{„de“:“Die Jazzmanufaktur ist die Tonne-Werkstatt für den Nachwuchs. Junge Künstler – Musiker, Tänzer, Schauspieler, Maler oder Lyriker – erarbeiten in dieser offenen Manufaktur intermediale Kunstprojekte und nehmen das Publikum mit auf eine künstlerische »Entdeckungsfahrt«. Fragen stellen ist hier wichtiger als Antworten präsentieren, die Offenheit des künstlerischen Prozesses wichtiger als ein konventionelles Ergebnis. Und so werden einzelne Projekte nicht einmalig als »fertiges Produkt« präsentiert, sondern schon deren Entwicklung kann öffentlich verfolgt werden.“}

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{„de“:“Gibt es Masken nur auf den Bühnen der Theater? Welchen Zweck erfüllen Masken im Alltag? Wie kann man diese Funktionen von Masken künstlerisch umsetzen? Diesen Fragen haben sich neben Maskenbildnern auch junge TänzerInnen und Musiker gewidmet und gemeinsam ein Projekt erarbeitet, das heute vor dem Tonnepublikum aufgeführt wird.\n\nDie Jazzmanufaktur ist die Tonne-Werkstatt für den Nachwuchs. Junge Künstler – Musiker, Tänzer, Schauspieler, Maler oder Lyriker – erarbeiten in dieser offenen Manufaktur intermediale Kunstprojekte. Fragen stellen ist hier wichtiger als Antworten präsentieren, die Offenheit des künstlerischen Prozesses wichtiger als ein konventionelles Ergebnis.“}

{„de“:“Robert Menzel, geboren 1980 in Dresden, ist ein vielseitiger Saxophonist. Er studierte an der Hochschule für Musik in Dresden, sowie am Koninklijk Conservatorium van Brussel und hatte auch darüber hinaus die Möglichkeit, bei so renommierten Künstlern wie David Liebman, Chris Speed, Bill McHenry oder John Ruocco zu lernen. Seine künstlerische Tätigkeit umfasst verschiedene Felder – Modern Jazz, Contemporary Improvised Music, Musica Latina oder auch »einfach« Swing. Konzertreisen führten ihn in viele verschiedene europäische Länder und nach Israel. In der Liste der Musiker mit denen R.M. bereits die Bühne teilte, finden sich Namen wie z.B. Richie Beirach, Joachim Kühn, Gunter Hampel, Chris Dahlgren oder Allan Praskin.\n\nWährend seines Studiums in Brüssel lernte Menzel viele beeindruckende Musiker kennen. Mit fünf von ihnen formte er im Sommer 2005 eine Gruppe, die in der Intimität eines Klaviertrios die Klangwucht einer Big Band erzeugen kann. Im Zusammenspiel mit ihnen entstehen Soundscapes von großer Weite und Offenheit neben nervösen Drum’n’Bass-Grooves und ausgedehnten Walking-Strecken, klingen in subtilen Arrangements nostalgische Momente an, die dem Zuhörer ins Hier und Jetzt übersetzt werden.“}

{„de“:“Ein bissl von der Wahnsinnseite der damaligen Modern Soul Band, erfreulich viele Anklänge an Doctor Nerve, eine würzige Prise Marching-Band-Musik, ein scharfer Schuss Free Jazz – diese Band Brumcalli ist eine Wucht!“}

{„de“:“Schulbus hat Charakter. Das Vehikel bringt ein Gemisch aus Noise-Pop, Avantgarde-Rock, Free Jazz, schrägen Klängen und schwelgerischen Melodien auf die Bühne. Manchmal klingt „Schulbus\“ wie selbst vom Schulbus angefahren. Wie dem auch sei, die drei Musiker haben mittlerweile zu einer stark individualisierten Klang- und Formensprache gefunden, die musikalische Horizonte erweitern kann.“}

{„de“:“Ein „Bläserquintett + 1“ der außergewöhnlichen Art. Groovig, freudig, unbekümmert und völlig hemmungslos zwischen New Orleans und Funk, Avantgarde und Pop tänzelnd. Da fehlt nicht nur nichts, sondern es bringt auch noch was. FLO BUBLYS‘ BRUMCALLI: eine Brass Band bestehend aus sechs Instrumentalisten, von denen vier gebürtige Berliner und zwei jahrelange Wahlberliner sind. Der Begriff Brass Band ist hier nicht auf konventionelle Weise zu verstehen – vielmehr werden hier Musikstile miteinander neu vermischt und anschließend von fünf Bläsern und einem Schlagzeuger stets frisch und locker dargeboten. Der musikalische Background der einzelnen Bandmitglieder sowie die zum Großteil von Schlagzeuger Flo Bublys komponierten Stücke ergeben den unverwechselbaren Bandsound. \nBrumcalli wurde im Frühjahr 2007 von Schlagzeuger Flo Bublys gegründet. Nach mehreren Umbesetzungen spielt die Band seit Februar 2008 in der aktuellen Besetzung. Im März 2008 wurden sie zum „17. Bundesweiten Jazz-Nachwuchs-Festival“ nach Leipzig eingeladen und wegen ihres originellen Zugangs zur Musik und den sehr eigenständigen Kompositionen direkt für die „32. Leipziger Jazztage“ verpflichtet. Im Juli 2008 war die Gruppe im Semifinale beim Wettbewerb des „Kodolanyi Jazz Festivals“ in Siofok/Ungarn und im November 2008 bei den Festivals in Dresden und Jelenia Gora/Polen zu hören. Das Jahr 2009 sah neben einem Engagement für das „Bayerische Jazzweekend“ in Regensburg erneut zahlreiche Konzerte der Band in Deutschland sowie beim französischen Festival „Tremplin Jazz d´Avignon“ vor. Die aktuelle CD wurde im Mai 2010 bei der Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg/ITM veröffentlicht. Die Liner Notes zum Album verfasste der renommierte Musikkritiker Dr. Bert Noglik. \n\nPresse:\n „Die ansteckend gute Laune des Sextetts ist geradezu sicht- und fühlbar. (…) Es wehte ein sehr angenehmer und manchmal auch spiritueller Hauch über dem gesamten Konzert, der von der ungetrübten Freude und dem Spaß am Musikmachen kündete. (…) Es war die ‚junge Garde‘ des Bläserjazz, die an diesem Abend äußerst charmant und geradezu bildhaft unkompliziert aufspielte.” (Dresdner Neueste Nachrichten)\n\n„Kreative, brodelnde Aufbruchstimmung – so unverbraucht wie möglich.“ (Sonic Magazin)\n\n„Nuancenreich durch verschiedenartige musikalische Ausprägung … Brumcalli hat für seine Vielfalt und die Originalität seiner Kompositionen schon eine gewisse Anerkennung erfahren. Einem einfachen und fröhlichen Jazz entschieden zugewandt, dessen Architektur von dem Schlagzeuger gestaltet wird, bietet diese Brass Band einen jungen festlichen Hörempfang jener Welt.” (Le Tremplin Jazz D..Avignon)“}

{„de“:“Der Dresdner Schlagzeuger GÜNTER BABY SOMMER ist ein Musiker von Weltrang. Über die gesamte Zeit seiner Karriere ist er dem Jazzclub (Neue) Tonne eng verbunden gewesen. Allein in den vergangenen zehn Jahren brachte Baby Sommer mehr als 20 unterschiedliche Bands und Projekte in den Club. Darunter waren u.a. sein Duo mit Wadada Leo Smith, C.R.A.M.S. Percussion Stuff, das Trio mit Jiri Stivin und Rudolf Dasek, das Quartett mit Manfred Schoof, Gianluigi Trovesi und Barre Phillips und natürlich das Zentralquartett.\nEigens zum zehnjährigen Bestehen des Jazzclubs Neue Tonne – sozusagen als Geburtstagsgeschenk – hat Baby Sommer ein besonderes Quartett zusammengestellt, das es zunächst nur hier zu hören geben wird, Fortsetzung natürlich nicht ausgeschlossen. \nHochkarätige junge Musiker hat er hier um sich versammelt. Dazu gehört der Trompeter Matthias Schriefl, der seit einigen Jahren besonders mit seiner Band Shreefpunk für Aufregung im Blätterwald und vor allem auf den Konzertbühnen Europas sorgt. Durch 15 Länder Europas tourte er mit der Gruppe, außerdem durch Mexico, Australien und sieben afrikanische Staaten. \nDazu gehört auch der Saxophonist Robert Menzel, Absolvent 2007 \“mit Auszeichnung\“ an der Dresdner Musikhochschule, seit 2009 Meisterschüler bei Baby Sommer und Till Brönner. Er ist aktiv in unterschiedlichen Bands und Duokonstellationen u.a. mit Georg Graewe, Richie Beirach, Joachim Kühn, Michael Griener,Gunter Hampel, Marc Ducret u.v.a.m.\nDer Bassist des Quartetts heißt Antonio Borghini. Der Mailänder spielte in Ensembles mit so bekannten Musikern wie Tristan Honsinger, Hamid Drake, David Murray, Han Bennink u.a. \nDas BABY SOMMER JUBILEE QUARTET – ein Höhepunkt in unserem Jubiläumsprogramm! Danke!“}

{„de“:“Wenn sich eine junge Band SCHULBUS nennt und nach eigenem Bekunden «Noise-Rock» und «Avantgarde-Jazz» spielt, steht man als Jazzfan einigermaßen ratlos da. Doch die zahlreichen elektrisierenden Konzerte zwischen Sonic-Youth-Noise und dem ekstatischen King-Crimson-Jazzrock des Trios haben in den vergangenen Jahren oft genug bewiesen, dass sie in Rockläden ebenso ihr Zuhause haben wie in den grenzoffenen Jazzclubs.\nHier werden rockige melodieverliebte Themen in Improvisationen aufgeraut und bis zur Ekstase weitergesponnen, wird in hohem Bogen mit Versatzstücken jongliert, werden Musikklischees mit einem breiten Grinsen präsentiert. \nDie Musik von SCHULBUS lebt von Kontrasten und treibenden Rhythmen, die sich an den Kompositionen reiben. Schwelgerische Harmonien treffen auf verstörende Dissonanzen, Rockstrukturen auf scharfe Noise-Attacken und rhythmische Verschiebungen. Überhaupt nimmt es die Band mit Kategorien nicht so ernst. No(ise) Jazz, Grunge, Rock, freie Musik und Geräusch sind nur unvollständige Beschreibungen einer Musik, in der Ekstase ohne Entschleunigung ebenso undenkbar wäre wie Schönheit ohne Lärm. Die Fahrt im SCHULBUS macht Laune, besonders wegen der vielen scharfen Kurven.“}