{„de“:“Die Sensation dieses Herbstes: Gitarrist David Fiuczynski (Screaming Headless Torsos, KIF) kommt als Gast zu Cuong Vu’s Gruppe Scratch!\nCuong Vu gilt als der neue Shooting-Star der New Yorker Jazzszene. Der vietnamesischstämmige Supertrompeter gehört zur Band von Pat Metheny, begleitet Myra Melford, arbeitet mit Bobby Previte und anderen mehr.\n\nMit seiner Band Scratch realisiert Cuong Vu seine eigene Vision von Musik: Improvisierter Funk mit einem Schuss Zen. Seinen dunklen Ton auf der Trompete kombiniert Vu gerne mit elektronischen Effekten, getragen von einer hoch-energetischen Rhythmsection. So entsteht eine zeitweise meditative, flächige Musik, die durch funkige Grooves durchbrochen oder abgelöst wird. Das sind komplexe und doch eingängige Sounds. Vu: »Ich suche nach einem großen, dunklen Sound, sofern das möglich ist. Ich liebe es, mein Spiel mit Farben zu versehen. Das hat natürlich viel mit den Effekten zu tun, die ich benutze. Es geht mir allerdings weniger darum, meinen Klang zu verändern. Ich will ihn verstärken, wiederholen und schichten. Selbst wenn ich nur einen Ton spiele, entstehen daraus Loops und aus diesen wiederum Harmonien. Ich kann immer mehr Sounds hinzufügen und meinen Ton somit unglaublich variieren.«\n\nNun kommt diese unglaubliche Band auf ihrer Europa-Tournee zu einem einzigen Konzert auch nach Deutschland: in die Neue Tonne!“}

{„de“:“Der neue Trompetenstar aus den USA, erst kürzlich mit der Pat Metheny Group in Dresden, mit eigener Musik und mit einer frappierenden Rhythmusgruppe. Musik zwischen sensiblen Electronic Jazz des Miles Davis und melodischer Lyrik von Dave Douglas.\n\nCuong Vu hatte innerhalb des Quartetts von Chris Speed als Co-Leader zwischen Herbst 1996 und Frühjahr 2000 drei herausragende CDs eingespielt, bevor ihn andere, weitaus publicity-trächtigere Labels, Knitting Factory und OmniTone, ins Rampenlicht geschoben haben. Während der Arbeit an diesen CDs konnte Vu seine Fähigkeiten, motivisch erfinderische Ko-Improvisationen zu blasen, das Themenmaterial zu erweitern und zu variieren und selbst – mit stilistischem Bezug vor allem auf Ted Curson und Miles Davis – außerordentlich drängende, logisch schlüssig aufgebaute Soli zu entwickeln, ausbauen. Als dann Cuong Vu nur wenig später seine eigene Musik entwickelte und aufnahm, konnte der Trompeter seinen Schritt hin zur Nutzung von Elektronik tun, ohne Gefahr zu laufen, oberflächlich zu werden.\n\nWer allerdings sein Spiel in der aktuellen Pat Metheny Group zum Maßstab machen wollte, wird in die Irre geführt; hier ist Vu voll in die Metheny-Ästhetik eingepasst und kann sein individuelles Spiel kaum entfalten.\n\nDas CUONG VU TRIO hat sich spontan dazu entschieden, zugunsten der Hochwasseropfer auf seine Gage zu verzichten.“}