{„de“:“Aus einem Gitarrenverstärker ergießen sich Gebilde unterschiedlicher Farbgebung. Der Schlagzeuger erprobt die Klangqualität sämtlicher Bereiche seines Instrumentariums. Dieser Wust wird mit kürzesten Schüssen aus einem Tenorsaxophon bearbeitet, während oben drüber eine sauber unartikulierte Stimme wortlos Geschichten erzählt. Lautstark!4, so heißt das Kind, wobei lautstark nach der korrekten Dudendefinition sich nicht nur auf eine physikalische Größe bezieht, sondern auch und vor allem für »weithin hörbar« steht, was nun gar nichts mit Lautstärke zu tun haben muss. Und die 4, nun, das macht man jetzt so, Quartett ist einfach nicht mehr zeitgemäß.\n\nLautstark!4, das fing mal als Trio »Couer du Pierre« an. Das waren Lutz Streun, Tenorsaxophon, Matthias Kurth, E-Gitarre und Nico Stallman, Schlagzeug. Man entdeckte den gemeinsamen Hang zur improvisierten Musik, schloss sich zunächst stundenlang ein und landete schließlich mit einer Theaterproduktion bei der Fête de la Musique in Paris 2005. \n\nZeitgleich ist der Sänger Jan F. Kurth, der Bruder von Matthias, unabhängig davon mit einer ganz anderen Band bei der Fête de la Musique in London. Der europäische Wahnsinn wird komplett, als ihm später im Jahr beim Italienaufenthalt die Idee kommt, mit diesen drei Musikern, die alle in den Niederlanden studieren, zu kollaborieren. \n\nHeraus kommen Stücke, welche von missverständlichen Verhaltensmaßnahmen in Notfällen oder vom leicht veränderten Bewusstsein handeln. Immer wieder bricht die Konstellation in sich bekriegende Duos, Trios, und Solos auf. Zwischen den auskomponierten Teilen reihen sich ausladende Momentaufnahmen spielfreudiger Improvisation, aus denen sich ständig neue Stücke ergeben. Und zwischendurch klingt‘s auch einfach mal schön.“}

{„de“:“Nach ihrem überwältigenden Erfolg beim Festival in Boskovice – der Saal barst aus allen Nähten und die Band wurde nicht von der Bühne gelassen ohne vorher mehrere Zugaben gespielt zu haben – nun in der Tonne!\n\nAus einem Gitarrenverstärker ergießen sich Gebilde unterschiedlicher Farbgebung. Der Schlagzeuger erprobt die Klangqualität sämtlicher Bereiche seines Instrumentariums. Dieser Wust wird mit kürzesten Schüssen aus einem Tenorsaxophon bearbeitet, während oben drüber eine sauber unartikulierte Stimme wortlos Geschichten erzählt. Lautstark!4, so heißt das Kind, wobei lautstark nach der korrekten Dudendefinition sich nicht nur auf eine physikalische Größe bezieht, sondern auch und vor allem für »weithin hörbar« steht, was nun gar nichts mit Lautstärke zu tun haben muss. Und die 4, nun, das macht man jetzt so, Quartett ist einfach nicht mehr zeitgemäß.\n\nLautstark!4, das fing mal als Trio »Couer du Pierre« an. Das waren Lutz Streun, Tenorsaxophon, Matthias Kurth, E-Gitarre und Nico Stallman, Schlagzeug. Man entdeckte den gemeinsamen Hang zur improvisierten Musik, schloss sich zunächst stundenlang ein und landete schließlich mit einer Theaterproduktion bei der Fête de la Musique in Paris 2005. \n\nZeitgleich ist der Sänger Jan F. Kurth, der Bruder von Matthias, unabhängig davon mit einer ganz anderen Band bei der Fête de la Musique in London. Der europäische Wahnsinn wird komplett, als ihm später im Jahr beim Italienaufenthalt die Idee kommt, mit diesen drei Musikern, die alle in den Niederlanden studieren, zu kollaborieren. \n\nHeraus kommen Stücke, welche von missverständlichen Verhaltensmaßnahmen in Notfällen oder vom leicht veränderten Bewusstsein handeln. Immer wieder bricht die Konstellation in sich bekriegende Duos, Trios, und Solos auf. Zwischen den auskomponierten Teilen reihen sich ausladende Momentaufnahmen spielfreudiger Improvisation, aus denen sich ständig neue Stücke ergeben. Und zwischendurch klingt‘s auch einfach mal schön.“}

{„de“:“Gleich im Jahr ihrer Gründung 2013 schafften es JIN JIM ins Finale von Jazztube Bonn 2013. Im Folgejahr setzten Sie sich gegen rund 200 Teilnehmer durch und gewannen den Jazzwettbewerb „Future Sounds“ im Rahmen der „35. Leverkusener Jazztage“. \nIm Jahr 2015 erschien das erste Album „Die Ankunft“ beim Label Neuklang, welches von der Fachpresse in Deutschland sowie im Ausland hoch gelobt wurde. Außerdem wurde im selben Jahr das Konzert im WDR übertragen, das bei den „36. Leverkusener Jazztagen“stattfand.\n2016 spielte die Band zwei internationale Tourneen, die vom Goetheinstitut unterstützt wurden. Die erste Tournee war im April 2016 in Peru mit Auftritten beim „26. Lima Jazzfest“, in der Residenz der Deutschen Botschaft, sowie in den wichtigsten Jazzclubs von Peru. Im Oktober 2016 reiste Jin Jim nach Afrika und spielte dort eine Tournee mit Konzerten und Workshops in Madagaskar, Kongo, Südafrika, Angola und in Kamerun. Die Tour beinhaltete u.a. ein Konzert beim internationalen Jazzfestival „Madajazzcar“, wo die Band vor über 3000 Leuten spielte sowie ein Konzert in der Deutschen Botschaft Madagaskars im Rahmen der Feier zur Deutschen Wiedervereinigung.\nIm gleichen Jahr wurde das Konzert bei dem „30. Internationalen Jazzfestival Viersen“ im WDR gesendet und das Konzert bei den „37. Leverkusener Jazztagen“ wurde von der Sendung Rockpalast live im Internet übertragen und im nächsten Jahr in der Sendung Jazzlines im WDR Fernsehen gesendet.\nIm Jahr 2017 hat die Band bei dem renommierten Jazz Festival \“Jazz Baltica\“ gespielt und hat während und nach seinem Auftritt Standing Ovations vom Publikum bekommen.\nDas zweite Album wird Ende August 2018 beim renommierten Label ACT auf dem Markt erscheinen.\n\n\n\n\n\n\n\nDas internationale Ensemble PAGO LIBRE besteht seit 1989 und ist ein Paradebeispiel dafür, wie europäische Musiker ihre ganz eigene, selbstbewusste Stimme im globalen Konzert heutiger Musik erheben können. Dabei spielt die Basis einer kompetenten Ausübung klassischer Musik eine ebenso große Rolle wie die eingehende Beschäftigung mit vielfältigsten Einflüssen (Jazz, folkloristische Traditionen, verschiedene Formen von Improvisation).\n\nAls besondere Merkmale von Pago Libre stechen besonders der charakteristische Klang der unüblichen (schlagzeuglosen) Instrumentenkombination sowie die ansteckende Spielfreude und die Lust an der Virtuosität hervor.\nDas letzte Projekt \“Fake Folk\“ und das neue \“Mountain Songlines\“ entstanden aus dem Bedürfnis der Musiker, für sich selbst eine ganz individuelle Art von \“Volks\“-Musik zu erfinden: tänzerisch, aber nicht simpel; komplex, aber nicht kompliziert; musikantisch, aber nicht banal.“}