{„de“:“Die VOCAL NIGHT, fast schon legendäre Konzertreihe von Tonne und der Gesangsklasse der Hochschule für Musik Dresden, gehört unbedingt in unser Jubiläumsprogramm. \nFünf Acts werden in der neuen Ausgabe dabei sein: ein Solo von INEZ SCHÄFER, das Duo mit der wunderbaren Stimme von DORA OSTERLOH und dem perlenden Piano von JULIA KADEL, die zwei zauberhaften Stimmen plus kongeniale Gitarre von COUCOU; Soul und Pop mit Jazz- und HipHop-Einflüssen von der LARS ZIEGLER BAND und – noch neu hinzugekommen – das ANNA BOLZ QUARTET.“}

{„de“:“Mit PALAWA kommen drei junge Dresdner Musiker, die seit einiger Zeit mit unterschiedlichsten Projekten intensiv die hiesige Szene mitbestimmen. Das Trio mit Mark Weschenfelder, Konnie Behrendt und Steffen Roth – letzterer ist Improvisationsschüler von Günter Baby Sommer – existiert seit 2010. Gemeinsam improvisieren sie hier was das Zeug hält und packen die Zuhörer mit ihrer im Moment entstehenden Musik, weil die Energie und die Spiellust, die sie dabei an den Tag legen, enorm ansteckend sind. Von Soundcollagen bis Free Jazz, von Experimenten mit unkonventionellen Klangquellen bis zu scharf groovenden Passagen hat Palawa alles zu bieten, was ein frisches Ensemble braucht, um für gehörige Aufmerksamkeit zu sorgen. Die wird sich nun noch entsprechend vergrößern, denn mit dem Leipziger Saxofonisten NIKLAS KRAFT, einem Schüler des deutschen Saxofon-Riesen Johannes Enders, haben sie einen Mitspieler gefunden, der den von Jim Black, Peter Brötzmann, Ornette Coleman und Paal Nilssen-Love inspirierten Sound der Band auf eine neue Stufe hebt.\n\nAppetitmacher gefällig? Hier bitte:“}

{„de“:“Nach der Eröffnung mit dem Schlagzeug/Saxofon-Duo STEFFEN ROTH/MICHAL SKULSKI werden noch mehr Instrumente ausgepackt und die Session startet.“}

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{„de“:“… und danach wie immer Session“}

{„de“:“Die drei Jazzmusiker vom JULIA KADEL TRIO lernten sich während ihrer Studienzeiten in Dresden und Berlin kennen. Sie wollen ein Klaviertrio mit persönlichem Klang sein, dazu gehört für sie ein Musizieren mit viel Freiheit und Spontaneität im eigenen Spiel. Dabei stehen einerseits die Kompositionen der Pianistin Julia Kadel im Vordergrund, andererseits aber auch das freie Improvisieren. Klischees des Jazz oder Pop stellen keine Schranken in ihrer Musik dar, so gibt es Phasen freier Improvisation, Groove-Passagen oder schlichte Melodien, an denen sich alles entspinnt – ob komponiert oder frei dem Moment entnommen. Was Contemporary Jazz heute bedeuten kann, zeigen die Drei auf, indem sie unbeschwert ihre klanglichen Vorstellungen beim gemeinsamen Musizieren hin zu einer eigenen Ästhetik weiterentwickeln.“}

{„de“:“Schlagzeugsolo am Anfang – mit STEFFEN ROTH.\nDanach darf wild gejammt werden.\nDie Session in der Tonne geht wieder los!“}

{„de“:“Zur Eröffnung des Abends spielt – präsentiert vom JAZZKOLLEKTIV DRESDEN – die Band DIE VORSTELLUNG.\nDanach darf wie immer wild gejammt werden.“}

{„de“:“Wenn man Blue-Note-Labelchef Don Was begeistert, darf man sich schon ein bisschen darauf einbilden. Schließlich geht dieser Mann mit Jazz- und Rockgrößen quasi täglich ein und aus. Anfang des Jahres nahm die 27-jährige Pianistin JULIA KADEL mit ihrem Trio in Berlin das gemeinsame Debütalbum \“Im Vertrauen\“ auf. Das hält erstmals auf Tonträger die Musik fest, die die junge Formation zu einem Geheimtipp der Live-Szene gemacht hat. In L.A. gelangte eine Vorabkopie des Albums an niemand Geringeren als Don Was. Der war begeistert: \“Eine fantastische Musikerin!\“, vermeldete er der deutschen Dependance, und: „… vor 75 Jahren begann die Blue-Note-Geschichte mit zwei Berliner Exilanten, ich bin sicher dass Alfred Lion, wäre er noch unter uns, Julia Kadel mit Freude unter Vertrag nehmen würde\“.\nAm 29. August erscheint das Album, und trägt nicht ohne Stolz das Blue-Note-Logo. Drei junge deutsche Musiker und ein legendäres amerikanisches Label, eine spannende Kombination. Ein Album und ein Konzert, auf das man mehr als gespannt sein darf.\n \nPianistin Julia Kadel, Bassist Kalle Enkelmann und Schlagzeuger Steffen Roth haben einander gesucht und gefunden. In der gemein¬samen Klanger¬oberung heben die Drei die Geset¬zmäßigkeiten aus den Lehrbüchern „Jazz“ und „Triomusik“ auf. Sie folgen ihren eigenen Regeln, und die werden bei jedem Auftritt Stück für Stück neu formuliert. Ob dies nun Jazz oder etwas ganz Anderes ist, zählt nicht vorrangig. Mit Sicherheit ist es emotionale Musik, die Melodien und Grooves, Komponiertes und Impro¬visiertes fein ausbal¬anciert, sich genauso an den jazzbe¬wussten Gourmet wie an den flex¬iblen Klassik-Hörer und den offen¬herzigen Pop-Fan wendet.\n \nMit dem JULIA KADEL TRIO betritt eine junge Formation die europäische Szene, deren unbe¬d¬ingter Mitteilungswille in eine ganz unver¬wech¬selbare Sprache mündet. Kein Gerin¬gerer als Till Brönner wurde auf die poet¬ische Power des Trios aufmerksam und machte sich selbst zu einem bedin¬gungslosen Förderer der drei Newcomer. Hier steht etwas in den Startlöchern, das man am besten mit einem einzigen Wort beschreibt: Groß!“}

{„de“:“Über diesen Mann werden Abhandlungen verfasst, Filme gedreht, er wird weltweit zitiert und interpretiert. ALEXANDER VON SCHLIPPENBACH, Vater des „Globe Unity Orchestra“, Bruder des Schlippenbach Trios, ist wohl einer der wichtigsten Protagonisten des Free Jazz der 1960er Jahre. Bis zum heutigen Tag prägt er die deutsche Musikszene massiv mit seinem Klavierspiel in den unterschiedlichsten Besetzungen wie dem legendären Trio mit Evan Parker und Paul Lovens, seinem Duo mit Aki Takase und dem Globe Unity Orchestra, um nur drei zu nennen.\nHeute Abend präsentiert er zwei Ensembles, die Weltpremiere feiern.\nDas WORKSHOP ENSEMBLE DER HFM DRESDEN präsentiert die Ergebnisse ihres 3-tägigen Workshops mit Schlippenbach. Bedient haben sie sich an dem reichen Schatz des American Songbooks sowie Schlippenbachs umfassendem Kompositionsfundus. Dies, verwoben mit Elementen frei improvisierter Musik, prägt den Sound des studentischen Ensembles.\nDas zweite Ensemble startet, ausgehend von diesem Abend, eine kleine Tournee durch Ost-Deutschland. Schlagzeuger STEFFEN ROTH, Meisterklassenstudent bei Prof. Michael Griener und Prof. Eric Schaefer in Dresden, gab die Initialzündung dafür und stellte sich mit ROBERT LUCACIU am Kontrabass und ALEXANDER VON SCHLIPPENBACH am Piano eine seiner Traumbesetzungen zusammen. Man ist leicht verlockt zu sagen „Alte Schule trifft junge Löwen“, allerdings wäre damit den Protagonisten Unrecht getan. Bei diesem Energielevel, das die Drei auf die Bühne bringen, wird schnell klar: die beiden Jungen sind längst keine Greenhorns mehr und der etablierte Mann zählt lange noch nicht zum alten Eisen.“}