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Man stelle sich vor, wenn eine der besten Jazzbands der Schweiz auf ihr österreichisches Pendant trifft und mit diesem fusioniert: Ein transalpines Musikereignis der Extraklasse vom vordersten bis hintersten Zugabteil würde da entstehen. Aber was heisst hier «würde»? Die Kombination gibt es, und sie ist auf dem besten Weg zu Kultstatus: Das Quartett The Great Harry Hillmann plus das Trio Edi Nulz ergeben zusammen das Septett THE TRUE HARRY NULZ: Zwei Bassklarinetten, zwei Gitarren, zwei Drums und ein Elektrobass sorgen für clevere Arrangements, unisono Stereoeffekte und improvisatorische Aus- und Beinbrüche – Austro-Helvetia-Power at its finest! Servus Pfiat Di und Ade messi!

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{„de“:“Spielt EDI NULZ nun einen Jazz, der von Elementen der Rockmusik gebrochen wird, oder ist es genau umgekehrt? Hört man hier nicht vielmehr eine Rockband, vom Jazz unterwandert? Tatsächlich ist der von der Kapelle angeworfene Traktor bereits Jazz, Indie, Rock `n’ Roll und weiteren Reinheitsgeboten gleichermaßen entschlüpft. \nEigentlich polizeilich verboten: das basslose Jazz-Trio, die Rock-Band ohne Sänger. Aber ist es wirklich so einfach? Bei Edi Nulz ist die Bassklarinette Solist, Sänger und Bassist in Personalunion. Auch die Gitarre erlebt man zuweilen als Meister des tiefen Schalldrucks. Am Schlagzeug wird charmant gerumpelt und gekonnt geschludert, um dann letztlich die musikalische Legierung aus grandioser Grotesque und glücklichem Unsinn zu erzeugen.\nEdi Nulz amalgamiert und bastardisiert, gerät vorsätzlich außer Takt, nur um dann mit einem Kollektiv-Ruck oder kleinem Kniff oder Pfiff punktplötzlich wieder in die geordnete Bahn zu finden. Nicht zuletzt entfalten sich beim unbekümmerten Umgang mit Stilen und Effekten mehrere abendfüllende Portionen Spielspaß, welcher sich in der frischen Tradition des Trios regelmäßig auf Zuhörer- und Tänzerschaften überträgt.\nJedes Konzert von Edi Nulz wird damit zu einer Gratwanderung zwischen Irrsinn und Präzision, Präzision und Wahnsinn oder Wahnsinn und Tennis. \nZiemlich großes Hörspiel.“}

{„de“:“Der britische Autor Douglas Adams verfasste in „Die letzten ihrer Art“ vergnüglich-nachdenkliche Reportagen über bedrohte Tierarten der Erde. Er besucht die Drachenechsen auf Komodo, reist zu den neuseeländischen Kakapos oder zu den Yangtse-Delfinen in China.\nNun wandeln die Tatort-Kommissarin ADELE NEUHAUSER und die Band EDI NULZ auf den Spuren des britischen Kultautors („Per Anhalter durch die Galaxis“).\nDie Schauspielerin liest, das KammerPunkJazz-Trio, bekannt für seinen unbekümmerten Umgang mit Stilen, vertont den skurril-humorvollen Reisebericht.\n\nSeit sie im Wiener „Tatort“ einem Millionenpublikum die verletzliche und verletzte Figur der Bibi Fellner in die Herzen spielt, liebt man diese sympathisch-unkonventionelle Frau im gesamten deutschsprachigen Raum. \nMit der Band verbindet Adele Neuhauser noch mehr als die Liebe zur Musik – der Gitarrist Julian Adam Pajzs ist ihr Sohn.“}

{„de“:“Sie sind zurück.\n\nAuf „El Perro Grande“ (2018) drangen sie in die unendlichen Weiten unseres Sonnensystems vor, nun sind Siegmar Brecher, Julian Adam Pajzs und Valentin Schuster doch wieder auf dem Heimatplaneten gelandet. Wo genau, das wollen sie uns nicht so einfach verraten… Einmal klingt es nach Indonesien, dann nach Mexiko, oder doch nach Indien? Sind wir da in Vietnam? Im Wilden Westen? Oder in einem idyllischen Alpental? Sind das nicht vielleicht die Straßenschluchten einer amerikanischen, chinesischen oder europäischen Großstadt? \n\nAuf ihrem bunten Streifzug durch Kontinente, Stile und Sounds ziehen diese drei Ausnahmemusiker nicht nur ihrer Hörerschaft, sondern auch sich selbst genüsslich den Boden unter den Füßen weg. Nix ist fix, alles ist möglich in dieser jazzigen Hommage an diverse ethnische Musiksprachen mit gehörigen Prisen Pathos, Punk, Witz, Surf, Virtuosität, Prog, Bauernschläue und – Halleluja! – Rock’n’Roll. \n\nExpect the unexpected, reduce to the max! Mit \“Meganan\“, ihrem bereits fünften Album, feiern EDI NULZ gleichzeitig ihr 10-jähriges Bestehen. Was für eine Party… Nehmen Sie doch eine „Nase“ voll, rät der „Gruseldäne“ und beißt mit verschmitztem Lächeln in sein „Meganan“…“}