{„de“:“Die Band M.E.A.N. existiert seit 2011, genauer seit dem 24.3.11. An diesem Tag spielten M.E.A.N. ihr erstes Konzert (auf dem Leipjazzig Festival in Leipzig). Im Bandkürzel stecken natürlich die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Musiker: Müller – Ehlert – Auer – Neumann. Im März 2012 ging man ins Studio, um das Debut-Album „Helden aus einer fernen Zeit“ zu produzieren. Die CD erscheint nun beim renommierten Label ESC-Records, das auch die Heimstatt von Größen wie Joe Zawinul, Scott Henderson oder Maceo Parker ist.\nDer programmatische Titel des Albums und jeder einzelne Song hat einen Bezug zu einem speziellen Helden (u. a. John Ritter, Frank Zappa oder auch Elfriede Jelinek). Auch wenn die Band hierbei einen gewissen intellektuellen Hintergrund vortäuscht, liegen den Komponisten einfach die „Helden ihrer Zeit“ am Herzen.\nDie Musik ist eine wilde Mischung aus Jazz, Punk, Rock, Ska und bayrischer Blasmusik (die Wurzeln des Trompeters Martin Auer). Aber alles passt prima zusammen und manchmal kann man sogar darauf tanzen.\n\n„}

{„de“:“Zufällig wiederentdeckte Liebesbriefe aus der Familie inspirierten Deutschlands erfolgreichste Jazzsängerin LYAMBIKO zu ihrem neuen, im Herbst 2017 erscheinenden Album \“Love Letters\“.\n„Ja, diese Nacht habe ich wieder einmal von Dir geträumt, was, weiß ich leider nicht mehr, aber ich war ganz glücklich erwacht. Überhaupt, auch am Tag, wenn meine Gedanken wegen der Arbeit ausfliehen können, da sind sie bei Dir. Vergangenes und Zukünftiges schwebt um mich. Glückselige Gedanken der Liebe.“\nNein, das ist kein Songtext. Das ist ein Liebesbrief, geschrieben 1934 vom Großvater des Ehemanns der in der Schweiz lebenden deutschen Jazzsängerin Lyambiko. Nicht zuletzt ihre beiden jüngsten Alben \“Lyambiko Sings Gershwin\“ (2012) und \“Muse\“ (2015) haben gezeigt, dass die ECHO-Preisträgerin es liebt, einen roten Faden durch die Songs ihrer Alben zu spinnen. Zu \“Love Letters\“ hat sie der zufällige Fund einer Kiste voller Liebesbriefe auf dem Dachboden des Elternhauses ihres Mannes inspiriert. Getrennt durch weit entfernte Arbeitsplätze und letztlich den Zweiten Weltkrieg, hatten dessen Großeltern in der Zeit von 1933 bis 1944 oft nur über diesen Briefwechsel die Möglichkeit, Kontakt zueinander zu halten, um sich ihrer Liebe zu versichern oder sich über Alltägliches auszutauschen.\n„Ich habe diese Briefe innerhalb weniger Tage verschlungen. Das war, als würde man einen Roman lesen“, erinnert sich Lyambiko. Beim Lesen der Briefe kam ihr die Idee zu \“Love Letters\“. „Ich begann, die damaligen Zeiten mit heute zu vergleichen. So kamen die beiden Ebenen von Alt und Neu zusammen. Daraus erwuchs das Bedürfnis, alte Stücke aufzunehmen, von denen ich mir hätte vorstellen können, die könnte sie vor sich hin geträllert haben, wenn sie an ihn gedacht hat. Dazu wollte ich neue Stücke schreiben, die besser auf mich passen.“\nDas Ergebnis ist eine Mischung aus eigenen Songs mit Klassikern wie \“Close Your Eyes\“, \“Stardust\“ oder \“Someday My Prince Will Come\“, die vor dem Hintergrund der Liebesbriefe eine ganz neue Geschichte erzählen. Mit großem Feingefühl werden die Oldtimer und neue Lieder zu einem stimmigen Ganzen verwebt, das ohne kalkulierte Vintage-Patina authentisch die altmodischste und doch zugleich aktuellste aller Empfindungen auf zwei verschiedenen Zeitebenen beschreibt.\nMit Trompeter Martin Auer, Pianist Marque Lowenthal, Bassist Robin Draganic und Schlagzeuger Tilman Person gelingt Lyambiko das seltene Kunststück, das geheimnisvolle Funkeln einer versunkenen Welt hörbar zu machen. Sie lässt sich ganz und gar auf jedes Lied ein und nimmt sich so weit wie möglich zurück.Love Letters ist ein zeitloser Kontrapunkt zur Kurzlebigkeit von Twitter und Facebook, ein hörbar gemachtes Gefühl und eine sehr persönliche Zeitreise mit Rückfahrkarte.\n\n[VIMEO 36159072 70% none display:portrait|title|byline colour:00adef [LYAMBIKO \“Sings Gershwin\“ – EPK 2012]]“}

{„de“:“Das Quintett um den Berliner Trompeter MARTIN AUER existiert bereits seit über 20 Jahren. Seitdem haben die fünf Musiker ein großes Repertoire an Eigenkompositionen und Arrangements erarbeitet und dadurch einen ganz eigenen Bandsound entwickelt, ohne sich stilistisch festzulegen. Egal ob man das Modern Jazz, Mainstream, Contemporary oder Indiejazz nennen will, wichtig ist dem MAQ, den Zuhörer emotional zu erreichen. 2015 veröffentlichte das Quintett sein aktuelles Album „Our Kind of“, eine Neuinterpretation des Jazzklassikers „Kind of Blue“ und absolvierte mit diesem Programm 2015/16 knapp 50 Konzerte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Spanien. Da alle Musiker nicht nur als Komponisten, sondern auch als Pädagogen an diversen Hochschulen Deutschlands tätig sind, reifte schon lange die Idee eines Programms mit einer jungen Big Band. Im Jugend-Jazzorchester Sachsen haben die fünf nun ihren idealen Partner gefunden – man darf auf die Fusion gespannt sein, denn das JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Milan Svoboda (Tschechien), Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band. \nDas übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!““}