{„de“:“Eröffnet wird die xxx+jam_explosion wie immer von André Obermüller und Jan Bartholdt aka mKONO.\nDer Gast des Abends wird in Kürze bekanntgegeben.\n\nDanach darf man sich wieder auf eine lebhafte Electro-Session freuen.“}

{„de“:“Die junge Isländerin ANNA MARÍA Björnsdottír verführt vom ersten Ton an mit Eigenwilligkeit und Eigenständigkeit. Pop, Jazz und Folk gehen bei ihr eine innige Verbindung ein und wecken mit sparsamer Instrumentierung und der warme melancholische Stimme der Sängerin große Emotionen.\n“Saknað fornaldar” hieß 2013 ihr erstes Album, auf dem sie 100 – 300 Jahre alte isländische Gedichte aus Büchern vertonte, die sie von ihren Großeltern geerbt hatte. Das Album erhielt von Kritikerseite höchstes Lob. \nNun erscheint mit „Hver stund með þér – ástarljóð afa til ömmu í 60 ár“ ihre zweite CD und wieder enthält sie vertonte Lyrik: die Liebesgedichte ihres Großvaters, Ólafur Björn Guðmundsson an Anna Marias Großmutter, Elín Maríusdóttir, die über 60 Jahre verheiratet waren. Er begann damit, als beide jung und frisch verliebt waren und schrieb bis zu ihrem Lebensende immer wieder neue. Anna María bewundert ihre Vorfahren für diese lange und liebevolle Zweisamkeit. In die Tonne kommt sie mit ihrer Band, in der unter anderem der isländische Troubadour Svavar Knutur spielt.“}

{„de“:“LESTAT VERMON ist immer noch das Soloprojekt von Philipp Makolies, mit dem er in nur eineinhalb Jahren zwei wundervoll zurückgenommene Folk-Alben veröffentlicht hat. Daneben gibt der Gitarrist von Polarkreis 18 und ausgebildete Steinmetz/Steinbildhauer als Theatermusiker mit seiner Band „Woods of Birnam“ am Staatsschauspiel Dresden den musikalischen Unterbau einer „Hamlet“-Inszenierung. Überhaupt sind die Woods of Birnam derzeit viel mit ihrem großen, bombastischen Pop-Entwurf unterwegs, da bleiben Makolies´ Solosachen der perfekte musikalische Ausgleich. Lestat Vermon ist seine Spielwiese und seine Vision vom perfekten Song, bei der er völlig frei seinem musikalischen Bauchgefühl nachgehen kann. Als Fundament dient eine alte Nylonsaiten-Gitarre, wenngleich die auf dem zweiten aktuellen Album „Hillside“ (2014) durchaus atmosphärischere, schwebendere Wege einschlägt, als noch auf dem reduziert gehaltenen Vorgänger „Clouds“ von 2012. „Die elf Lieder sind durchweg bezaubernd“ meinte dazu die Deutsche Presse-Agentur DPA im vergangenen Sommer. Nach umfangreicher Deutschlandtournee im letzten Jahr wird er nun wieder ein paar exklusive Konzerte in Triobesetzung spielen.“}

{„de“:“BENNE ist Mitte zwanzig. Ein junger Kerl mit wachem Blick, ein aufmerksamer Beobachter. Er hinterfragt und erzählt. Mal sehr ruhig, manchmal platzt es aber aus ihm heraus. Dann erzählt er sehr bildhaft von seinen Reisen durch Südamerika, von seiner Arbeit in einem Waisenhaus in Buenos Aires, seiner Zeit in Dublin, den Trips durch Europa, der alten WG in Mannheim oder von seinem Heimatdorf nahe Heilbronn. Irgendwie alles kleine Geschichten. Geschichten eines jungen Mannes, der sein Leben erlebt. Das spiegelt sich auch in seiner Musik wider. Mal leise und mal laut erzählt er in seinen Songs von besonderen Orten und Begegnungen, stellt Fragen, schaut zurück und blickt nach vorn. Bennes Texte sind geprägt von starken Bildern und lebhaften Erzählungen.\n\n\n\n\n\n\n\nAls Support dabei: NO KING. NO CROWN [dd]\n\nKein König, keine Krone und doch eine Majestät: René adelt das Gefühl. Das Zepter übernehmen Stimme und Gitarre. Dem Zuhörer gewährt er eine Audienz bei sich selbst: dort, wo farbenfrohe Melodien die Gedanken hofieren und in den Herzen einen Thron besteigen.\nWas es dabei zu hören und zu erleben gibt, ist akustische Gitarren-Musik in verschiedensten Facetten. Von nachdenklich bis verzweifelt, von kraftgebend bis erschöpfend, von herzerwärmend bis schockierend. Und dabei ist es zu jedem Zeitpunkt vor allem zweierlei: ehrlich und sympathisch.“}

{„de“:“Es ist schwer YASMINE HAMDANs Musik in wenige Worte zusammenzufassen. Die charismatische Sängerin aus Beirut, Libanon lässt ebenso wie ihre arabische Tradition auch Klänge aus Elektro-Folk-Pop und Soul in ihre Musik einfließen. Mit einer Akustikgitarre, Vintage Synths und ganz viel Atmosphäre verzaubert sie ihr Publikum vom ersten Moment an und nimmt es mit auf eine Reise in das orientalische Persien und in die Moderne.\nDie heute in Paris lebende Künstlerin ließ sich von den großen arabischen Sängerinnen früherer Jahrzehnte inspirieren – jene Frauen, die beseelte Sangeskunst mit selbstbewusstem Auftreten verbanden und an die Freiheits- und Emanzipations-Periode in Westasien erinnern ließen.\nIhr Debut Solo Album „Ya Nass“ – (VÖ: April 2013/Kwaidan/Crammed Disc) produziert und geschrieben mit Marc Collin (Nouvelle Vague) – verbindet genau diesen Mix aus Soul, Oriental-Pop, Elektro Ambiente, Blues und Singer/Songwriter. Während ihre Stimme definitiv an die arabische Tradition erinnert – Yasmine Hamdan singt in verschiedenen Dialekten – so spiegelt sie aber auch die Einflüsse der Musik, zu der Yasmine Hamdan als Teenager lauschte, wie z.B. Kate Nash, PJ Harvey, Nick Cave u.a. \nNach ihrer Ankunft in Paris arbeitete sie zusammen mit Coco Rosie und Mirwais Ahmadzaï (Produzent zweier Alben von Madonna). Aus der Zusammenarbeit mit Mirwais ist ein gemeinsames Projekt entstanden – das Album „Arabology“ (2009/westeuropäische Produktionen mit arabischen Einflüssen) – und wurde unter dem Namen Y.A.S. veröffentlicht.\nYasmine Hamdan genießt bis heute einen geradezu kultischen Ruf in vielen Städten der arabischen Welt, seitdem sie mit dem Duo \“Soapkill\“ – wohl die erste Elektro-Indie Band aus ihrer Heimat – den Soundtrack der nach dem Bürgerkrieg entstandenen lebhaften und jungen Künstlerszene bestimmte.\nDa ist es auch nicht verwunderlich, dass sie im neuem Jim Jarmusch Film „Only Lovers Left Alive“ (2013) sich selbst spielt und einen Song zum Soundtrack beisteuerte. Im Film tritt Hamdan in einer kleinen Bar mit einem Song des Albums auf. Danach sagt die von Tom Hiddleston gespielte Hauptfigur zu seiner Freundin (Tilda Swinton): \“Ihr Name ist Yasmine, sie wird bald berühmt sein\“. Garantiert!“}

{„de“:“LAKECIA BENJAMIN stand als Saxofonistin bereits mit Showgrößen wie Stevie Wonder, Alicia Keys oder Macy Gray auf der Bühne und spielte mit Rashied Ali, der David Murray Big Band, der Sängerin Vanessa Rubin und James „Blood“ Ulmer. Von US-amerikanischen Rappern bis hin zu internationalen Jazzgrößen reißen sich alle um sie. Und sie sorgte für die Musik bei Barack Obamas Amtseinführung im Weißen Haus. Denn die junge New Yorkerin begnügt sich nicht mit Nebenrollen, legt als Frontfrau eine unbändige Energie an den Tag und gibt stets Vollgas, vor allem mit ihrer eigenen Band \“Soul Squad\“, und das in allen Facetten von Jazz, Soul, Latin bis Funk. Hier kommt aufgeladener, hochtemperierter Funk-Jazz, man fühlt und hört James Brown, Maceo Parker oder Sly & the Family Stone und wird einfach nur mitgerissen.“}

{„de“:“Der britische Keyboarder JOE ARMON-JONES (Mitbegründer von Ezra Collective) legt eine ähnlich mitreißende Fusion aus Jazz und Soul vor wie sein berühmter US-Kollege Kamasi Washington. Sein Debüt „Starting Today” (via Brownswood Recordings) funktioniert nämlich ungefähr genauso wie die Musik des großen Saxofonisten. So hat Armon-Jones auch offenkundig keine Angst vor der gestrengen „Jazz-Polizei”, die unerbittlich klare Abgrenzungen fordert. Seine Stücke sind ambitionierter Jazz und lässige Sommermusik zugleich – und damit Teil einer Neudefinition des traditionsreichen Genres. Freifließende Sound-Expansionen ertönen neben (fast schon) konventionell daherkommenden Soul-Jazz Nummern, die dann irgendwo auf den Dub-Bass oder irgendwelche Klänge Afrikas treffen – immer in Bewegung. Nachdem DJ und Labelchef Gilles Peterson so begeistert war, die aktuelle Londoner Jazzszene mit der Compilation „We Out Here” zu dokumentieren, auf der der Pianist Joe Armon-Jones mit „Go See” überzeugt, bringt er nun auf Peterson’s Label Brownswood Recordings seinen Solo-Zweitling „Turn To Clear View“ (VÖ: 20.9.2019) heraus. Die Basis für seinen Hybrid aus Jazz, Funk, Dub und Hip Hop ist ein rhythmisches Geflecht aus pluckerndem Bass und einem laid-back gespielten Schlagzeug. Die coole Lässigkeit des Soundsettings, bei dem Armon-Jones die Strippen zieht, wird stets aufgebrochen durch musikalische Feuerwerke und den emotionalen Ausdruck der Bläser. Diese Musik hat einen unwiderstehlichen Flow und schafft mühelos den Spagat aus herrlich relaxed und energisch zupackend.“}

{„de“:“Eine elegische Dramatik prägt RESINA, das aktuelle Projekt der polnischen Cellistin Karolina Rec. Nach einer klassischen Ausbildung musizierte sie für diverse Projekte anderer, bis sie 2016 ihr erstes Resina-Album veröffentlichte. Dessen kühle Fragilität intensivierte sie für ihre neuen Aufnahmen zu befreienden, wie auch bedrohlich wirkenden Kompositionen. Durch einen enorm kunstfertigen Einsatz des Loop-Pedals erzeugt sie Klangbilder vom Cello-Duett bis hin zu einem stürmischen Cello-Orchester, nur um dessen Dichte mit einem entrückten Feengesang zu konterkarieren. Ihre sehr filmische Musik bezeugt die Vielfältigkeit aktueller klassischer Komposition, welche Karolina Rec in eigenen Worten so treffend erläutert: „Ich denke, ich wurde von nahezu jedem musikalischen Genre beeinflusst, zur selben Zeit von Lutoslawskis Aleatorik und vom Minimal Techno, von den Tonfolgen im Gamelan und den Kakophonien des Avant Rock.“ Tatsächlich vermeint man in manchen ihrer Stücke all diese Elemente zugleich zu hören, ohne dass ihre Musik dabei überfüllt oder konstruiert klingen würde. Im Gegenteil, ein Sinn für freie Flächen, das Spiel der Gedanken und Emotionen zeichnet Resina aus. Dass sie dabei in unserer Fantasie einen in einer verschneiten Landschaft spielenden Geisterfilm vertont, ist aber keinesfalls ausgeschlossen.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}

{„de“:“Mehr Informationen in Kürze.“}

{„de“:“„It’s gotta be faster, harder\na better version of me \nGotta be crazy sexy louder edgy … \na bigger version of me.\“\n\nSo der Refrain von SOFI DE LA TORREs Ohrwurm-Single \“Faster\“, Titelsong des am Kinofilms \“Rubinrot\“ und fünf Wochen in den Top 100 der deutschen Charts. Aber was sich zunächst wie ein Zitat von Rihanna anhört, wie eine schlüpfrige Aufforderung zu besserem Sex, ist eigentlich das Zitat eines A&R Managers. Oder genauer gesagt: die Zusammenfassung aller \“guten\“ Ratschläge, die Sofi de la Torre zu hören bekam, als sie letztes Jahr mit ihren ersten Songs in der Plattenindustrie zwar wohlwollendes Gehör fand, aber keinen Vertrag. Eine sarkastische Abrechnung also mit all denjenigen, die irgendwie etwas anderes von dieser faszinierender 22-jährigen mit der rauchig-warmen Stimme aus Las Palmas wollten, offenbar aber selber nicht so genau wussten, was.\n\nSofi de la Torre wusste hingegen ziemlich genau, was sie für ein Album machen wollte und merkte ziemlich bald, dass sie das besser allein mit ihrem Manager durchziehen sollte. Sie nahm ihren Verlagsvorschuss und fing an, durch Europa zu reisen, nach London, Stockholm, Berlin um Songs zusammen mit den Songwritern zu schreiben, mit denen der Vibe stimmte: Bei Pete Vettese (Annie Lennox, Dido), Marshall Altman (William Fitzsimmons, Natascha Bedingfield), Niclas Frisk (A Camp) stimmte er, und herausgekommen sind jede Menge Songs, von denen viele zwar langsamer, leiser und weicher sind, auf jeden Fall aber hundert mal besser als noch so eine schlechte Rihanna-Kopie.\n\nFür den Sound des Albums, zeitgemäßer Pop mit klaren Country-Akzenten, die von jeher ein wichtiger Teil von Sofis musikalischer Inspiration sind, flog sie dann nach London, um zusammen mit dem jungen Produzenten James Earp und dem schon erwähnten Pete Vettese ein Album aufzunehmen, das für ein junges Mädchen wie sie überraschend reif ist.\nMit ihrer unverkennbaren, weichen Stimme erzählt Sofi hier ganz alltägliche Geschichten, aber auf eine Art, die den Hörer vom ersten Wort an anrührt und auf die Reise mitnimmt. Neben dem schon erwähnten ironischen Hit (im Sinne vom Schlag) \“Faster\“ findet man auf dem Album zum Beispiel einen Song wie \“Mine\“, die zarte Geschichte einer Liebe im Konditional, die sich zu einem über fünfminütigen Country Epos entwickelt. Oder \“My Only\“, noch eine nicht so glückliche und trotzdem unvermeidliche Liebesgeschichte, die mit dem lakonischen Statement endet: \“I can’t be your only just because you’re lonely\“.\n\nAls Supportband spielt das Dresdner Alternative Folk-Duo ROOKFLY.„}