{„de“:“„Hey You It’s Time To Play!“ – Besser kann man diese Band nicht zusammenfassen. Wie zwei Jungen auf dem Rummelplatz, die ohne nachzudenken in jedes einzelne Fahrgeschäft springen, sich durchwirbeln lassen und tonnenweise Zuckerwatte essen um nicht auf die rosige Zukunft, die ihnen an der Ecke vorausgesagt wurde, warten zu müssen. Es geht darum jetzt Spaß zu haben.\nMICHAL SKULSKI und STEFFEN ROTH haben sich in den letzten Jahren zu zwei starken Persönlichkeiten in der ostdeutschen Jazzszene entwickelt. Seit geraumer Zeit prägen sie in größeren Besetzungen, von Quartett über Septett bis Big Band, den Sound der jungen Dresdner Jazzszene. Nun widmen sie sich seit 2015 dem vornehmlich frei improvisierten Duo-Spiel und schaffen es, sich und den Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.\n\n\n\nJOHANNES VON BALLESTREM am Klavier, ist das Beste was einer Sängerin passieren kann, sagt JANDA. Aus ihrer ersten Begegnung im Landesjugendjazzorchester Brandenburg ist eine Freundschaft erwachsen, bei der sich beider Wege auch immer wieder musikalisch kreuzen. Sie schätzt ihn für seine enorme Liebe zum Jazz – er hat hunderte von Songs im Kopf und ist dabei immer offen für die Dinge, die im Moment entstehen. An diesem Abend spielt das Duo einige von Jandas Kompositionen sowie einige ihrer Lieblingsstücke großer Songwriter wie Neil Young, Paul Simon und John Lennon.“}

{„de“:“Angeregt durch die Interpretationen von „Alexander von Schlippenbach´s Monk´s Casino“ und dem „Steve Lacy/Roswell Rudd Quartett“ entstand BOUBOU’S MONKPROJECT. Das Umfeld der Dresdner Musikhochschule stand bei der Gründung Pate und als Schlagzeuger Flo Bublys im Klavierunterricht seinem Lehrer Jochen Aldinger seine Affinität zu Thelonious Monk, dessen Musik und Leben gestand, war die Idee zu einem gemeinsamen Monkproject geboren. „Boubou“ ist dabei abgeleitet vom Monktitel „Booboo´s Birthday“ – Monk gab seinem Sohn eben diesen Spitznamen.\nOhne große Worte lässt sich das Motto dieses Monkprojects zusammenfassen: „Mal klassisch, mal arrangiert, aber immer mit Sakko!“\nAuf dass sich der Geist von Monk einfangen lässt und für viel Freude sorgen wird. Es freuen sich fünf Instrumentalisten und die bezaubernde Sängerin Inez Schaefer auf einen schwungvollen und bewegt-bewegenden Abend.“}

{„de“:“Am 18. März 1977 gründeten Jazzenthusiasten der Elbestadt die IG Jazz Dresden. Ihr erstes Konzert organisierte die Interessengemeinschaft im September desselben Jahres. Aus IG Jazz ging der Jazzclub Tonne hervor. Wir feiern deshalb 40 JAHRE IG JAZZ DRESDEN mit einem denkwürdigen Konzertabend mit Mitstreitern und Musikern der vergangenen Jahre und Jahrzehnte.\n\nEhrengast bei der Feier zum 40-jährigen Gründungsjubiläum ist Jazzmoderator Karlheinz Drechsel, der die TONNE selbst als „Heimat für viele Jahre“ bezeichnet. Er soll an diesem Abend als Grundsteinleger für die vielfältige Jazz-Musiklandschaft in Dresden in besonderer Weise gewürdigt werden. \n\n„Back To The Roots“, so könnte man die Musik dieses Abends auch beschreiben, denn dort kommen die Jazzmusiker der illustren Band SWING BABY SWING! alle her. Ob der Free Jazzer Baby Sommer oder die von Fusion und Rock beeinflussten Kollegen: sie swingen alle in jeweils unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen. Es ist das Element swing – klein geschrieben – und nicht der Stil Swing der 1930-er Jahre – groß geschrieben – der hier kopiert werden soll. Und das gilt vom Oldtime Jazz, über den Swing, den BeBop, Cool, Free und Fusion Jazz. Guter Jazz swingt!!! \n\nAm Blues- und Boogie-Klavier stimmt die bekannte Dresdner Pianistin ULRIKE HAUSMANN auf einen mitreißenden Abend ein.“}

{„de“:“Eigentlich sollten es mittlerweile alle wissen. Mit dieser Band hat man nichts als Ärger. THE SHOUTING MEN stürzen mit ihrer notorischen Selbstüberschätzung alles ins Chaos und reicht man ihnen den kleinen Finger, stellen sie eine Hammond-Orgel drauf.\n\nUnd überhaupt: Es werden von Jahr zu Jahr mehr Musiker mit schwereren und größeren Instrumente, die auf die viel zu kleine Bühne der Tonne gestapelt werden müssen – ein gigantischer technischer Aufwand. Schon Tage vor dem Konzert nimmt die Band den Jazzclub in Beschlag und natürlich ist die Veranstaltung auch nie pünktlich zu Ende und Geld verdienen kann mit so einem betriebswirtschaftlichen Selbstmordkommando sowieso keiner.\n\nUnd trotzdem spielt die Band am 22. Dezember 2018 nun schon zum vierten Mal im altehrwürdigen Jazzclub Tonne. Die Veranstalter scheinen nichts aus den vergangenen Katastrophen gelernt zu haben, ebenso die unzähligen gestandenen Musiker, die sich immer wieder breitschlagen lassen, bei den Auswüchsen des The-Shouting-Men’schen Größenwahns mitzumachen. Und für The Shouting Men selbst ist sowieso jede Hoffnung verloren.\n\nJetzt ist also THE SHOUTING MEN ORCHESTRA die nächste Eskalationsstufe – ein Orchester aus 25 Musikern mit Schlagzeug, Bass, Gitarren, Orgel, Piano und Synthesizer, einem riesigen Bläsersatz, Vibraphon, Perkussion, Phonola und mehreren Sängern. Als wäre der Anspruch, Soul und Jazz mit Rock und Metal zu verbinden nicht schon vermessen genug, wird jetzt also noch neue Musik und Bigband-Jazz mit in den Topf geworfen – na guten Appetit!“}

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{„de“:“Am 21.2.2015 starb einer der ganz großen Trompeter des Jazz im Alter von 94 Jahren: CLARK TERRY Trotz seiner unbestrittenen Meisterschaft im Trompeten- und Flügelhornspiel und seiner unablässigen Präsenz als Musiker in small und big bands und Lehrer (nicht nur von Miles Davis!) hörte man von ihm selbst relativ wenig. Der Jazzgigant war zu bescheiden. \nFür den Dresdner Trompeter Frank Bartsch aber ist Clark Terry DAS musikalische Vorbild. Er traf ihn persönlich in Hamburg, Weimar und Dresden und Pianist Matthias Bätzel hatte gar das Glück, mit Terry vor einigen Jahren auf Jazzcruise zu sein. \nAls Clark Terry starb, entstand die Idee, mit dem Ensemble TRIBUTE2CT die Musik dieses großen Musikers fortleben zu lassen. Voilá: hier sind fünf Spitzenmusiker am Werk, die Clark Terrys Stücke mit höchstem Respekt im Hier und Jetzt verorten.\nAlle waren sie schon vielfach in der Tonne zu Gast und deutschlandweit und international in Besetzungen mit Günther Fischer, Manfred Krug, Günter Hörig, Wolfgang Schlüter, Stefan Bormann, Armin Mueller-Stahl, Adam Rogers, Mike Stern, Uschi Brüning, Red Holloway und vielen anderen zu hören und erfüllen sich mit dem C.T.-Projekt einen lang gehegten Wunsch.“}