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{„de“:“Die vier Ausnahmemusiker Sebastian Merk, Wanja Slavin, Paul Lapp und Mark Weschenfelder haben sich zusammengefunden, um einer gemeinsamen Leidenschaft zu frönen: der Musik von Ornette Coleman!\nMit unbändiger Energie und einem irren Swing widmen sich die vier ausschließlich Colemans Kompositionen. Dank der Flexibilität und höchster Wachsamkeit jedes Einzelnen und der Offenheit von Colemans Musik ist hier alles möglich. Wilde Uptempo-Passagen werden abgelöst von täuschend einfachen, volksliedhaften Melodien, klagende Balladen lösen sich auf in poröse Grooves und Saxophone jaulen kantige Bluesfetzen. Wie ein Blitz kann diese Musik einen durchzucken. Wen Ornettes Altsaxofonlinien mit der Klarheit und Zielgenauigkeit eines Laserstrahls einmal ins Herz getroffen haben, der wird Musik nie wieder hören wie zuvor.\nORNETTE 2.0 sind die Fackelträger, die den großen Musiker weiterleben lassen.“}

{„de“:“Paul Lapp gehört zu den jungen Musikern, die technisch bestens ausgebildet sind und die doch nach einem neuen Selbstverständnis suchen. Scheinbar unvereinbar stehen sich Respekt vor der Tradition und die Forderung nach Erneuerung gegenüber. Das ist das unsichtbare Kraftfeld, in dem sich das PAUL LAPP FORUM bewegt. Lapps Kollegen und Freunde, die alle ihre individuelle Stärke ins Forum bringen, tragen maßgeblich zum Sound und zur Spielfreude der Band bei. Mit den beiden Bläsern Philipp Sebening (sax) und Jan Kaiser (trp) vorne, den beiden Schlagzeugern Hans Otto und Steffen Roth rechts und links von Paul Lapp (b) und mit Philip Frischkorn am Piano, hat der Bandleader am Kontrabass mehr als nur Kollegen gefunden. Schnell wird deutlich, dass das Zusammenspiel der Mitmusiker auf eine jahrzehntelange Freundschaft und Erfahrung miteinander beruht, auf die Paul Lapp für seine Kompositionen und musikalischen Vorstellungen zurückgreift.\nDie Musik fordert heraus, denn die Kompositionen provozieren die Hörerwartungen. Klischees werden bewusst vermieden und diese Vermeidungsstrategie macht es sehr eigenständig.\nGleichwohl spürt man den Respekt der Musiker für die Geschichte, aus der sie ihre Kunst speisen. Letztendlich ist das Ganze ein ernst gemeinter Kommentar zur Gegenwart. In den freien Solopassagen kann man erleben, was funktionierende Schwarmintelligenz in der Praxis zu Stande bringt. Vor allem kann die Band wunderbar energetisch kochen. Und zurück bleibt das Gefühl, dass sich Paul Lapps „Forum“ glücklicherweise nicht mit Zweifeln herumschlägt, sondern dass hier kollektiv Musik gemacht wird.“}