{„de“:“Die Namensgeberin der TIPTONS ist die Jazzmusikerin Billy Tipton, die sich in den 30er Jahren als Mann ausgab, um überhaupt auftreten zu dürfen. Die vier Saxofonistinnen der Tiptons müssen sich zum Glück nicht verstecken. Dem Publikum würden mitreißende Konzerte entgehen!\nMit satten Saxofonsätzen, virtuosen Improvisationen und leidenschaftlichem Gesang wissen die vier Frauen aus Seattle seit ihrer Gründung 1988 als Billy Tipton Memorial Saxophone Quartet von Jahr zu Jahr mehr zu begeistern. Der Bandname ist kürzer geworden, die Tourneen länger, der Spaß größer. Handfester New Orleans-Jazz gepaart mit Balkan-Fez, Südamerikanischem oder Klezmer-Anklängen: für die Tiptons scheint es in der Musik keine Grenzen zu geben. Jedenfalls keine, die die man nicht überschreiten dürfte. Der von ihnen präsentierte Stilmix ist dabei aber nicht nur äußerst stimmig, sondern ebenso überraschend und packend. Und alles groovt – nicht zuletzt durch den ‚Gastschlagzeuger‘ Robert Kainar – so unwiderstehlich, dass es sehr schwer sein wird, auf den Stühlen sitzen zu bleiben. Am besten gleich zu Beginn beiseite stellen!\nBereits 2005 begeisterten die Damen in der Tonne. Jetzt freuen wir uns auf ihren erneuten Besuch mit dem gerade erschienen Album \“Strange Flower\“ – übrigens ihr zehntes.\n\nAmy Denio: Gründerin der Band 1987 in Seattle, Altsaxophon, international anerkannte Komponistin, natürlich oft auch für die Tiptons arbeitend, immer wieder auf Tour, auch solo, oder sie tritt mit anderen Größen der Szene auf, international präsent auf vielen Festival-Bühnen. Bis heute hat sie ca. 30 CDs veröffentlicht.\nJessica Lurie: auf der Bühne von unglaublichem Temperament, Alt- und Tenorsaxophon; Gespielt hat sie mit so bekannten Musikern wie z. B. Bill Frisell, der Patt Grainey Dance Company, spielt bei den Living Daylights und vielen anderen. Sie hat eine eigene hochangesehene Formation: The Jessica Lurie Ensemble. Jessica komponiert auch für die Tiptons. 20 CDs sind von ihr und ihren Ensembles erschienen.\nSue Orfield: spielt lebhaft und virtuos ihr Tenorsax; sie lebt in Eau Claire/Wisconsin und spielt dort in verschiedenen Blues-, Jazz- und Rockbands. Nach Eau Claire zog sie 2004 aus Seattle, wo sie 1999, 2001, 2002, 2003 und 2004 als „best horn“ ausgezeichnet wurde. Sue hat ihr eigenes Jazz-Quartett: die Sue Orfield Band. Sue ist aufgetreten mit Indigo Girls, Dizzy Gillespie, Clark Terry, Bobby McFerrin und anderen Größen. \nTina Richerson: spielt herrlich sonor ihr Baritonsax. Sie stammt aus Wenatchee, Washington, besuchte die Lionel Hampton School of Music der Univsität of Idaho und erhielt ihren Master of Music an der Universität of Washington. Tina war 1999 das erste weibliche Mitglied des Seattle Repertrory Jazz Orchestra. Nach ihrem Uni-Abschluss und Studium bei Cynthia Mullis zog sie sich für einige Jahre nach Alaska zurück. Nach ihrer Rückkehr nach Seattle war sie mit The Jazz Police und dem Trio Love Must Swing zu hören. Tina spielte außerdem mit Claudio Roditti, der Rockband Sons of Nothing u.a. Sie ist Mitglied der Yellow Hat Band und der Gruppen SWOJO und Funktet.\nRobert Kainar: ist mit klassischer Ausbildung am Mozarteum Salzburg und Jazzstudium an der Musikhochschule in Graz aufgewachsen und versteht es schon seit jeher stilistische Grenzen zu ignorieren, gegebenenfalls aufzubrechen und auf seine persönliche Art zu verbinden. Eigenwillige Perkussion gepaart mit sensiblem bis druckvollem Schlagzeugspiel gelten als sein Markenzeichen. Die Anzahl seiner aktuellen Bands, ständig neue Projekte, sowie die Vielzahl an CD-Produktionen zeugen von der regen Tätigkeit, aber auch der Intention immer wieder Neues zu ergründen und ein buntes musikalisches Feld abzudecken.“}

{„de“:“Mit satten Saxophonsätzen, virtuosen Improvisationen und leidenschaftlichem Gesang wissen die vier Frauen aus Seattle und ihr Schlagzeuger seit ihrer Gründung 1988 als Billy Tipton Memorial Saxophone Quartet immer wieder zu begeistern. Der Bandname ist kürzer geworden, die Tourneen länger, der Spaß größer und die Konzertsäle sind meist ausverkauft.\nHandfester New Orleans-Jazz gepaart mit Balkan-Grooves, südamerikanischen Rhythmen oder Klezmer-Anklängen: Für die TIPTONS scheint es in der Musik keine Grenzen zu geben. Jedenfalls keine, die man nicht überschreiten dürfte. \nDer von ihnen geprägte Stilmix ist dabei nicht nur äußerst stimmig, sondern ebenso überraschend und packend.\nDas neue Album „tiny lower case“ [sowieso records] wurde im Rahmen der Europa-Tour 2013 im Digitube Studio in Mantova [Italien] aufgenommen und bietet einen unverwechselbaren Mix ureigener Kompositionen mit allen Facetten aus dem bunten Leben der vier Damen plus des Herrn am Schlagzeug.\nDie Tiptons spielen und singen fesselnde, beseelte Konzerte, halten inspirierende Workshops für Menschen in jedem Alter, haben für die öffentlichen Linien in Seattle komponiert, und arbeiten stilübergreifend wie etwa im Studio mit der russischen Folk-Punk-Band Ne Zhdali, als WorkshopleiterInnen und KomponistInnen mit dem 30-köpfigen Stiftschor Michaelbeuern [Österreich], steuerten Livemusik zu Shows der Pat Graney Dance Company bei und haben Musik zu zahlreichen Multimediaproduktionen komponiert.\nDie Namensgebung der Band wurde durch das Leben und musikalische Wirken der Pianistin und Saxophonistein Dorothy Lucille Billy Tipton [1910-1989] inspiriert. Billy Tipton spielte in diversen Bigbands und Combos der 40er und 50er Jahre. Doch niemand wusste oder bemerkte: Er war eine Frau. Große Überraschung allerseits und für das Frauenquartett ein Tribut an eine Musikerin, die eine männliche Identität annahm, um als Künstlerin durch jahrelange Travestie im von Männern dominierten Jazz Beachtung und Anerkennung zu finden.“}

{„de“:“Das von Amy Denio gegründete TIPTONS SAXOPHONE QUARTET & DRUMS spielt unvergessliche, berührende Konzerte, vereint einen erfrischenden, höchst energiegeladenen Stilmix und gilt seit langem als einzigartig in der internationalen Musiklandschaft. Auch die langjährige Zusammenarbeit der vier Frauen, ihr unterschiedlicher kultureller Background und die reichhaltigen Einflüsse gemeinsam bereister Länder tragen zum frischen und eigenwilligen Sound des vitalen Ensembles bei. \nDer Name dieses außergewöhnlichen Quartetts geht auf den amerikanischen Jazzmusiker Billy Tipton zurück. Nach dem Tod im Jahr 1989 stellte sich heraus, dass Billy Tipton eine Frau war. Vieles lässt vermuten, dass dieses Trans-Gender-Verhalten zumindest teilweise der Tatsache geschuldet war, dass Frauen im Jazz zu ihrer Zeit kaum Arbeitsmöglichkeiten fanden. Der Name der TIPTONS ist ein Statement. Musikalisch bieten die vier Frauen mit Unterstützung des österreichischen Schlagzeugers Robert Kainar eine ebenso vielfältige wie geistreiche Mischung unterschiedlicher Stile und Spielarten des Jazz, die sie um Soul und Funk, Blues und Grooves aus dem Bereich der sogenannten World Music bereichern. Was einst als weibliches Gegenstück zum World Saxophone Quartet gehandelt wurde, beschreitet längst ureigene Wege – mit Witz und Spielfreude und keinesfalls verkopft; nachzuhören auf inzwischen 11 veröffentlichten Tonträgern.“}

{„de“:“Vier Saxofone, einmal Percussion – »The Tiptons« aus Seattle im US-Bundesstaat Washington sind ein Jazz’n’Folk-Ensemble der besonderen Art. Ursprünglich firmierte die quirlige Frauen-Band als »Billy Tipton Memorial Saxophone Quartet« – in Erinnerung an die Saxophonistin und Pianistin Billy Tipton, die sich einst als Mann ausgeben musste, um in Musikerkreisen akzeptiert zu werden. Noch unter diesem Namen verdrehte das Quintett mit der Sax-Power auch dem Publikum der damaligen »Tonne« in Dresden den Kopf. Das war vor etwa zehn Jahren. Nun reisen die blasenden Damen von Neuem hier an, in kaum veränderter Besetzung, aber mit griffigerem Namen. Ihre Musik heute ähnelt der von früher, ist aber noch wuchtiger, noch raffinierter, noch differenzierter geworden, ohne dass die überschäumende Spielfreude auf der Strecke bliebe. »The Tiptons« verarbeiten eine Vielzahl von Einflüssen, vom New Orleans Jump-Groove über HipHop und Funk bis hin zu Swing, Klezmer und osteuropäischen Folk-Formen: eine Fülle von Sounds und Stilen!\n\nAusgewogen bilden Rock und Jazz, jüdische Traditionen, Gipsy Brass, Latino-Rhythmen, Soul, Funk und Blues eine Symbiose. Immer wieder entwickeln sich die Titel in kaum vorausahnbarer Weise, ohne dass man auch nur für Augenblicke über den Fortgang verwundert wäre. Zauberhafte, lyrisch schwebende Stimmungen, erzeugt durch ein zartes Vibrato der Saxofone und durch teilweise nur gehauchten Scatgesang, werden scheinbar mühelos in Freejazzimprovisationen überführt, um dann einen jiddisch volkstümlichen Charakter anzunehmen und in ein beschwingtes Tanzstück überzugehen. Die musikalische Tiptons-Welt ist frappierend freigeistig und erleichternd diesseitig.\nBegeistert schrieb Mark Corroto (SOS Jazz), die Tiptons mit den anderen berühmten Saxofonensembles der modernen Jazzwelt vergleichend: »Looser than the 29th Street, more in than out as ROVA, and hipper than World, this sax quartet is a groove.« \n\nAmy Denio hat die Band 1987 in Seattle gegründet, sie ist eine international anerkannte Komponistin. Die Denio ist immer wieder auf Tour, auch als hochgelobte Solokünstlerin, oder sie tritt mit anderen Größen der Szene auf. Bis heute hat Amy mehr als 30 CDs veröffentlicht.\n\nJessica Lurie entwickelt auf der Bühne ein unglaublich großes Temperament, als Sängerin ebenso wie als Saxofonistin. Gespielt hat sie z. B. mit Bill Frisell. Sie unterhält eine eigene renommierte Formation: The Jessica Lurie Ensemble. 16 CDs sind bisher von ihr und ihren Ensembles erschienen.\n\nTobi Stone spielt herrlich sonor ihr Baritonsax. Sie stammt aus dem Westküsten-Staat Washington, hat da ihr eigenes Jazz-Quartett: Reptett. Tobi Stone sammelte auch bei Dave Brubeck Erfahrungen.\n\nTina Richerson war 1999 das erste weibliche Mitglied des Seattle Repertory Jazz Orchestra. Nach ihrem Uni-Abschluss zog sie sich für einige Jahre nach Alaska zurück. Nach ihrer Rückkehr nach Seattle war sie mit The Jazz Police und dem Trio Love Must Swing zu hören. Tina spielte außerdem mit Claudio Roditti und der Rockband Sons of Nothing.\n\nElizabeth Pupo-Walker trommelt auf allem, womit man Rhythmen in Herzen und Füße bringen kann. Sie hat viele Musikstile studiert, besonders auch in Kuba, beherrscht wie alle Tiptons den blitzschnellen Wechsel zwischen ganz verschiedenartigen Richtungen von Jazz, afro-kubanischer Musik, Latino, Soul, Samba.\n\nDie Tiptons veröffentlichten ihr Debüt-Album 1993, gerade erschienen ist die Super-Audio-CD »Surrounded by Horns« (Stockfisch Records).“}