{„de“:“Nachdem das BERTHOLD BRAUER TOBIAS KRÜGER QUINTETT ordentlich vorgelegt hat, dürfen auch alle anderen zu ihren Instrumenten greifen und losjammen.“}

{„de“:“Im 1. Projekt des Wintersemesters 2014/2015 beschäftigt sich das HFMDD JAZZ ORCHESTRA mit der Arbeit des Saxophonisten John Coltrane. Die überwiegend aus der Feder von Prof. Finn Wiesner stammenden Arrangements setzten sich auf interessante und frische Art und Weise mit dem Schaffen des John Coltrane Quartett auseinander. Es entstand ein Programm für small Big Band, welches die gesamte musikalische Bandbreite des Quartetts widerspiegelt und dabei Freiraum für jeden der neun Musiker der small Big Band lässt. In der Besetzung mit vier Saxophonen, je einer Trompete und Posaune und einer Rhythmusgruppe, wechseln sich durchkomponierte Melodien mit Improvisationspassagen ab und bieten dem Zuhörer somit ein größtmögliches Spektrum an Klangfarben und musikalischer Interaktion.“}

{„de“:“Das MATHIS NICOLAUS TRIO stimmt auf den Sessionabend ein, dann wird gejammt.“}

{„de“:“„}

{„de“:“Mathis Nicolaus‘ Kompositionen kann man wohl am ehesten als „neuartige Bigband-Straight-\nAhead-Musik“ verstehen. Vorbilder in Klang und Authentizität sind Igor Strawinsky, Duke\nEllington, Bob Brookmeyer und Alfred Schnittke. Scheinbare Tribute an diese Vorbilder bilden die Ausgangsbasis für Handlungsfäden, die sich ins Absurde verlieren oder in oberflächlichen Kitsch auflösen. Die Fassaden sind oft humorvoll scheppernd oder sinnlich säuselnd, der originäre Kern dagegen düster und grotesk. Teilweise offenbart sich filmische Epik in traditionellem Bigbandgewand.\nDie MATHIS NICOLAUS BIGBAND besteht aus vielversprechenden jungen Musikern der deutschen Jazzszene. Die Besetzung mit vier Trompeten, fünf Saxofonen, vier Posaunen, Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug) dient aber nicht nur als äußerer Rahmen, denn in der Anwendung verneigt sich der Komponist vor der Historie und Funktion der Instrumentengruppen und schreibt den einzelnen Musikern ihre Stimmen\nauf den Leib. Musik, die objektiv gehört werden will.\n\nMathis Nicolaus schloss 2016 sein Jazz-Klavier-Studium an der HfM Dresden ab und studiert\naktuell im Masterstudiengang Jazz-Komposition bei Prof. Thomas Zoller. Mit seiner Band „Das\nbessere Leben“ gewann er im Januar 2017 den Kammermusikpreis der Gesellschaft der Freunde, Förderer und Alumni der Hochschule für Musik Dresden.\n\n[soundcloud url=\“https://api.soundcloud.com/users/139712410\“ params=\“auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false&visual=true\“ width=\“70%\“ height=\“450\“ iframe=\“true\“ /]“}

{„de“:“Das Corona-Virus hat unsere Gesellschaft auf den Kopf gestellt. Auch das JUGENDJAZZORCHESTER SACHSEN ist in seiner Planung betroffen und kann es kaum erwarten, wieder vor Publikum zu spielen. In Krisenzeiten orientieren wir uns oft an Traditionen und Gewohnheiten, denn dort können wir Kraft tanken, bevor wir uns kopfüber in die Zukunft stürzen. Der Dresdner Pianist und Komponist MATHIS NICOLAUS hat die Krise zum Anlass genommen, ein Programm zu schreiben, dass sich zwar in der Jazz-Tradition heimisch fühlt, aber ständig Ausbrüche in die Moderne wagt. Klänge, die eher an verstörende Horror-Filme erinnern, treffen auf sentimentalen Swing. Die in einer Bigband üblichen Bläser-Riffs und Drum-Grooves werden unermüdlich auf die Spitze getrieben und offenbaren dem aufmerksamen Zuhörer ihren düsteren Kern. So entsteht eine Musik, die einen mal erschauern und mal träumen lässt, mal Zukunftsdenken und mal Nostalgie auslöst. \n\nDas titelstiftende Stück \“Let’s get out of here\“ steht hier auch sinnbildlich für das in der Krise angestaute kreative Potential, das in der Arbeitsphase und den Konzerten endlich wieder rausgelassen werden kann. Das JJO Sachsen wird im August 2020 Musik von und mit Mathis Nicolaus, dem bisher jüngsten künstlerischen Leiter für ein Projekt des JJO Sachsen, erarbeiten und dann das Publikum in drei Konzerten in Sachsen mit der Imaginationskraft seiner Musik bezaubern sowie seinen individuellen Schreibstil präsentieren. \n\nMathis Nicolaus fand über die AMIGA-Schallplattensammlung seiner Eltern, in der sich u.a. auch ein Exemplar von \“Jazz-Portrait: Oscar Peterson\“ befand, zum Jazz. Von 2012 bis 2016 studierte er an der Hochschule für Musik \“Carl Maria von Weber\“ Dresden Klavier Jazz/Rock/Pop bei Prof. Matthias Bätzel und Michael Fuchs. 2016 schloss sich ein Masterstudium in Komposition bei Prof. Thomas Zoller an. Seine Musik findet man in seinen Bandprojekten, für die er auch selbst komponiert: Die Mathis Nicolaus Bigband, Das bessere Leben, Richard Ebert Quartett und Organ Transplant.\n\nDas JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Ed Partyka (Schweiz/USA), Malte Schiller, Jan Schreiner, Janis Steprans (Kanada), Milan Svoboda (Tschechien), Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Marko Lackner, Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band. Das übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!“ \n\nDas Konzert ist eine Koproduktion des Sächsischen Musikrats, HELLERAU -Europäisches Zentrum der Künste und Jazzclub Tonne.“}

{„de“:“Eröffnet wird der Abend mit dem Konzert von MATHIS NICOLAUS und ADAM GRÄBNER. Danach ist die Tonne-Bühne wieder offen für die Jam Session.“}

{„de“:“Zur Eröffnung spielen CALDERA, dann wird gejammt, was das Zeug hält.“}

{„de“:“Unter seinem neuen künstlerischen Leiter Prof. Simon Harrer widmet sich das HFMDD JAZZ ORCHESTRA der Arbeit des legendären Komponisten und Arrangeurs Thad Jones. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Mel Lewis gründete dieser 1965 das Thad Jones/Mel Lewis Orchestra und damit eine Institution der amerikanischen Jazz-Szene. Auch heute, knapp 30 Jahre nach seinem Tod, gilt das Schaffen von Thad Jones als Referenz auf dem Gebiet der Bigband-Literatur. Technisch höchst anspruchsvoll, verlangt es den Musikern zudem ein hohes Maß an Energie und Kreativität ab.\nDas hfmdd jazz orchestra geht dabei außergewöhnliche Wege, lädt sich die beiden Gesangssolisten Jana Pöche und Victor Sepulveda ein und verleiht dem Programm damit eine ganz besondere und erfrischende Note.\nNeben Klassikern des Thad Jones-Repertoires wie \“Don’t Git Sassy\“ und \“Groove Merchant\“, werden auch Raritäten wie \“US\“ oder \“Once Around\“ in klassischer Bigband-Besetzung mit fünf Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxofonen und Rhythmusgruppe erklingen.“}