{„de“:“\“Ritual Groove Music\“ und \“Zen-Funk\“ nennt der Schweizer Komponist und Pianist NIK BÄRTSCH die Musik seines weltweit gefeierten Quartetts RONIN. \nSeit 2001 folgt die Band überaus erfolgreich einer durchgehenden Ästhetik: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Funk, Jazz, neue Klassik und Klänge japanischer Ritualmusik verschmelzen bei Ronin zu einem eigenen Stil, der stetig und konsequent weiterentwickelt wird. Das Ergebnis ist eine groovende, hoch differenzierte Musik, zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu kombiniert und überlagert werden und damit eine geradezu magische Sogwirkung und Anziehungskraft entfaltet.\nDie spezielle Live-Präsenz verdankt Ronin auch der Konzert-Serie, die die Band im eigenen Club in Zürich seit 2004 ununterbrochen jeden Montagabend spielt. In diesen legendären Sessions feilt das Quartett an den Kompositionen von Bandleader Nik Bärtsch. Dabei werden sämtliche Aspekte des Live-Organismus Ronin durchtrainiert: Phrasierung, Instrumentierung, Sound, Licht und Dramaturgie. Aus dem ehemaligen Schweizer Geheimtipp ist längst eine international gefeierte Jazzgröße geworden: Ihre Konzerte im Poisson Rouge in New York und auf dem London Jazzfestival wurden vom Wallstreet Journal und All About Jazz in deren Jahreslisten für die besten Liveshows – und standen damit auf dem gleichen Rang neben Konzerten von Björk, Patti Smith, Feist, Radiohead.\nSechs Jahre sind seit dem letzten Ronin-Veröffentlichung \“Llyria\“ vergangen, jetzt erscheint mit \“Awase\“ endlich ein neues Album der fantastischen Band. „Awase”, ein Ausdruck aus der Kampfkunst, bedeutet so viel wie „verschmelzen” oder „harmonisieren”, Energien aufeinander abstimmen – eine treffende Metapher für die aufgeweckte Präzision, die mosaikartigen Grooves und den graziösen Minimalismus von NIK BÄRTSCH´S RONIN.“}

{„de“:“Seit den frühen neunziger Jahren hört man den Züricher Komponisten und Pianisten NIK BÄRTSCH mit seiner \“Ritual Groove Music\“ zumeist im 2001 gegründeten Zen-Funk-Quintett RONIN mit Kaspar Rast, Thomy Jordi und Sha.\nZusätzlich zu seinen Tourneen und Konzerten kann man seit sechs Jahren Ronin jeden Montagabend im eigenen Club Exil in Zürich erleben. Dieses Langzeitexperiment fördert und fordert eine ständige musikalische Weiterentwicklung – das Ergebnis von Interaktion, aufmerksamem Zuhören und kritischen, auch ironischen musikalischen und verbalen Dialogen. An diesen Montagen essen und spielen die Musiker gemeinsam. Auf diese Weise entwickelte RONIN im Laufe der Jahre eine ganz eigene Phraseologie und ging unbekümmert, aber konsequent seinen eigenen Weg als sozio-musikalischer Organismus. Im Exil-Club sind immer auch neue Kombinationen entwickelt worden. \nSo entstand auch das Duo von NIK BÄRTSCH & SHA.\n\nNik Bärtsch setzt die meisten Stücke präzise in Notation, doch bei Live-Auftritten ist es nahezu unmöglich zu sagen, was komponiert, was interpretiert, was improvisiert ist. Die Musiker müssen zu jedem Augenblick die richtige Spannung herstellen, die passende dramatische Struktur für das jeweilige Stück finden. Der Bandorganismus übertrifft nicht nur die Komposition, sondern auch sich selbst.\nAuf diese Weise arbeiten alle Ronin-Musiker freundschaftlich, aber ebenso radikal an einem gemeinschaftlichen Sound, der nicht mit Noten erfasst werden kann. Nur durch langjähriges Training und Geduld, durch gegenseitigen Respekt und Interesse wird das erreicht, durch die Fähigkeit, miteinander in Resonanz zu treten. Dann entstehen vertraute Phrasen, lebendige Wendungen, Netze von Geisternoten und rhythmische Pointen wie von selbst. Ihre Musik folgt konsequent der gleichen ästhetischen Vision unter verschiedenen instrumentalen Gestalten: maximale Wirkung mit minimalen Mitteln. \nTrotz der Vielzahl der Einflüsse der Band, wohnt Ronin-Musik immer eine starke Individualität inne. Elemente unterschiedlicher musikalischer Welten werden integriert, seien das Funk, neue klassische Musik oder Klänge aus japanischer Ritualmusik. Diese Formen werden jedoch nie nur nebeneinander- oder gegenübergestellt, sondern zu einem kohärenten neuen Stil verbunden. Letztlich sind diese Klänge und Rhythmen höchst eigenständig und einzigartig. Die Musik besteht aus sehr wenigen Phrasen und Motiven, die ständig kombiniert und auf neue Weise geschichtet werden. So entsteht eine gleichbleibende Ästhetik auf allen Ebenen des musikalischen Ausdrucks. Komposition, Phrasierung, Klang Struktur, Performance und musikalische Form verbinden sich zu einem System miteinander verbundener Elemente.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}