{„de“:“Die 2021 mit dem deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Band des Jahres International“ ausgezeichneten Shooting-Stars SHAKE STEW präsentieren mit ihrem fünften Album „Heat“ einen aus hypnotischen Afrobeats und ekstatischen Sound-Eruptionen gefertigten Mix, der absolut süchtig macht!
Kaum eine andere Band hat die mitteleuropäische Jazzszene in den letzten Jahren derart auf den Kopf gestellt wie Shake Stew. Während die ZEIT sie als „Österreichs Jazzband der Stunde“ bezeichnete und sie der NDR schon früh in den Status einer „Kultband“ erhob, ist spätestens seit der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2021 in der Kategorie „Band des Jahres International“ klar: Hier ist etwas ins Rollen gekommen, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Und es macht keine Anstalten langsamer zu werden! Von Beginn an umgibt die vom Bassisten und Komponisten Lukas Kranzelbinder ins Leben gerufene Formation etwas Mystisches, dessen Musik eine ungemein soghafte Wirkung entfacht, der sich die wenigsten entziehen können: „Die unausgesprochenen Zauberworte heißen Magie und Energie – Shake Stew bringt etwas Kultisches in den aktuellen Jazz, eine Bereicherung!“ schreibt die Jury der deutschen Schallplattenkritik in ihrer Begründung für die Aufnahme in die Bestenliste 2020, doch das war nur die bisherige Spitze des steilen Aufstiegs, die die Band seit ihrer Gründung 2016 in rasender Geschwindigkeit zurückgelegt hatte und der von einem tatsächlich weltweiten, jubelnden Medienecho begleitet worden war.
Hypnotische Afrobeats und treibende Rhythmen prägten von Beginn an den Sound der Band, doch gerade wenn man glaubt, die Zauberformel dieses musikalischen Eintopfs entziffert zu haben, zeigt Shake Stew die ganze klangliche Bandbreite seiner Instrumentierung auf: An der Grenze zur absoluten Stille entstehen wie aus dem Nichts beschworene Klanggebilde, die auf trance-artig wiederholten Basslinien und fein gestimmten Gong-Patterns dahinperlen und einen in ihrer Ruhe und Fragilität mindestens genauso tief berühren, wie die vorangegangenen Groove-Explosionen.

Nachdem als Antwort auf die Einstellung des Konzertbetriebs im Krisen-Jahr 2020 ein Live-Album mit dem Titel (A)live! veröffentlicht wurde, begann Anfang 2021 eine neue Ära in der Bandgeschichte: Die Saxofonistin Astrid Wiesinger wurde als fixes Bandmitglied an der Position des Alt-Saxofon willkommen geheißen! Der kreative und energetische Schub, der die Band in Folge der Umbesetzung durchströmte, wurde sogleich genutzt, um in neuer Formation ins Studio zu gehen und dem zeitweise fast unerschöpflich wirkenden Output von Shake Stew eine neue klangliche Facette zu verleihen. „Heat“ titelt das jetzt erscheinende fünfte Album der Band und eines lässt sich bereits jetzt sagen: Der Name ist Programm!

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{„de“:“SHAKE STEW ist die österreichische Jazzband der Stunde. Der Staub, den die sieben Ausnahmemusiker rund um Lukas Kranzelbinder seit ihrer Bandpremiere am Jazzfestival Saalfelden 2016 aufgewirbelt haben, hat sich gerade erst wieder ein wenig gesetzt, da legen Shake Stew bereits mit voller Energie nach: „Rise And Rise Again“ titelt das zweite Studioalbum und in welchem Tempo diese Formation neuen musikalischen Output erzeugt, ist wirklich atemberaubend. Wurde ihr Debüt \“The Golden Fang\“ (2017) im Standard noch als „magische Eröffnungsstunde“ und vom Kurier als „intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“ beschrieben, so brachte es Rezensent Hannes Schweiger nach dem ersten Konzert ihrer sechs Mal in Folge ausverkauften Stage Band Serie im weltberühmten Wiener Club Porgy & Bess mit nur einem Satz auf den Punkt: „Mein lieber Freund, ist das eine Wahnsinns-Band!“ Mit einer hypnotischen Mischung aus Afrobeats und Jazzgrooves, durchsetzt von betörenden Soundflächen und ekstatischen Gospeleruptionen, erobert das Wiener Septett die Konzertbühnen dieser Welt und lässt Publikum und Presse mit offenem Mund zurück. Lukas Kranzelbinder, den die Süddeutsche Zeitung als „Bass-Senkrechtstarter“ bezeichnet, schafft es mit seinen Kompositionen, die zunächst ungewöhnlich erscheinende Besetzung mit zwei Schlagzeugen, zwei Bässen und drei Bläsern nach nur wenigen Noten zu einem einzigartigen Klangbild zu vermengen und mit jedem Stück eine neue, spannende Facette dieser Instrumentation zu erzeugen. „Da wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energie-trunkene Bläserstimmen Schlangenlinien“, versuchte es die Wiener Zeitung in Worte zu fassen, während Klaus Nüchtern im Falter von einem „musikalischen und marketingtechnischen Geniestreich der brodelnden Wiener Szene“ schreibt.\nNach Touren in Mexiko, Marokko, Kroatien, Deutschland und Österreich schlägt die Band mit der Veröffentlichung von „Rise And Rise Again“ nun das nächste Kapitel einer beeindruckenden Reise auf und eines ist dabei schon jetzt klar: Wenn Shake Stew einmal loslegt, dann sollte man lieber dabei sein!“}

{„de“:“SHAKE STEW kehrt nach einem Jahr in die Tonne zurück und präsentiert ein nagelneues Programm! Volle zwei Sets an neuem Material geben dem österreichischen Septett der Stunde jenen Raum, den es braucht, um die gesamte Klangpalette vor den Ohren des Publikums zu entfalten. „The Aufstieg never stops“ schrieb Klaus Nüchtern im FALTER über das letzte Album und JAZZTHING reihte es auf Platz 2 der Jahrescharts 2018. Und wirklich scheint es so, als ob die Musik dieser Formation immer größere Wellen schlägt: Nach Einladungen vom renommierten Montreal Jazz Festival bis hin zum deutschen Jazzfestival Frankfurt wurde auch die deutsche Wochenzeitung DIE ZEIT auf Shake Stew aufmerksam und schickte ihren Musik-Journalisten Ulrich Stock im September 2018 für ganze fünf Tage in den Jazzclub Unterfahrt nach München, wo die Band gerade eine Residency mit täglich wechselndem Programm spielte. Dass einer jungen österreichischen Formation eine komplette Seite im Feuilleton der ZEIT gewidmet wird, erscheint bereits als Sensation, viel mehr aber verblüfft die Euphorie und Begeisterung, die den Journalisten angesichts seiner Erfahrungen gepackt haben:\n\n„Meine Begegnung mit Shake Stew war an Banalität nicht zu überbieten: Ich war in Hamburg an einem sehr späten Februarabend zum Einkaufen gefahren und hatte das Autoradio laufen, NDR Info. Was ich hörte, haute mich um. Grandiose Rhythmen, schmelzende Bläser, hypnotischer Funk-Beat-Swing-Afro-Jazz-Rock-Rhythm-and-Irgendwas. Ich war so gebannt, ich konnte nicht aussteigen, und Penny machte gleich zu. Noch in der Nacht schrieb ich eine Mail an den Bandleader, einen gewissen Lukas Kranzelbinder, damals 28 Jahre alt. Inzwischen weiß ich, dass andere Hörer ähnliche Initiationserlebnisse hatten; etwas geht von dieser Band aus, das neu und besonders ist – und ungemein attraktiv. \n[…] Mario Rom, der Trompeter, der auf der Bühne und jenseits der Bühne immer so in sich gekehrt wirkt, spielt Soli, die in Europa ihresgleichen suchen. Ruhig, beharrlich, ideenreich, virtuos. An seiner Seite Clemens Salesny, der Altsaxofonist, zurückhaltend im Auftritt wie sie alle. Seine Soli können aus tonalem Schmiss und Schmäh jäh ins Schräge abkippen. Neben ihm steigert sich der Saxofonist Johannes Schleiermacher in ein geräuschhaftes Solo hinein, das jede Form sprengt, ein Brötzmann aus dem Busch. Das Publikum in der Unterfahrt juchzt und schreit, als schließlich und völlig unerwartet eine Unisono-Passage alles wieder zusammenholt. An den Seiten wechseln die Instrumente. Die Bassisten spielen akustisch und elektrisch in allen Kombinationen, gezupft und gestrichen. Gestrichener E-Bass, Psychedelik pur, wenn einer wie Oliver Potratz es macht, während Mathias Koch und Niki Dolp beständig an ihrem Groove feilen. Damit der eine einen Schlag setzen kann, muss der andere ihm die Zeit geben. Zu zweit wie einer zu klingen: Das bringt Wucht und Farbe. Mittendrin greift Lukas Kranzelbinder zur Gimbri, der marokkanischen Basslaute, einem aus Holz und Fell zusammengefügten Instrument mit drei Saiten aus Darm, dessen Klang rituelle Hitze verströmt. Die Bässe versinken in brodelnder Trance zwischen den Doppel-Drums. Und darüber die drei Bläser, weich und voll, süffig schwelgend, woher nehmen sie diese Linien? So vertraut, dabei aus völlig unterschiedlichen Richtungen, mal mysteriös gleitend nach Art des Ornette, mal hymnisch fanfarenhaft, als ob der Berliner Arbeiterkomponist Hanns Eisler ein paar kämpferische Töne eingestreut hätte. Immer geht es um die Balance zwischen Struktur und Offenheit, zwischen Fixiertem und Fließendem. Im Grunde ist es eine Meditation für Lungen und Lippen, Hände und Füße: den Leib auf den Klang auszurichten.“\n\nWer Shake Stew im letzten Jahr bereits im Club erlebt hat, der weiß: Wenn diese Band einmal in Fahrt kommt, dann brennt immer der Hut. In diesem Sinne: Join the ride!“}