{„de“:“„YOSAI macht die schönste Musik der Welt“ zu sagen, ist natürlich maßlos übertrieben. Aber ganz falsch ist es nicht. Was die vier jungen Musiker aus der alten Industriestadt Leipzig musikalisch hervorbringen, geht unter die Haut.\nPopsongs voller Melancholie und düstere Soundgewitter verbeugen sich tief voreinander, und schaffen eine unglaubliche, musikalische Weite. Die todtraurigen Melodien werden von Saxofon und Gitarre kunstvoll in einen Klangteppich aus Indierock, Country und Jazz eingewoben. Bass und Schlagzeug sind mal in tanzbaren Beats, mal in diffusen, postrockig anmutenden, sehnsuchtsvollen Klängen verschlungen.“}

{„de“:“Nach dem Geburtstagskonzert mit JOE SACHSE Uund NILS WOGRAM verbreitet die schweizerisch-deutsche Band PUNKT3 weitere gute Neuigkeiten. Denn die frohe Kunde soll nun laut von den Dächern schallen: Man muss nicht mehr Roland Barthes lesen um über die Mythen des Alltags aufgeklärt zu werden! Es reicht schon ein Besuch eines punkt3-Konzertes. Denn irgendwie hat es sich irgendwann mal ergeben, dass die drei verschiedenartigen Instrumentalisten sich musikalisch mit ganz normalen Alltagsproblematiken auseinandergesetzt haben: Wie tönt ein Pacgirlautomat? Wie war das damals mit dem Aufstand der zyprischen Zauberer und welche nachhaltigen Auswirkungen hatte das? Warum erzeugt eine Überdosis Himbeeren eine Grippe? Nimmt man zum Trüffelöl erwerben lieber den SUV oder den Sportwagen?\nDiese und natürlich weitere Fragen bilden den Rahmen einer ausgefuchst interaktiven Musik. Wie Hummeln auf Koks umschwirren Tobias Pfister, Noah Punkt und Ramón Oliveras Themengebiete diesseits jeder Vorstellung und verzaubern die ZuhörerInnen vermittels einer gepflegt ausgewählten Tonsprache: Jazz, Pop, Rock. Und auch etwas Neue Musik, das muss man zugeben. Schließlich heiligt der Zweck hin und wieder mal die Mittel und eine kleine Zwölftonmelodie hat noch niemandem geschadet.\npunkt3 – leidenschaftlicher Alltagsbewältigungsjazz.“}