{„de“:“Als sich im Jahr 1986 Thomas Klemm, Joachim Hesse, Jörg Huke und Volker Schlott zur einzigartigen Bläserformation FUN HORNS zusammentaten, hätte wohl niemand voraussagen wollen, dass es diese Tournee geben würde: 30 Jahre Fun Horns! Ursprünglich hatten sie lediglich vorgehabt, als Studio-Bläsersatz zu fungieren, was sie in zahlreichen Pop-, Rock- und Jazzproduktionen auch taten. Nachdem sie jedoch feststellten, dass sie auch ohne Rhythmusgruppe unglaublich gut grooven können, entwickelten sie ihr eigenes Live-Konzept.\nNach 12 CD-Veröffentlichungen nebst Preisen und Auszeichnungen, unzähligen Konzerte und Tourneen von Santiago de Chile bis nach Krasnojarsk in Sibirien als sozusagen Exportschlager der ehemaligen DDR stehen die Fun Horns nun noch immer als herausragendes Bläserquartett mit außergewöhnlichem Team-Spirit auf der Bühne.\nDie \“neuen\“ Kollegen (Falk Breitkreuz seit 1998 und Nikolaus Neuser seit 2012) haben die Philosophie der Fun Horns infiltriert und mitgeprägt. Der Mut zur Veränderung wurde belohnt und auch trotz schwieriger Zeiten und wirtschaftlich geprägten Zwangspausen haben die Fun Horns nie den Focus verloren, ein außerordentliches, eigen tönendes gemischtes Bläserquartett zu sein.\nAus Anlass des wunderbaren Jubiläums besuchen sie nun viele Veranstaltungsorte der vergangenen 30 Jahre, um ausgelassen mit dem Publikum und den Veranstaltern zu feiern. Die Tonne gehört natürlich dazu.“}

{„de“:“Fast 20 Europatourneen seit 2007 und über 20 Albumveröffentlichungen seit 2005: das New Yorker Duo TALIBAM! ist eine der kreativsten und ungewöhnlichsten Formationen, die man derzeit auf Jazz¬¬-, Rock-, Punk-, Underground- und diversen anderen Bühnen erleben kann. Genres existieren für Frickel-Keyboarder/Keytarist Matt Mottel (Awesome Color, Akron/Family, Shadow Maps) und Volldampf-Drummer Kevin Shea (Mostly Other People Do The Killing, Coptic Light) praktisch nicht.\nExperimental-Jazz-Rock irgendwo im Grenzbereich von Post-Prog Funk und Free Noise Polka. Gern erweitern Shea und Mottel ihr Line-Up um Mitglieder der ersten Garde der New Yorker Improvisationsszene, so dass neben vielen anderen auch Trompeter Peter Evans, Bassist Moppa Elliott und der Saxofonist Jon Irabagon (beide ebenfalls MOPDTK) schon zur Band gehörten.\nDiesmal begegnen sie den Berlinern SILKE EBERHARD und NIKOLAUS NEUSER, die seit mehr als 15 Jahren in unterschiedlichen Kontexten zusammen arbeiten und sich dabei mit Werken von Kurt Schwitters, Giaccinto Scelsi, Eric Dolphy und Charles Mingus auseinandergesetzt haben.\nDas anarchistisch, hyperaktiv und extrem intensiv aufspielende Quartett wendet sich mit seiner überwältigenden Klangwand keinesfalls an eine kleine Gruppe avantgardistischer “Kenner”, sondern beglückt mit seiner ebenso wuchtigen wie witzigen Show alle begeisterungsfähigen Freunde ausgefallener Musik jenseits üblicher Pfade.“}

{„de“:“Pinx aus Berlin verbinden starke Melodien, komplexe Grooves, aggressive Ensemblestellen und abstrakte Sounds, erinnern in der Spielweise an interaktive Jazztraditionen, verlassen aber nie die Gegenwart und integrieren Einflüsse aus drum&bass, Rock und freier Improvisation.\n\nDie eingespielten Musiker fusionieren diese unterschiedlichen Ideen zu einem lebendigen Konglomerat; experimentier- und spielfreudig wühlen sie sich durch den musikalischen Untergrund. Die aktuelle CD »Pinx« erschien 2005 auf Farai-Records.\n\n»Pinx, ein erstaunliche Originalität offenbarendes Quartett mit Trompete, Saxophon, E-Bass und Schlagzeug auf der Suche nach eigenen Wegen durch die brodelnden Klangwelten der Gegenwart. […] Bögen, die von straff organisierten Strukturen über freies Spiel bis hin zu Klangflächen reichen.«\nBert Noglik, Jazzfacts/Deutschlandfunk, 15.April 2005\n\n»Einen würdigen Festival-Auftakt setzte die Berliner Formation ’Pinx’. Das war unverschämt selbstbewusste Musik. Die Kompositionen stammen aus der Feder des Schlagzeugers Rudi Fischerlehner. Kraftvolle, prägnante Töne von Trompete und Saxophon, starke Melodien, ordentlicher Drive von Schlagzeug und Elektrobass, Witz und große Spiellaune sowie ein hervorragendes Zusammenspiel zeichnete den ersten Beitrag aus.«\nle nightflight, April 2005„}

{„de“:“Das Auftaktkonzert unserer Herbstsaison ist zugleich ein \“Vorkonzert\“ zu der noch in diesem Monat stattfindenden Jubiläumswoche, denn einer der wichtigsten Protagonisten der Dresdner Szene ist der Initiator des heutigen Projekts: Günter Baby Sommer – weltumtriebiger, nimmermüder Schlagzeuger und Ehrenmitglied der Tonne – hat derart hochkarätige Musiker um sich geschart, dass man das Ensemble durchaus als eine Art Gipfeltreffen bezeichnen kann: THE NEW GENERATION OF SISTER & BROTHERHOOD. \nDen namhaften Beteiligten geht es darum, einer Legende Referenz zu erweisen: der Brotherhood of Breath. Diese Band gilt heute als Keimzelle des Ethno-Jazz, gleichwohl ist sie mittlerweile weithin vergessen und gilt allenfalls unter Fachleuten als unbedingter Geheimtipp.\n1969 wurde die „Bruderschaft“ von dem aus Südafrika stammenden Pianisten Chris McGregor in London gegründet, dazu gehörten u.a. Dudu Pukwana, Louis Moholo, Mongezi Feza, Evan Parker, Alan Skidmore, John Surman. Ihr Debütalbum etablierte 1971 ihren Ruf als aufstrebende Innovatoren, die afrikanische Melodik, treibenden Puls und ekstatische freie Improvisationen vereinte. Eine weitere Studioproduktion sowie eine Liveplatte folgten, Mitte der 70er löste sich die Urformation auf.\nDie New Generation of Sister & Brotherhood versammelt nun herausragende Musikerinnen und Musiker mehrerer Generationen und erweckt den grenzlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben. Um die akribische Erforschung des überlieferten Materials der Brotherhood of Breath kümmern sich seit Jahren der schottische Musikwissenschaftler/Saxofonist Raymond MacDonald und eben Schlagzeuglegende Baby Sommer. Das ambitionierte und spektakuläre Projekt wird Originalstücke der Brotherhood spielen, erweitert um neue Parts, die Baby Sommer in deren politisch engagiertem Geist schreibt.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}