{„de“:“Im August wird das JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN zu einem neuen Workshop in die Landesmusikakademie Colditz aufbrechen. Das Nachwuchsensemble probt dort eine Woche lang unter der Leitung von JAN SCHREINER. Lebendiger Jazz made in Germany – so könnte man die Elemente in Jan Schreiners Musik mit der Mischung aus Soul Jazz der Sixties, dem Groove mit einem Hauch Unterhaltungsmusik plakativ zusammenfassen. Das Besondere liegt im Klang. Man hört einerseits die Fülle einer Big Band, eines für Jazz-Verhältnisse größeren Ensembles, gleichzeitig die Beweglichkeit und Flexibilität eines Solistenensembles. Dies liegt in der Natur der Komposition. Als Bass-Posaunist und Tubist arbeitet Schreiner auch gern mit den Nuancen der tiefen Töne. Der Künstler schreibt Einzelstimmen, aus denen sich vertikale Zufallsklänge ergeben. Was vielleicht auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, überzeugt als Ganzes. Es entsteht ein dichter, satter Sound mit eindrucksvollen Soli, ein expressives Spiel mit steigender Dynamikkurve. Geformt wird ein »Kollektiv aus Individualisten« zum Ensemble, Einheit und Persönlichkeit zugleich.\n\nJAN SCHREINER, 1984 in Stuttgart geboren, ist er einer der wenigen deutschen Bass-Posaunisten, der sich auch international einen Namen machte. Er studierte Jazzposaune bei Günter Bollmann in Mannheim sowie Nils Wogram in Luzern. 2016 erhielt er den Master of Music in Jazz Composition an der Musikhochschule Mannheim bei Jürgen Friedrich. 2005-08 war Jan Schreiner Mitglied des Bujazzo unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, Marko Lackner, Bill Dobbins und Ed Partyka. 2007 war er Mitbegründer des Lucerne Jazz Orchestra. \n2009 gründete er das Vertigo Trombone Quartet mit Nils Wogram, Bernhard Bamert und Andreas Tschopp. 2010 war er Mitbegründer des Berlin Art Orchestra. Seit 2014 ist er als Komponist hauptsächlich für das Jan Schreiner Large Ensemble tätig. 2018 erschien das Doppelalbum \“You Better Look Twice\“ auf Float Music. Als Sideman/Aushilfe stand Jan Schreiner unter anderem mit folgenden Formationen auf der Bühne: Ed Partyka Jazz Orchestra, Till Brönner Orchestra, Subway Jazz Orchestra, Malte Schillers Red Balloon, Reinhold Schmölzers orchest•ra•conteur, WDR Big Band and HR Big Band, NDR Big Band, RIAS Big Band, Swiss Jazz Orchestra, Sunday Night Orchestra, Ensemble Modern uvm.\nAls Gastdirigent/Komponist leitete er folgende Formationen: Spielvereinigung Süd, Jazzkombinat Hamburg, Subway Jazz Orchestra, Sunday Night Orchestra, Mannheim Jazz Orchestra, Lucerne Jazz Orchestra and Berlin Art Orchestra.\n\nDas JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 25 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Milan Svoboda (Tschechien), Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band. \nDas übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!““}

{„de“:“Das Ende des zweiten Weltkriegs stellte nicht nur das Ende der Swing-Ära dar, sondern auch den Beginn einer neuen Bewegung in der Geschichte des Jazz. Ein kleines Viertel in Midtown Manhattan mit vielen kleinen Nachtclubs wurde die Keimzelle für eine neue Richtung des Jazz, genannt Bebop. Bebop ist und bleibt die Grundlage des Modern Jazz, welcher – wie die Musik Bachs den Grundstein für die europäische Musiktradition legte – noch immer den zeitgenössischen Jazz beeinflusst. Die improvisatorischen Stile Charlie Parkers und Dizzy Gillespies waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegend für die musikalische Entwicklung von Stilen wie Modal Jazz, Free Jazz, der Fusion von Rock und Jazz in den 1970er Jahren und aktuell der Verbindung von Jazz und klassischer Musik. \nMit seinem neuen Projekt „Bebop And Beyond“ versucht das JUGENDJAZZORCHESTER SACHSEN mit seinem kanadischen Gastleiter JANIS STEPRANS, die Spuren in der Entwicklung moderner improvisierter Musik von ihren Anfängen in der 52. Straße in New York bis in die Gegenwart nachzuzeichnen.\n\nDas JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 25 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Milan Svoboda (Tschechien), Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band. \nDas übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!“\n\nDas aktuelle Projekt findet statt mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Internationale Beziehungen und Frankophonie von Québec und der Vertretung der Regierung von Québec in Berlin.“}

{„de“:“Dem Sächsischen Musikrat gelang es erneut, den weltweit bekannten Jazzpianisten MILAN SVOBODA für ein Projekt zu gewinnen. Zusammen mit dem JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN wird der Professor für Komposition und Jazzharmonie am Konservatorium in Prag ein besonderes Programm erarbeiten: Modernen Kompositionen amerikanischer Jazzmusiker wie Thad Jones, Buddy Rich, Bob Mintzer, Gordon Goodwin oder Maria Schneider stellt er eigene Werke gegenüber. Hier Jazz der neuen Welt – in den USA entstanden, dort Jazz aus der alten Welt – von Milan Svoboda, dem Europäer aus Tschechien, der es geschafft hat, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Zwei Pole, die gegenübergestellt werden? Die sich mischen und doch harmonieren? Man darf sehr gespannt sein!\n\nMilan Svoboda studierte an der Orgelklasse des Prager Konservatoriums, Musikwissenschaften an der Karls-Universität in Prag und Komposition an der Prager Akademie für Musik sowie dem Berklee College für Musik in Boston, USA. 1974 gründete er sein erstes Jazzorchester, die Prager Big Band, die sich einen Namen in der Geschichte des tschechischen und europäischen Jazz machte. Als Dirigent und Arrangeur leitete Svoboda später die gemischte Tschechisch/Polnische Big Band, die mit den besten Solisten aus beiden Ländern besetzt war. Zurzeit dirigiert er wieder ein kreatives Jazzorchester, die Prager Big Band, und sein eigenes Milan Svoboda Quartett. \n\nDas Jugend-Jazzorchester Sachsen ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Marko Lackner, Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band. Das übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!““}