{„de“:“1988 zog die 1964 in Deutschland geborene MONIKA HERZIG um in die USA. Die Jazzpianistin ist nicht nur als Musikerin, sondern auch als Pädagogin und Fachbuchautorin (u.a. zu Chick Corea) bekannt und hoch geschätzt. Und sie gilt als Jazzvisionärin, die dem weiblichen Nachwuchs eine Bühne bereitet.\nIn ihrer All Star-Band SHEROES hat Monika Herzig fünf Musikerinnen um sich versammelt, die zu den herausragenden Jazzinstrumentalistinnen der Welt gehören und sich wie die Bandleaderin selbst aktiv für die stärkere Anerkennung von Frauen im Jazz einsetzen. Mit Leni Stern ist die selbst Gitarre spielende Frau des berühmten Mike Stern dabei, mit Reut Regev die funky Posaunistin so illustrer Bands wie R*Time, Hazmat Modine oder Red Baraat, mit Jamie Baum die international bekannte Flötistin, die viel beachtete Alben mit Richie Beirach oder ihrem eigenen Septett veröffentlichte, mit Jennifer Vincent die Bassistin, die schon an der Seite von Betty Carter, Abbey Lincoln, KD Lang, oder Patti Labelle spielte, und mit Rosa Avila ist die Percussionistin/Schlagzeugerin dabei, die weltweit auch mit den Villalobos Brothers tourt.\nDass Monika Herzig für die Gründung der Sheroes das Lob von Frauen-Jazz-Aktivistin Terri Lyne Carrington und vielen anderen Kämpferinnen für die Gleichberechtigung gewiss war, ist das eine. Aber das Wichtigste ist: Sheroes überzeugt und besticht dabei durch Klasse. Ideensprühend und voller Seele spielen die sieben Sheroes Eigenkompositionen der Beteiligten und brillante Coverversionen. \nUnd man kann nur dem bekannten Jazzkritiker und Präsidenten der Jazz Journalist Association Howard Mandel zustimmen, wenn er sagt: \“Das ist genau, was Monika und ihre Band tun: ein Beispiel geben für Förderung und Stärkung mit Ergebnissen, die für jeden gut sind. Wo immer du in der Geschlechterdiskussion auch stehst, du wirst es mögen. Sheroes machen Musik!\““}

{„de“:“Am JazzFest Berlin wurde sie als „die Entdeckung des JazzFests schlechthin“ bezeichnet. „Mit unfassbarem Druck feuerte sie ihre Breitseiten aus Funk, Bluesrock und Electric Jazz ab“, schrieb die Wolf Kampmann in der Frankfurter Rundschau über sie. Die Rede ist von der Posaunistin REUT REGEV, die ihre Band R*TIME als Leaderin führt. Festes Mitglied ist neben ihr der Schlagzeuger Igal Foni, der auch ihr Ehemann ist. Ihr erstes Album [2009] wurde von Allaboutjazz als «stunning debut» gefeiert.\nDas musikalische Bouquet von Reut Regev sprüht vor Temperament und melodiösen Groove-Variationen zwischen Funk, Jazz und Free. Latin, Klezmer, Rock, Blues und Jazz sind die Ingredienzen, von denen sie sich inspirieren lässt und die sie frisch durcheinander wirbelt. Sie arbeitete mit bekannten Musikern wie Butch Morris, Firewater, Elliott Sharp, Dave Douglas, Jean-Paul Bourelly oder Hazat Modine, mit denen sie auf Tour ging oder auf Platten mitwirkte.\nGeboren und aufgewachsen ist Reut Regev in Israel. Schon in der High School trat sie mit Orchestern an größeren Festivals auf. Nach ihrer Dienstzeit in der israelischen Armee als erste Posaunistin und Solistin entschloss sie sich, auf die Musik zu setzen. Sie reiste nach New York, wo sie hängen blieb und jahrelang in Projekten mitwirkte, bevor sie schliesslich R*Time gründete. Daneben unterhält sie ein Duo mit Igal Foni und ist Leaderin von Brassix, einem modernen Blechensemble.\n\n