{„de“:“JULIAN WASSERFUHR ist gerade 23 Jahre und gilt als Geheimtipp unter den jungen deutschen Jazztrompetern. Mit sieben Jahren blies er erstmals ins Horn, als jüngster Teilnehmer der Wettbewerbsgeschichte gewann er „Jugend jazzt“, er war Sieger des „Yamaha Trumpet Contest\“ 2004, war jüngster Jungstudent im Fach Jazztrompete an der Musikhochschule Köln und bekam ein Stipendium am berühmten Berklee College of Music in Boston. Sein Bruder ROMAN WASSERFUHR ist mit 26 Jahren kaum älter und ist auch so ein Wunderknabe. Der Pianist griff erstmals mit sieben Jahren in die Tasten, hat Jazzklavier bei Hubert Nuß an der Kölner Musikhochschule sowie Jazzarrangement/-komposition bei Frank Reinshagen studiert. Dem Berklee College of Music stattete er ebenfalls einen Besuch ab. ACT-Chef Siggi Loch erkannte früh das Potential der beiden Musiker und bot einen mehrjährigen Plattenvertrag an. Mit dem Julian & Roman Wasserfuhr Quartet erschien Ende 2005 ihr Erstlingswerk „Remember Chet“ – eine Hommage an den legendären West Coast-Trompeter Chet Baker. „Ein umwerfendes Debüt jubelte die Süddeutsche Zeitung als wäre Baker wiederauferstanden, mit diesem magisch leichten und zugleich melancholischen Ton. Wie die Wasserfuhrs aufeinander hören und daraus wunderbare Jazzgeschichten entstehen, ist ein Genuss.\“ Ihre (Seelen-)Verwandtschaft kommt dem gemeinsamen Spiel zugute. Kommunikation findet wortlos und intuitiv statt. Die Vertrautheit der Brüder verleiht der Musik einen entspannten und unangestrengten Charakter. Ob mit Trompete oder Flügelhorn, Julian ist kein Vertreter der Höher-Schneller-Weiter-Fraktion. Mit seinem warmen Ton schafft er atmosphärische Klangräume. Er spielt erstaunliche Chorusse von unerhörter Leichtigkeit, die vor allem in den Balladen viel Nachdenklichkeit und ungekünstelte Sentimentalität ausstrahlen. Sein Bruder Roman ist mit seinem akzentuiert-strahlenden Klavierspiel an dem frischen, aber dennoch ausgereiften und luftigen Sound der Band nicht minder beteiligt. Dem „Young German Jazz\“ Etikett sind Julian und Roman Wasserfuhr längst entwachsen; von ihrem Idol Chet Baker haben sie gelernt, ohne ihn zu kopieren. Das verbindende Element heißt „Reichtum durch Reduktion.“ Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik – manchmal auch populäre von Grönemeyer bis Sting – und entfalten dabei überwältigende Wirkungen. Im Booklet ihres neuen Albums \“Gravity\“ schreibt dazu der Schauspieler Matthias Brandt: \“Ich mag den Mut zur Einfachheit, den die beiden besitzen. Das muss man sich trauen. Zu bewundern ist dann das Gegenteil von Angeber–Jazz“.“}

{„de“:“Der Young German Jazz wird erwachsen. JULIAN & ROMAN WASSERFUHR stehen dafür par excellence, denen das „growing up in public“ zur zweiten Natur geworden ist. Nach fünf erfolgreichen Alben zählen sie heute mit zu den renommiertesten Jazz-Musikern in Deutschland.\nNach ihrer musikalischen Reise ins schwedische Göteborg (2009) und der mitreißenden New York-Session im urbanen Brooklyn (2017), sind die zwei Brüder aus dem beschaulichen Hückeswagen bei Köln nun nach Irland gereist, um dort ihr sechstes ACT-Album aufzunehmen. „Relaxin‘ in Ireland“ ist der ganz persönliche, in Noten umgesetzte Blick der Wasserfuhrs auf die grüne Insel im Atlantik. Ein weiteres Kapitel ihrer beeindruckenden Karriere.\n\nDoch nicht nur in musikalischer Hinsicht ist bei den Wasserfuhrs alles selbstgemacht. Neben ihrer Leidenschaft für die Musik, brauen die Jazz-Brüder seit vier Jahren ihr eigenes Bier, das „Schnaff“. COLOR>\nIm Herbst 2017 feierte das Jazz-Bier neben der Vorstellung des neuen Albums „Landed in Brooklyn“ Premiere. Es schmeckt frisch und leicht herb und fand schnell reißenden Absatz.\nAufgrund der großen Beliebtheit und anhaltenden Nachfragen wurde nach einer Möglichkeit gesucht den „Schnaffgenuss“ auch weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da bekanntlich Musik und Bier gut zusammenpassen, entstand die Idee einen Abend zu veranstalten, an dem man beim SCHNAFFTIVAL Jazz- und Biergenuss miteinander verbindet. Und so läuten wir das neue Jahr ein mit einem Konzert der Extraklasse und „Schnaff“-Bier!“}

{„de“:“Der Young German Jazz wird erwachsen. JULIAN und ROMAN WASSERFUHR stehen dafür par excellence, denen das „growing up in public“ – so ein berühmter Albumtitel von Lou Reed – zur zweiten Natur geworden ist. Ihr Album-Debüt „Remember Chet“ (2006) haben die Brüder bereits mit 17 bzw. 20 Jahren eingespielt – eine Huldigung an Julians frühes Vorbild, den Trompeter Chet Baker – und waren damit auf begeisterte Resonanz gestoßen. Die Zeit fand die Musik der Brüder „verblüffend ungewöhnlich“, die Süddeutsche Zeitung bescheinigte Julian Wasserfuhr einen „magischen Ton“, vor allem aber schloss das breite Publikum das Brüderpaar aus dem verträumten Örtchen Hückeswagen in seine Arme.\n\nNach drei erfolgreichen Alben zählen sie heute mit zu den renommiertesten Jazz-Musikern in Deutschland. Mit ihrem vierten Album „Running“, das im August 2013 veröffentlicht wird, stellen sich die Brüder Wasserfuhr nun endgültig auf eigene Füße. Es ist ihr persönlichstes Album geworden. Ein Großteil der Kompositionen, Aufnahme und Produktion lagen in den Händen von Julian und Roman Wasserfuhr. Dass sie dieses Wagnis auf sich genommen haben, zeugt von einer erstaunlichen Reife, die die beiden Musiker in ihren immer noch jungen Jahren mittlerweile gewonnen haben. Überzeugung, Entschlossenheit, Vertrauen und Leidenschaft – das braucht man dazu und das hört man in jedem Ton. Das verbindende Element heißt „Reichtum durch Reduktion“. Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik und entfalten dabei überwältigende Wirkungen.\n\n\n\n\n„}