{„de“:“Von ferne klingt es wie ein schräger Straßenzirkus oder südländische Hochzeitsmusik. Beim näheren Hinhören entfaltet sich eine eigene Welt, in der Geschichten von skurrilen Charakteren und seltsamen Fabeltieren erzählt werden.\n\nMit Charme, Esprit und Virtuosität jongliert das kleine Orchester »Shoot the Moon« mit Einflüssen aus zeitgenössischem Jazz, erfundener Folklore, Walzer, Tango und tanzbaren Grooves. Gewaschen mit allen Wassern von Klezmer bis Klassik füllen die Musiker die aberwitzigen Miniaturen mit überschäumender Spielfreude.\n\nZu dem Sextett um Saxofonistin und Komponistin Almut Schlichting schrieb Josef Engels in der Berliner Morgenpost: »Almut Schlichtings Sextett mit dem schönen Namen ›Shoot the Moon‹ läßt Tom-Waits-Polkas mit dem kontrollierten Irrsinn eines Ornette Coleman kollidieren; trunkene Walzer flirten mit beckenschiefem Blues, und Marvin Gaye ertrinkt in den Bugwellen eines postmodernen Piraten-Shantys.« Und der Musikjournalist Marcus Gammel befand: »Almut Schlichting hat sie fest im Griff, ihre Zauberkräfte, und sie schafft damit eine wundersame Märchenwelt voll von betörenden Elfen und verwunschenen Winkeln. «“}