{„de“:““Sein Set nimmt uns mit in eine Welt jenseits aller Grenzen – dunkel und herausfordernd, brilliant und belebend“, schwärmte man beim BBC über ein Konzert des norwegischen Gitarristen STIAN WESTERHUS. Er, der die E-Gitarre nach so vielen Jahren tatsächlich noch einmal revolutionierte, gehört inzwischen zu den Topmusikern aus Skandinavien. Er spielt in Bands wie der Nils Petter Molvær Group, Monolithic, Puma und anderen mehr und tritt mit Größen wie Jaga Jazzist, Sidsel Endresen, Zach Hill oder der Senkrechtstarterin Susanne Sundvørt auf.\nWenn immer es geht, tüftelt Stian Westerhus an seinem Soloprogramm und entwickelt es weiter. Er verwandelt darin Gitarre, Raum und sich selbst. Zeitweise scheint es fast, als zollte er dem Instrument wenig Respekt, doch dann wiederum balanciert er mit ebenso großer Virtuosität und melodischem Instinkt wie mit roher Ausdruckskraft. Seine Musik klingt nach Norwegen, lässt aber auch Einflüsse von Bands wie Slayer durchsickern. Mit einer Geräuschkulisse, die weit über das gewöhnliche Gitarrespiel hinausgeht, sprengt er die Grenzen der improvisierten Musik. Die Kunst, dem Instrument zu widerstehen und Materialität auf höchst ungewohnte Weise hörbar zu machen, kürt ihn zu einem ganz großen Klangerfinder auf der Gitarre.“}

{„de“:“Er ist der Gitarrist der Stunde: das Instrument, auf dem bereits alles gesagt schien, krempelt Stian Westerhus komplett um und schafft nichts weniger, als doch noch einmal komplett neue, bisher ungehörte Klänge zu erfinden! Das Aufsehen, das Nils Petter Molvær im vergangenen Jahr mit seinem neuen Trio erregte, hat nicht zuletzt mit seinem Gitarristen Stian Westerhus zu tun. Mit PUMA spielt dieser Saitenmann aus Trondheim im Verein mit Jaga-Jazzist-Keyboarder Øystein Moen und Bushmen’s Revenge-Drummer Gard Nilssen die derzeit wohl abenteuerlichste Musik des Jahrzehnts. Furchtlos, hochdynamisch und expressiv wandeln die drei in melancholisch-balladesken Sphären, die sich tranceartig zu ungeahnten Höhen aufschwingen um sich als atemberaubend schöne und reinigende Klanggewitter im Raum zu entladen. Ein atemberaubender Klangkosmos, der inzwischen auf drei CDs zu hören ist. In einer Besprechung bei „Nordische Musik“ zum jüngsten Album stand geschrieben: „Die CD lässt eigentlich nur einen Wunsch offen: Puma einmal live hören zu wollen. Es könnte eine Erfahrung fürs Leben sein.“ Daran glauben wir. Und deshalb: allerhöchste Empfehlung, das Konzert zu besuchen!“}