{„de“:“Was im ersten Moment vielleicht überraschen mag, ist bei genauem Hinsehen längst ein globales Phänomen. Ob als Musiker bei Herbie Hancock oder Ron Carter, oder in eigener Formation – israelische Jazzmusiker spielen weltweit mit, von Kapstadt bis New York. Grund genug, sie endlich in den Fokus zu stellen. Die Jazzmesse jazzahead 2013 tut das mit dem Partnerland Israel und präsentiert einige Facetten des israelischen Jazz im April in Bremen. Direkt im Anschluss gehen einige der Musiker auf Tour und machen Station in vier weiteren deutschen Städten.\nDresden und die Tonne dürfen dabei sein.\nJAZZisREAL stellt einige der spannendsten israelischen Jazzmusiker vor – drei Konzerte an einem Abend: mit OMER KLEIN, den LAYERZ und YOTAM.\n\nOmer Klein [solo] mit seinem brandneuen Album „To The Unknown“ [Plus Loin]\nPünktlich zur jazzahead erscheint das lang erwartete fünfte Album Omer Kleins. Der in Israel geborene und aufgewachsene Pianist lebt inzwischen in Düsseldorf und hat mit John Zorn, Lee Konitz, Jeff Ballard, Joel Frahm oder israelischen Stars wie Yehudit Ravitz, Eviatar Banai, Rona Kenan sowie dem weltbekannten Mandolinenspieler Avi Avital gearbeitet.\n„Bewundernswert“ bis „grenzenlos“ feiert die internationale Presse den 30-Jährigen, der bereits auf Bühnen in der ganzen Welt zu Gast war. Sein Klavierspiel ist facettenreich, technisch und musikalisch ragt er weit über den Durchschnitt der Jazzpianisten hinaus und schlägt den Bogen bis hin zu mediterranen oder klassischen Elementen.\n\nLayerZ – zwischen Jazz undGroove\nDie drei jungen Musiker aus Tel Aviv mixen Jazz mit Rockanleihen, Samples, elektronische Sounds und einer ordentlichen Portion Groove. Schnell gewinnen sie ihr [meist sehr junges] Publikum und spielen in Jazzclubs und auf Trancefestivals gleichermaßen. Alle Musiker bringen in das eigene Projekt Erfahrungen aus ihren zahlreichen Arbeiten mit anderen Musikern und auch aus anderen Musikstilen mit ein. Bei letzteren reichen ihre Affinitäten von Elektrobeats bis HipHop. Schon jetzt darf man sicher sein, dass das Trio zu einer der Entdeckungen der diesjährigen jazzahead zählt.\n\nYotam [solo] – ein Ausnahmegitarrist auf dem Weg nach oben\nAuch Gitarrist Yotam Silberstein ist längst kein Unbekannter mehr. Yotams außergewöhnliches Talent für die Gitarre wurde bereits früh gefördert. Nach Rock und Blues entdeckte er den Jazz für sich. Heute tourt er in verschiedenen Besetzungen international und lebt in New York. Kritiker und Musikfans sind sich einig, dass Yotams vielversprechende Karriere gerade erst beginnt und für die Zukunft noch einiges von diesem jungen Talent zu erwarten ist.\n\nErstmals stehen Klein, die LayerZ und Yotam nun zusammen auf der Bühne und werden die unterschiedlichen Facetten israelischen Jazz‘ zu Gehör bringen – nacheinander und miteinander.“}

{„de“:“Wenn der israelische Pianist OMER KLEIN mit seinem Instrument weite Melodiebögen in die Luft legt, um diese gemeinsam mit dem feinsinnigen Percussionspiel von Ziv Ravitz und dem singenden Groove von Bassist Haggai Cohen Milo in immer neue Höhen empor zu schrauben, dann entführt er seine Hörerschaft im Handumdrehen in eine Welt voll ekstatischer Schwelgerei. Stark angelehnt an die Musik Israels entwickelt das Trio schwindelerregende Improvisationen, fegt durch alle Register der orientalischen wie abendländischen Musik und verblüfft dann wie nebenbei mit einer elegisch-verschleppten Walzermelodie, um kurz darauf wieder den Finger-Turbo einzulegen und rasante Pianoläufe über dem zupackenden Rhythmusgeflecht seiner Zuspieler herzuzaubern.\n\nOmer Klein gilt als einer der aufregendsten und originellsten Musiker auf den internationalen Jazz-Bühnen. Auf die trat er mit 23 Jahren und hat seither vier Alben veröffentlicht [das jüngste erschien auf John Zorns Tzadik-Label], die von den Medien allesamt als herausragend gelobt wurden. Die Anerkennung reicht von New York, London, Paris, Wien, Brüssel, Mailand bis hin zum renommiertesten Jazz-Festival des Mittleren Ostens in Eilat. Mit Musikern wie John Zorn, Lee Konitz, Joel Frahm, Mark Feldman, Omer Avital, Johnathan Blake, oder israelische Musik-Ikonen wie Yehudit Ravitz, Eviatar Banai und Rona Kenan, hat er in den vergangenen Jahren gearbeitet.“}