{„de“:“Vier Dompteure präsentieren ihre wilden Tiere: Richard Koch seine brüllende Trompete, Benjamin Weidekamp sein wildes Sax und seine knuddelige Klarinette, Rudi Fischerlehner das garstige Schlagzeug und Oberdompteur und Zirkusdirektor Roland Fidezius den großen gefährlichen Kontrabaß.\n\nMal werden die Jazzviecher gezähmt, mal einfach aufeinander losgelassen. Und der Zuhörer ist unversehens mit in der Manege und seiner Haut und seines Trommelfells nicht mehr sicher. Der Direktor stellt in jeder Nummer ein neues Bild vor, einen zersplitterten Spiegel der Welt, ein Kaleidoskop. Die Architektur der Themen ist dabei gewohnt wohnlich bis gewagt wackelig, wie es modernen Prachtbauten eigen ist. Und wie die alten Sandburgen aus Förmchen immer irgendwann auseinander fielen, so zerbersten auch hier und heute alle Ton-Schlösser mit ihren virtuosen Türmen und Erkern irgendwann zu Sternenstaub.\n\nManege frei und Kinder und Frauen an die Leine, denn jetzt schnappen sie zu!“}

{„de“:“Pinx aus Berlin verbinden starke Melodien, komplexe Grooves, aggressive Ensemblestellen und abstrakte Sounds, erinnern in der Spielweise an interaktive Jazztraditionen, verlassen aber nie die Gegenwart und integrieren Einflüsse aus drum&bass, Rock und freier Improvisation.\n\nDie eingespielten Musiker fusionieren diese unterschiedlichen Ideen zu einem lebendigen Konglomerat; experimentier- und spielfreudig wühlen sie sich durch den musikalischen Untergrund. Die aktuelle CD »Pinx« erschien 2005 auf Farai-Records.\n\n»Pinx, ein erstaunliche Originalität offenbarendes Quartett mit Trompete, Saxophon, E-Bass und Schlagzeug auf der Suche nach eigenen Wegen durch die brodelnden Klangwelten der Gegenwart. […] Bögen, die von straff organisierten Strukturen über freies Spiel bis hin zu Klangflächen reichen.«\nBert Noglik, Jazzfacts/Deutschlandfunk, 15.April 2005\n\n»Einen würdigen Festival-Auftakt setzte die Berliner Formation ’Pinx’. Das war unverschämt selbstbewusste Musik. Die Kompositionen stammen aus der Feder des Schlagzeugers Rudi Fischerlehner. Kraftvolle, prägnante Töne von Trompete und Saxophon, starke Melodien, ordentlicher Drive von Schlagzeug und Elektrobass, Witz und große Spiellaune sowie ein hervorragendes Zusammenspiel zeichnete den ersten Beitrag aus.«\nle nightflight, April 2005„}

{„de“:“Das Trio GORILLA MASK aus dem Dschungel Berlins fasziniert mit den lautesten und überwältigendsten Sounds, die der Progressive Jazz-Szene seit langem entwachsen sind. Saxofonist Peter Van Huffel, der Kopf von Gorilla Mask, ist ein brillianter Komponist und kennt als unerschrockener Improvisator keine Tabus: er überzeugt mit wilden Klängen und schier unerschöpflichem Ideenreichtum. Van Huffels Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt.\n\n – Jazzthing \n\n – Die Kopfhörer \n\n – Jazzthethik \n\n – Stash Dauber \n\n – Freejazzblog“}