{„de“:“Denkt man an Finnland, so erscheinen unwillkürlich Bilder von endlosen Schneewüsten in deren Weiten ein paar verirrte Rentiere ziellos durch die Gegend stapfen, ewig andauernde, zur Depression verführende Polarnächte und leere Wodkaflaschen, mit denen die ersten beiden Erscheinungen zu bekämpfen sind, vor dem inneren Auge. An eines denkt man mit Sicherheit nicht: Musik.
Das dürfte sich inzwischen radikal geändert haben, denn schließlich können die Finnen mit JIMI TENOR den ersten internationalen Superstar aus dem hohen Norden präsentieren.
Der große Durchbruch gelang Tenor in den 1990er Jahren, als er mit seiner Techno-Hymne „Take me Baby“ die internationale Electro-Szene mitsamt Loveparade-Publikum in seinen Bann zog. Inzwischen begeistert das finnische Multitalent mit Bigband- und Orchesterprojekten unter anderem die Elbphilharmonie, veröffentlicht Deep-House-Alben und lebt seine musikalische Leidenschaft für den Afrobeat.
Mit \“Aulos\“ hat Jimi Tenor gerade ein weiteres Album beim Berliner Label Philophon veröffentlicht, auf dem er und seine hochkarätige Band sich erneut mit psychedelischem Afrobeat voller Kraft und Lebensfreude austoben. Die pure Energiespritze.

 

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“MALUSCHKE\nMaluschke – das ist die angesagteste Underground-Jazzband mit zeitgemäßem Chicago-Flair. Die Band spielt Jazz und improvisierte Musik zwischen irgendwelchen klaren und weniger klaren Musikgrenzen, sagen die anderen, womit sie recht haben. Glücklicherweise. Die vier spielen Kompositionen, die nicht auf den nächsten B-Teil warten müssen, sondern auf den Zeitpunkt des endgültigen Schlusses, so weit und dehnbar fallen die Improvisationen aus, so flexibel sind Groove, Harmonie und Sound. Potratz am Bass und Schaefer am Schlagzeug, die sicher auch aufgrund ihrer zweigleisigen Ausbildung in Jazz und Klassik ganz besonders klingen, lassen das Fehlen eines Harmonieinstrumentes vergessen. Die Metren verschwimmen ganz bewusst, der Beat ist oft zwingend nach vorn, cool und irgendwie schwarz. Postpostmoderne Beats mit etwas Renaissance an gestern und vorvorgestern. Ein majestätisches, klagendes Saxofon, dass sich wie ein Schatten durch den Puls von Schlagzeug und Bass windet, um ja nicht auf diesem hängen zu bleiben. Eine chamäleonische Trompete, die sich gern in ihren Geräuschen spiegelt und ihre Töne nicht überbewertet. Melodien reichen von harmonisch befremdlich und doch eingängig bis zu signalartigen Legatolinien und machen aus Trompete und Saxofon eins. Maluschke schmeißen den intellektuellen Touch über den Zaun und denken daran, dass die Band einfach spielen soll.\n\nSELF MADE MILLIONAIRES\nDie SELF MADE MILLIONAIRES trafen sich nicht ganz auf halber Strecke zwischen New York und Chicago. Reich sind die drei nicht, das trifft wohl eher auf ihre Musik zu. Freejazz, Postbop, Avantgardejazz, New Latin, Crossover-Grooves,… Das Trio setzt auf Atmosphäre durch eigenwillige Harmonien und sich verfitzende Metren.“}

{„de“:“Sie sind eine der grandiosesten »Jungen Wilden« der gegenwärtigen deutschen Jazzszene, sind mehrfach mit Preisen dekoriert und haben eben gerade ihre erste offizielle CD beim international renommierten Jazzlabel »Leo Records« veröffentlicht – das Berliner Quintett »Olaf Ton«. Das Repertoire der Band besteht ausschließlich aus Eigenkompositionen. In den Kompositionen werden Elemente des Jazz, Neuer Musik und moderne odd-meter Grooves in überraschend zugänglicher Weise verarbeitet. Durch den Verzicht auf ein Harmonieinstrument bieten die fünf einen transparenten Sound, der jedem Musiker viel »Luft« für musikalische Entfaltung bietet. Die Musik stellt Kommunikation, Konzentration und Spielfreude in den Vordergrund, was jedes Konzert für den Zuhörer zum nachhaltigen Erlebnis macht. Neue Besen kehren gut bzw. neue Musikanten machen einen umwerfend guten neuen Jazz – diese durch das Promo-Foto nahegelegte Erkenntnis kommt bei Olaf-Ton-Konzerten in begeisternder Weise rüber!“}

{„de“:“Genug der Höflichkeiten!\n\nDrei wohlerzogene junge Männer führen jahrelang tagein, tagaus ein bescheidenes, unauffälliges Leben als Jazzmusiker, bis sie sich eines Tages plötzlich zusammenrotten, um Ruhe und Ordnung für immer hinter sich zulassen. Mit der entfesselten Urgewalt der Geknechteten nehmen sie ihr Schicksal in die eigene Hand und machen mit dem Jazz, was sie wollen, denn er ist zu alt und schwach, um sich zu wehren.\n\nEinzig die kurzfristige Befriedigung ihres Spieltriebs ist es, was sie antreibt und sie schrecken nicht davor zurück, dem schamlos in aller Öffentlichkeit nachzugehen. Mit archaischen Lauten, deren Sinn und zwingende Notwendigkeit sich auch dem Unbedarftesten zwangsläufig erschließt, suhlen sie sich im Morast der Jazzgeschichte, stets in der Hoffnung, ihn wieder in fruchtbaren Boden zu verwandeln.\nTHEMROC 3 macht klar, dass man manchmal aus der Haut fahren muss, um wachsen zu können.“}

{„de“:“Vier Dompteure präsentieren ihre wilden Tiere: Richard Koch seine brüllende Trompete, Benjamin Weidekamp sein wildes Sax und seine knuddelige Klarinette, Rudi Fischerlehner das garstige Schlagzeug und Oberdompteur und Zirkusdirektor Roland Fidezius den großen gefährlichen Kontrabaß.\n\nMal werden die Jazzviecher gezähmt, mal einfach aufeinander losgelassen. Und der Zuhörer ist unversehens mit in der Manege und seiner Haut und seines Trommelfells nicht mehr sicher. Der Direktor stellt in jeder Nummer ein neues Bild vor, einen zersplitterten Spiegel der Welt, ein Kaleidoskop. Die Architektur der Themen ist dabei gewohnt wohnlich bis gewagt wackelig, wie es modernen Prachtbauten eigen ist. Und wie die alten Sandburgen aus Förmchen immer irgendwann auseinander fielen, so zerbersten auch hier und heute alle Ton-Schlösser mit ihren virtuosen Türmen und Erkern irgendwann zu Sternenstaub.\n\nManege frei und Kinder und Frauen an die Leine, denn jetzt schnappen sie zu!“}

{„de“:“Das fünfköpfige Ensemble spielt in erster Linie Kompositionen des Gitarristen Johannes Haage. Dichte, oft freitonale, unabhängige Linien werden zu einem Polyphonen Netzwerk zusammen geführt, das auf einem komplexen rhythmischen Fundament steht. Bewusst wird weitgehend auf Jazz- typische funktionsharmonische Strukturen und Songformen verzichtet. Vielmehr bilden melodische Fragmente, graphische Spielanweisungen, oder rhythmische Strukturen der Komposition den Ausgangspunkt für den improvisatorischen Austausch der Musiker untereinander.\nNeben den Stücken von Johannes Haage spielt das Quintett Kompositionen des New Yorker Altsaxofonisten Andy Laster, die er ursprünglich für seine Band »Hydra« schrieb. Und die Älteren unter den Dresdner Jazzfreunden werden sich vielleicht erinnern: Andy Laster spielte mit Hydra noch in der alten Tonne auf dem Tzschirnerplatz, das muss so etwa 1996, also vor rund zehn Jahren, gewesen sein.“}

{„de“:“Denkt man an Finnland, so erscheinen unwillkürlich Bilder von endlosen Schneewüsten in deren Weiten ein paar verirrte Rentiere ziellos durch die Gegend stapfen, ewig andauernde, zur Depression verführende Polarnächte und leere Wodkaflaschen, mit denen die ersten beiden Erscheinungen zu bekämpfen sind, vor dem inneren Auge. An eines denkt man mit Sicherheit nicht: Musik.\nDas dürfte sich inzwischen radikal geändert haben, denn schließlich können die Finnen mit JIMI TENOR den ersten internationalen Superstar aus dem hohen Norden präsentieren. \nDer große Durchbruch gelang Tenor in den 1990er Jahren, als er mit seiner Techno-Hymne „Take me Baby“ die internationale Electro-Szene mitsamt Loveparade-Publikum in seinen Bann zog. Inzwischen begeistert das finnische Multitalent mit Bigband- und Orchesterprojekten unter anderem die Elbphilharmonie, veröffentlicht Deep-House-Alben und lebt seine musikalische Leidenschaft für den Afrobeat. \nMit \“Aulos\“ hat Jimi Tenor gerade ein weiteres Album beim Berliner Label Philophon veröffentlicht, auf dem er und seine hochkarätige Band sich erneut mit psychedelischem Afrobeat voller Kraft und Lebensfreude austoben. Die pure Energiespritze.“}

{„de“:“Genug der Höflichkeiten!\n\nDrei wohlerzogene junge Männer führen jahrelang tagein, tagaus ein bescheidenes, unauffälliges Leben als Jazzmusiker, bis sie sich eines Tages plötzlich zusammenrotten, um Ruhe und Ordnung für immer hinter sich zulassen. Mit der entfesselten Urgewalt der Geknechteten nehmen sie ihr Schicksal in die eigene Hand und machen mit dem Jazz, was sie wollen, denn er ist zu alt und schwach, um sich zu wehren.\n\nEinzig die kurzfristige Befriedigung ihres Spieltriebs ist es, was sie antreibt und sie schrecken nicht davor zurück, dem schamlos in aller Öffentlichkeit nachzugehen. Mit archaischen Lauten, deren Sinn und zwingende Notwendigkeit sich auch dem Unbedarftesten zwangsläufig erschließt, suhlen sie sich im Morast der Jazzgeschichte, stets in der Hoffnung, ihn wieder in fruchtbaren Boden zu verwandeln.\nTHEMROC 3 macht klar, dass man manchmal aus der Haut fahren muss, um wachsen zu können.“}