{„de“:“Der dänische Gitarrist Mikkel Ploug ist auf dem Weg in die Championsleague des zeitgenössischen Jazz. Seit der Veröffentlichung der ersten CD seines Quartettes (mit dem US-amerikanischen Saxofonisten Mark Turner) im Jahre 2006 macht sich Mikkel einen Namen in ganz Europa und natürlich in den USA. Seine nun bereits dritte Tournee durch ganz Europa – Deutschland, Frankreich, Holland, Dänemark, Spanien sind die Tour-Staaten – stellt die zweite CD »Harmoniehof« vor, die eben gerade erst veröffentlicht wurde. In der Mikkel Ploug Group sind nicht nur einige der meistbeschäftigten jungen europäischen »Jazzlöwen« dabei, sondern wiederum auch mit Mark Turner einer der einflussreichsten amerikanischen Jazzsaxofonisten der heutigen Zeit. Das Repertoire besteht vollständig aus Plougs Kompositionen, die für ihre Originalität und melodische Qualität weltweit viel Anerkennung erhalten haben.\n\nMark Turner (USA) ist einer der gegenwärtig berühmtesten Saxofonisten auf der weltweiten Jazzszene überhaupt. Er beeinflusste eine ganze Generation von jungen Saxofonisten und wird weltweit gefeiert für seine CDs unter eigenem Namen und für Projekte mit berühmten Musikern wie Kurt Rosenwinkel, Fly, Dave Holland, Brad Mehldau und vielen weiteren.\n\nMikkel Ploug (Dänemark) ist der meistbeschäftigte Gitarrist der Kopenhagener Szene. Er tourte jahrelang durch ganz Europa. Er erhielt 2005 vom Royal Conservatory of the Hague (Den Haag) eine Auszeichnung für seine Kompositionen.\n\nJeppe Skovbakke (Dänemark) ist der meistgerufene Bassist auf der progressiven dänischen Jazzszene, wenn es um gemeinsame Projekte mit internationalen Gästen geht. Er arbeitete mit John Tchicai, Chris Speed, George Garzone.\n\nSean Carpio (Irland) ist der führende junge Drummer Irlands. International bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Chris Speed, Bill McHenry, David Binney, Mark Turner.“}

{„de“:“Als \“den einflussreichsten Tenorsaxophonisten des Jazz seit John Coltrane\“ bezeichnete ein Kritiker MARK TURNER vor ein paar Jahren im New York Observer. Und ein Kollege von der New York Times nannte ihn \“der beste Jazzmusiker, den Sie noch nie gehört haben\“. Das spielte darauf an, dass sich der 1965 geborene Turner 2001, nachdem er fünf exzellente Soloalben veröffentlicht hatte, eine ungewöhnlich lange Auszeit gönnte, um sich einer neuen Rolle – der als Vater – widmen zu können. Als Sideman war Mark Turner jedoch auch in dieser Periode höchst gefragt und sehr aktiv. Und so hörte man ihn mit Musikern wie Kurt Rosenwinkel, Billy Hart, Enrico Rava, Stefano Bollani oder im Trio Fly mit Larry Grenadier und Jeff Ballard. So blieb sein Name nicht nur in aller Ohren, sondern Turner avancierte zu einem der bedeutendsten Saxofonisten unserer Zeit. \n2014 meldete Mark Turner sich als Bandleader zurück – mit einem Quartett, mit dem er ein brillantes Comeback-Album – \“Lathe of Heaven\“ – veröffentlichte.\nWährend er auf seinen früheren Alben stets mit einem Gitarristen und/oder Pianisten arbeitete, besetzte Turner sein neues Quartett ganz ohne Harmonieinstrument. \“Das gewährt einem eine gewisse Freiheit\“, sagt er, \“gibt aber jedem einzelnen Musiker auch mehr Verantwortung. Mit einer Band wie dieser … muss man sich selbst – harmonisch, rhythmisch und auch klanglich – Beschränkungen auferlegen, um musikalisch stark zu punkten.\“ Und dies tut das MARK TURNER QUARTET zweifellos. \nUnd so befand dann auch das Jazzpodium: “Das Zusammenspiel dieses Quartetts ist ein Wunder an Klangschönheit, Disziplin und Stimmigkeit, überzeugt durch anspruchsvolle Kompositionen ebenso wie durch eine exakt kalkulierte Balance von Wärme und Strenge. Hier findet Mark Turner den Raum, einmal loszulassen. That´s Jazz!” \n\n\“\“ (Ethan Iverson über seine Zusammenarbeit mit Mark Turner für das Duo-Album \“Temporary Kings\“, 2018)“}