis« zwischen Josh Berman und Keefe Jackson, indem er schrieb: »beide reagieren aufeinander außergewöhnlich aufmerksam und sicher«. Dazu der flexibel agierende Frank Rosaly, ein omnipräsenter, kompositorisch denkender Schlagzeuger und Tubist Marc Unternährer, der sein Bassinstrument mit großer Sensibilität und teilweise fast schon paradoxer Leichtfüßigkeit einsetzt.“}

{„de“:“Vier Bläser und ein Schlagzeuger: LE REX. Die fünf Schweizer stehen für ganz ausgefuchsten Abenteuer-Jazz und pflegen ihre CDs in Guerilla-Manier irgendwo in der Öffentlichkeit aufzunehmen. Im Falle des neuesten Werkes wurden Warenhäuser, Baustellen, Schrottplätze und Bauernhöfe bespielt. Und so abenteuerlich die Aufnahmen sind, so umwerfend ist auch die Musik der fünf Berner. Da gibt es Jazz-Muster ebenso wie Volksmelodien, da treffen Balkan-Fanfaren auf krachende Funk-Grooves und halsbrecherische Bläser-Soli, und zuweilen wird‘s auch romantisch. Das alles macht Le Rex zu einer der exquisitesten Jazz-Bands der Schweiz.“}

{„de“:“Vier Bläser, ein Schlagzeug – das sind LE REX. Ihre Alben entstehen auf dem korsischen Dorfplatz, im Bankenviertel von Pittsburgh, vor dem Hühnerstall, am Strand, in einer Garage in Chicago. Le Rex lässt Bebop aufblitzen, erinnert an Hochzeit auf dem Balkan und Beerdigung in Griechenland, spielt Popgrooves so knusprig wie Corn Flakes ohne Milch, lässt Legenden des RhythmʼnʼBlues Revue passieren, verbindet bittersüße Balladen mit Freejazzausbrüchen. Fünf Musiker haben ihre gemeinsame Stimme gefunden, und die ist unverkennbar! Streetjazz für den Theatersaal, Avantgarde im Einkaufszentrum – Le Rex hat nie Berührungsängste. Und egal ob Straßenköter oder Jazzaficionado, Kleinkind oder greiser Literat, die Hörer sind begeistert. Selbst die Carabinieri auf dem Domplatz Milano kauften erst eine CD bevor sie die Handschellen zückten.\n\nZwar kannten sich die Bandmitglieder von Le Rex schon seit einigen Jahren und spielten in unterschiedlichen Formationen zusammen, doch erst im Frühjahr 2009 fanden sie als Quintett zusammen, und dies erwies sich als ausgesprochener Glücksfall. Die fünf Musiker, jeder für sich ein begehrter Sideman und viel gefragter Solist, passten zusammen wie die Teile eines Puzzles – eine geradezu perfekte Boy Group für jeden Musikliebhaber.\nDie Idee hinter Le Rex war es, ein möglichst vielseitiges, flexibles und unkompliziertes (keine Elektrizität, keine Verstärker) Vehikel zu schaffen, um der gemeinsamen musikalischen Vision\nnachzuspüren: einem groove-orientierten Bandsound mit viel Freiheit zur Improvisation, hochenergetisches Ensemblespiel, das auch die Liebe zum Detail nicht vermissen lässt.“}