{„de“:“Jazz Artist of the Year, Jazz Album of the Year, Pianist of the Year. 2011 wurde der Wahl-New-Yorker JASON MORAN vom renommierten „Downbeat Magazine“ gleich dreifach an die Spitze der Jahresbestenliste gewählt.\nBisherige Krönung einer Karriere, die den Mann aus Houston, Texas bereits vor Erreichen seines 30. Lebensjahres ziemlich schnurgerade in die Jazz-Hochkultur führte. Seit einigen Jahren, spätestens jedoch nach Erscheinen seines so viel gelobten Albums „Ten“ im Jahr 2010, spielt Moran fast ausschließlich in den größten Konzerthäusern rund um den Erdball. Umso mehr freut uns, dass er unseren Club beehrt.\nJason Moran kennt die Geschichte des Jazzpianos wie kaum ein anderer zeitgenössischer Musiker. Seine Musik baut intensiv darauf auf, aber es ist weder Nostalgie noch Kopie, sondern er durchdringt die Tradition zutiefst, um daraus ganz und gar Eigenes zu schaffen. Bei ihm klingen Originalkompositionen durchaus wie Klassiker, die man kennt, während er Standards einen so eigenen Dreh verpasst, dass man zweifelt, ob sie nicht doch aus seiner Feder stammen. Er ist der „provokativste Denker der aktuellen Jazzszene“, stellte das Rolling Stone Magazine fest. Treffende Worte über den Pianisten, der Thelonious Monk, Jimi Hendrix und türkische Handytelefonate sampelt, eng mit der Performance-Art-Ikone Joan Jonas und mit Ghostface Killah vom Wu-Tang Clan zusammen arbeitet. Alles, was er mit seinem grandiosen Trio spielt, wird zur 100-prozentigen JASON MORAN & THE BANDWAGON-Performance. Ihre Konzerte zählen zum Besten, was Jazz in unseren Tagen kann: im Herzen die Tradition, im Kopf die Konzepte für Morgen, unter ihren Fingern erschaffen sie die Gegenwart.“}

{„de“:“Interstellare Inspiration und Rhythmik fernab von der Ästhetik eines Sun Ra und der erdige, imposante Sound der Reedinstrumente, gepaart mit einer ebenso kosmischen Variation an Dynamik und Spielvariation, das ist das akustische Erscheinungsbild eines Ensembles aus musikalisch wie menschlichen Extravaganten…\n\nVon Saxofon-Legende Sonny Simmons (Altsaxophon und Englisch-Horn) dominiert und von Reedman Michael Marcus geleitet bringen die Cosmosamatics den grenzenlosen Farbenreichtum der klassischen Freejazzära der 60er Jahre zurück auf die Festivalbühnen und in die Jazzclubs. Jahrelang von der Jazzszene verschwunden ist der unverändert jugendlich erscheinende Sonny Simmons im Jahr 1994 zurückgekehrt und mit neuen CDs auf dem internationalen Plattenmarkt vertreten, nachdem seine legendären LP Aufnahmen in die 60 er Jahre zurückdatieren. Seine Bühnendominanz ist immer noch unverkennbar und ein wesentlicher Bestandteil eines Cosmosamatics Konzertes.\n\nMichael Marcus ist der überragend talentierte Saxello, Stritch und Bassklarinettenspieler, der in den letzten Jahren oder schon Jahrzehnten ein »musician’s musician« war und gemeinsam mit Sonny Simmons in den Cosmosamatics eine richtungsweisende musikalische Idee gefunden zu haben scheint. Drummer Jay Rosen – Top-Freedrummer aus New York – und der junge Blue-Note-Musiker und Bassist Tarus Mateen (bekannt auch vom Jason Moran Trio) tun dazu ein Übriges…“}