{„de“:“Istanbul kann man als einen von Mythen und Traditionen umrankten Sehnsuchtsort oder als pulsierende Metropole erleben. Der Gitarrist ERKIN CAVUS verbrachte viele Jahre seines Lebens in der riesigen, hochverdichteten und oft hektischen Stadt. Hier hat er Karriere gemacht, an der Seite berühmter Künstler gespielt, ehe er vor rund vier Jahren nach Deutschland zog.
Nun hat Cavus, zusammen mit dem Gitarristen REENTKO DIRKS, dem historischen Istanbul mit dem Album „Istanbul 1900“ ein klingendes Denkmal gesetzt, inspiriert von Bildern des berühmten Fotografen Ara Güler (1928-2018), der als einfühlsamer und detailverliebter Beobachter zum Chronisten des Lebens seiner Heimatstadt wurde. Seine Aufnahmen des mittlerweile verblassten, teils unwiederbringlich zerstörten Istanbul und der ehedem höchst unterschiedlichen Stadtteile hängen längst in Museen. „Was ihm bildlich gelungen ist, möchten wir musikalisch umsetzen: eine Welt einzufangen und zu bewahren, die es nicht mehr gibt, deren Echos aber noch spürbar sind“, erklärt Reentko Dirks.
Heraus gekommen sind suggestive Momentaufnahmen, feingliedrig und nuanciert gespielt. Das Duo konzentriert sich bewusst auf meist ruhige Töne, assoziativ zum damals noch vergleichsweise langsamen Leben. Die leise Klangsprache versteht sich auch als Statement zur Gegenwart, setzt sich ab vom heute allgegenwärtigen Getöse. So schwingt in der Musik auch eine politische Haltung mit, die im Booklet ihre Fortsetzung findet: Istanbul 1900 ist 150.000 traditionellen Händlern, Künstlern und Arbeitern gewidmet, die 2020 ihre Arbeit verloren haben.

Das Album „Istanbul 1900“ ist eine atmosphärische Hommage, die mitunter nachdenklich klingt, dann wieder zarte Leichtigkeit suggeriert. Angesichts des Themas Vergänglichkeit und des Umstands, dass Erkin Cavus seiner Heimatstadt nicht ganz freiwillig Adieu sagen musste, ist ein Hauch Melancholie sicher keine Überraschung. Insgesamt entwickelt die Musik des Duos einen sehr eigenen, subtilen Zauber. Ganz wie die Stadt, die an der Schnittstelle von Orient und Okzident Welten verbindet.

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{„de“:“Der deutschlandweit einzigartige Studiengang »Gitarre Weltmusik« an der hiesigen Musikhochschule hat die beiden jungen Musiker Daniel Wirtz und Reentko Dirks im Herbst 2000 in Dresden zusammengeführt. Hier können sie für ihr Instrument, der Konzertgitarre, eher unübliche Musikstile und Spieltechniken erlernen. Und so umfasst dann auch das Programm Jazz, lateinamerikanische und spanische Musik und spannende Eigenkompositionen, die zwischen all diesen Stilen wandelt.“}

{„de“:“Vier Musiker aus vier Dekaden – Stephan Bormann (Cristin Claas, Hands On Strings), Reentko Dirks (Annamateur, Dirks & Wirtz), Demian Kappenstein (ring trio, ULMAN), Volker Schlott (Jocelyn B. Smith, Fun Horns) – formierten sich zu einer Band – zum einen, weil sie schon immer einmal gemeinsam reisen wollten, zum anderen wegen ihrer Lust, all ihre unterschiedlichen musikalischen Sprachen zu vereinen und eigene Klangwelten zu schaffen. Ihre Musik kennt keine Begrenzungen – sie ist wie ein weites unerforschtes Land. \nOPEN RANGE tritt den unüberhörbaren Beweis an, dass das europäische Selbstbewusstsein in der Jazz & World Music inzwischen auch Deutschland erreicht hat. Die Musiker sind Meister musikalischer Stimmungen und tief anrührender Melodien, die ihre innige Nähe zur Musik Skandinaviens, Amerikas oder Arabiens ganz selbstverständlich mit einbeziehen. \nDie Band hält die Zuhörer vom ersten bis zum letzten Ton in einer Atmosphäre voller Intensität, Dynamik und unerschöpflichem Raum für die Fantasie gefangen.“}

{„de“:“Seit Anfang der 1990er Jahre ist CHRISTINA LUX als Solokünstlerin unterwegs und begeistert sowohl das Konzertpublikum, als auch die Presse. Christina Lux lässt sich in keine Schublade packen und das ist gut so. \nEs wäre wahrlich zu schade, wenn die Vielfarbigkeit und die wunderbare Kraft und Beweglichkeit ihrer Stimme sich in irgendeinem „Popmainstream-Kleid“ verfangen würden. \n\nSo bleibt sie 100% Lux mit kraftvollem Soulfolk, offenen Akkorden, spannenden Scat-Improvisationen, sowie zauberhaften, sanften Balladen mit berührenden Lyrics. In ihren Songs beleuchtet sie die Dinge unter der Oberfläche und scheut sich dabei nicht vor unbequemen Themen, die sie mit wunderbarer Komik anmoderiert. Christina Lux nimmt den Lauschenden einfach mit in seine eigene Geschichte und schafft es mit beeindruckender Bühnenpräsenz das Publikum bis zum letzten Platz zu erreichen.\n\nChristina Lux arbeitete u.a. mit Jon Lord, Pe Werner, Purple Schulz, Edo Zanki, Laith Al Deen, Mick Karn, der A-Cappella Gruppe Vocaleros. Sie spielte im Support von Tuck & Patti, Midge Ure und Paul Young und trat unter vielen anderen Konzerten auch auf dem Montreux Jazz Festival und den Jazztagen Leverkusen auf.\n\nInzwischen gibt es sechs Alben und eine DVD von Christina Lux.\n\nIhr neues Album wird sie zusammen mit REENTKO DIRKS einspielen. Den Vorgeschmack darauf gibt es in der Tonne, denn hier wird Reentko bei einigen der Stücke als ‚special guest‘ dabei sein!“}

{„de“:“Im Frühjahr 2011 gestartet, ist das ROTE SOFA ein Garant für interessante Gäste und besondere Livemusik, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut.\nNachdem im Sommer das \“Rotes Sofa auf Reisen\“-Special zu erleben war, kehrt das Sitzmöbel nun in die Tonne zurück, um in der Herbstsaison wieder mit illustren Gesprächspartnern und Musikern das Programm zu bereichern.\nFür den September haben bisher ihre Teilnahme zugesagt: die Jazzsängerin und Dozentin an der Dresdner Musikhochschule ESTHER KAISER sowie das bekannte Dresdner Gitarrenduo DIRKS & WIRTZ. Moderiert wird der Abend in altbewährter Weise wieder von MICHAEL ERNST.\n\nESTHER KAISER bewegt sich künstlerisch im Grenzbereich zwischen Jazz, Pop und Chanson, zwischen Mainstream und Moderne. Sie hat sich bislang mit ihrem Soloprojekt „Jazz Poems“ einen Namen in der deutschen Musikszene gemacht und wird nach der Veröffentlichung ihrer bislang drei Solo-CDs von der Presse inzwischen als „Rising Star“ (Zitat Mannheimer Morgen) im weiblichen deutschen Vokal-Jazz bezeichnet. Mit ihrem Jazz-Vokalquartett Berlin Voices tourt sie seit Jahren sehr erfolgreich im In- und Ausland, das jüngste Album der Band schaffte war auf Platz 2 der Itunes Jazzcharts notiert. Esther Kaiser ist als Dozentin für Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Dresden tätig und gibt Workshops in ganz Deutschland.\nMit ihrem neuen Projekt „Sternklar“, welches sich mit deutschen Volksliedern in ganz neuen Interpretationen beschäftigt, wird sie am 14.10. u.a. auch in Dresden (Pianosalon im Coselpalais) zu hören sein. Auf dem ROTEN SOFA soll es ein paar überraschende Sounds aus dem Programm zum Probehören geben.\n\nEr ist als Intendant der Dresdner Jazztage sowie als Bassist der Klazz Brothers bekannt: KILIAN FORSTER.\nNach seinem Studium in München und Berlin war er Mitglied der Herbert-von-Karajan-Stifung der Berliner Philharmoniker, ging später als stellvertretender Solobassist ins Gewandhausorchester Leipzig – bevor er 10 Jahre lang als Solobassist dem Orchester der Dresdner Philharmonie angehörte. Solo- und Orchesterverpflichtungen führten ihn in die wichtigsten Musikmetropolen der Welt.\nSeine heimliche musikalische Liebe gewann während dieser Jahre immer mehr an Bedeutung und nimmt inzwischen seine gesamte Zeit in Anspruch: Jazz in seiner gesamten Vielfalt, Freiheit und Schönheit und mit dem besonderen Augenmerk auf Classical Crossover. Die Arbeit mit den Klazz Brothers bildet das kreative Zentrum seiner Arbeit als Musiker und Initiator der unterschiedlichsten Projekte. Als künstlerischer Leiter für die Konzertreihe „Dresdner Philharmoniker anders“ sowie als Gründer und Intendant der „Jazztage Dresden“ beeinflusst Kilian Forster als Veranstalter maßgeblich die Dresdner bzw. mitteldeutsche Musiklandschaft. Kurz vor dem Start der diesjährigen JAZZTAGE DRESDEN steht Forster Rede und Antwort auf dem ROTEN SOFA.\n\nBekannt durch Ihre Zusammenarbeit mit Annamateur, aber auch durch Ihre aktuelle Karriere auf eigenen Wegen nehmen zwei Dresdner Gitarrenvirtuosen auf dem ROTEN SOFA Platz: DIRKS & WIRTZ werden mit akustischen Klangfarben musikalisch die Sofa-Herbstserie im Jazzclub Tonne eröffnen. Das Duo wurde bereits mehrfach zu internationalen Festivals und Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. mit dem Sonderpreis beim 1. European Guitar Award 2006.\n\nMICHAEL ERNST bleibt dem ROTEN SOFA treu. Im Mittelpunkt seiner Moderation stehen Werk und Schaffen der Gäste, sowie eine Auseinandersetzung mit unserer aktuellen Kulturpolitik.“}

{„de“:“\n\n\n„Eines der innovativsten Duos der Gegenwart“ urteilte die Gitarrenlegende Erkan Ogur über das türkisch-deutsche Duo KALKAN, das ERKIN CAVUS und REENTKIO DIRKS 2006 ins Leben riefen. Kalkan hat eine eigene musikalische Sprache, die Landschaften aus Sound und Tiefe erbaut und die einen eigenen Klangkosmos erzeugt – eine Sprache, die weit über die Grenzen der Gitarre hinausreicht.\nDer gebürtige Istanbuler Erkin Cavus gilt als einer der international herausragenden Interpreten der bundlosen Gitarre und war jahrelang der Begleiter an der Seite des türkischen Superstars Ferhat Göcer. \nReentko Dirks ist ein vielfach ausgezeichneter Komponist und Gitarrist, der unter anderem für Künstler des Cirque du Soleil Musik schreibt. Die beiden lernten sich während ihres Studiums für „Akustische Gitarre“ in Dresden kennen und begegnen sich als international schon mehrfach ausgezeichnetes Duo Kalkan in der Mitte ihrer musikalischen Welten: World Music, alte türkische Melodien, Jazz und Filmmusik.\n\n„“ [Dresdner Neueste Nachrichten]“}

{„de“:“Bei MASAA verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein.\nIhr bahnbrechendes Konzept haben Masaa auf bislang drei Alben umgesetzt, dem Debüt \“Freedom Dance\“ (2012), dem Nachfolger \“Afkar\“ (2014) und dem derzeitigen Album \“outspoken\“ (2017), für das sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Rabih Lahoud wurde für dieses Album für den ECHO Jazz in der Sparte \“bester nationaler Sänger\“ nominiert. Bereits im Gründungsjahr 2012 gewannen sie den Bremer Jazzpreis. In den folgenden Jahren gingen 2 weitere wichtige Weltmusikpreise Deutschlands an sie: Der Publikumspreis des Creole-Wettbewerbs (2013) und die Förder-RUTH des TFF in Rudolstadt (2015).\nVon Beginn an ist es der Band ein großes Anliegen gewesen, ihre Arbeit nach außen zu tragen: Masaa haben erfolgreiche Tourneen durch Afrika und in Lahouds Heimat Libanon absolviert; im Sommer 2015 startete ihr Teamwork mit der israelischen Sängerin Yael Deckelbaum. Mit dieser Zusammenarbeit setzen Masaa ein Signal für die Unterstützung des Friedensprozesses zwischen jüdischer und arabischer Kultur. Seit 2019 treten sie in klanglicher und personeller Neuausrichtung auf. Anstelle des Pianisten Clemens Pötzsch ist nun Reentko Dirks mit der Doppelhals-Gitarre in die Band einegstiegen – ein außergewöhnlich vielseitiger Gitarrist, der in der Klassik, im Pop wie auch in der Weltmusik zu Hause ist. Er ist ein Forscher von bisher unbekannten Klängen auf der Akustikgitarre und wird den neuen Sound von Masaa mit seinem Stil auf besondere Weise prägen.\nDas Auftritt der Band in der Tonne ist ein Pre-Release-Konzert zum neuen Album, das wenige Wochen danach erscheinen wird.“}

{„de“:“REENTKO DIRKS ist ein Grimme-Preis nominierter Gitarrist und Komponist. Er schrieb und produzierte Musik für Künstler des Cirque du Soleil sowie die Semperoper Dresden und ist Mitglied im European Guitar Quartet. Seit 2019 ist er der Gitarrist in der Band Masaa. Einem breiten Publikum ist Reentko vor allem als Gitarrist an der Seite von Giora Feidman oder auch Ben Becker bekannt. Er ist sowohl in der Klassik (u.a. mit Ksenija Sidorova, Yo Yo Ma) als auch in der Popmusik aktiv (Bosse, Max Mutzke u.a.).\n\n1979 in Bad Gandersheim (bei Göttingen) geboren, erhielt Reentko seinen ersten Gitarrenunterricht im Alter von sieben Jahren. Im Jahr 2000 ging er für das Studium “Gitarre Worldmusic” nach Dresden, wo er seit 2007 selbst als Dozent tätig ist. Er entwickelte eigene unorthodoxe Spieltechniken auf der Gitarre und setzte sich intensiv mit Flamenco und außereuropäischer Musik auseinander – hierfür lebte er u.a. ein halbes Jahr in Jerusalem, um sich verstärkt mit der dortigen arabischen Musik auseinanderzusetzen.\nEinige seiner Projekte wurden mit Preisen ausgezeichnet (u.a. Sonderpreis \“European Guitar Award 2006ʹʹ und dem Deutschen Kleinkunstpreis 2008). Seine CD \“Sounds for the silver screen\“ entstand teilweise in Zusammenarbeit mit dem Hollywood- Komponisten Richard Horowitz, sein Nachfolger \“Le Cirque\“ wurde 2013 für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Die von ihm co-arrangierte und eingespielte CD \“Carmen\“ mit Ksenija Sidorova erhielt 2017 den Klassik-Echo.\nSeine Konzertreisen und Workshops führen ihn in Konzertsäle und Länder auf nahezu allen Kontinenten (u.a. Carnegie Hall/New York, Concertgebouw/Amsterdam, Tchaikovsky Hall/Moskau).\n\n“In seiner Musik erzählt uns Reentko Geschichten – von weit entfernten Orten und denen tief in uns selbst. Und er ist ein außergewöhnlicher Geschichtenerzähler.” (YoYo Ma)\n\n“Deeply touching and unique… phenomenal.” (Chicago Tribune)\n\n“He is fantastic”(Al di Meola)“}