{„de“:“Die „working band“ des Zürcher Tenorsaxofonisten MICHAEL JAEGER, die seit 2006 in der Schweiz und im Ausland zum festen Begriff geworden ist, steht für ausgesprochen kreative progressive Jazzmusik aus Europa, für „the sound of surprise“ [Die Weltwoche]. Der Name der Band KEROUAC ist ein wenig irreführend, denn er meint nur indirekt den Autor von „On The Road“. Benannt hat Michael Jaeger seine Band nach einer frühen Komposition von Dizzy Gillespie, die dieser 1942 dem noch völlig unbekannten Bebop-Groupie und späteren Beat-Poeten widmete. Gillespie war eine große Faszination für den jungen Zürcher. Der hatte allerdings alles andere als das Kopieren von Bebop im Sinn, sondern vielmehr war es das Lebensgefühl aus einer anderen Welt, das ihn begeisterte. Und so ist die Musik seiner Band: kompromisslos, spannend und zur gleichen Zeit experimentell und klassisch. Sie geht von der Improvisation zur Komposition und wieder zurück mit der Kreation von Strukturen, die Freiräume schafft für das Unvorhersehbare.\nNeben Noten liest das Ensemble von kleinen Uhren dirigierte Zeitpartituren, welche das Geschehen organisieren. Was daraus wächst, ist zeitgenössische akustische Jazzmusik eines brillanten Kollektivs zwischen Tradition und Moderne, zwischen Swing und Geräusch.“}

{„de“:“Das Magazin Jazz Thing schreibt zum Debüt von Kerouac, das bei Unit Records erschienen ist: »Aus Zürich kommt diese kraftvoll improvisierende Band des Tenoristen Michael Jaeger. Zu Ehren des Beatniks und Bebop-Liebhabers Jack Kerouac agieren die vier Schweizer seit einigen Jahren unter dem Namen des US-Schriftstellers. So wie der seinen rhythmisch-ekstatisch-spontanen Schreibstil pflegte, liefert auch das Quartett in kollektiven Improvisationen intensiv formulierte Ereignisse, die irgendwo zwischen Gerry Mulligan und dem abwechslungsreichen Steve Colemann changieren. Da werden mit Powerspiel Hirne durchgeblasen, aber auch dank viel Konzentration stillere Cool-Jazz-Momente gepflegt. Eine reizvolle Platte, die Lust auf einen Live-Auftritt macht.« Und Omri Ziegele, der charismatische Schweizer Saxophonist, meint zur Gruppe Kerouac: »Seien wir froh, dass es noch so Menschen gibt, die diesen Weg in eine bezaubernde Welt rückwärts durch ihren Kopf zu schreiten suchen. Sie sind die Lampenträger, sie sind die Mondzauberer von morgen. Leute, wusstet ihr nicht? Wir brauchen diese Menschen, diese letzten Unerschrockenen, die – den Ausbruch längst hinter sich, bevor sie ihn antreten konnten – sich tief in ihr Blut verkriechen.«\nSounds thrilling!“}