{„de“:“\“Was der aus Nizza stammende Pariser dem Knopfakkordeon und der Akkordina entlockt, hat man so noch nicht gehört. Da spielt eine kommende Größe!“, schwärmte die Süddeutsche Zeitung bereits 2013. Inzwischen ist die Größe von VINCENT PEIRANI längst europaweit mehr als anerkannt – er gehört zu den bekanntesten Musikern Frankreichs.
Nach zahlreichen Kollaborationen im Duo-Format, u.a. mit Émile Parisien und Michael Wollny oder seinem Quintett Living Being wendet Peirani sich einer neuen musikalischen Ausdrucksform zu. Gemeinsam mit dem italienischen Gitarristen Federico Casagrande und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz tritt Peirani unter dem Namen JOKERS auf.
Ob Solist, Rhythmiker, Akzentuierer, Farbgeber oder vieles mehr: Die Idee hinter dieser neuen Besetzung ist das spontane Wechselspiel der musikalischen Rollen untereinander. Jedes der drei Mitglieder kann die Rolle der anderen übernehmen und so der musikalischen Richtung jederzeit eine unerwartete Wendung geben. Selbst die persönlichen Eigenarten jedes Einzelnen erhalten hier eine herausragende Stellung, da genau diese besondere \“Chemie\“ im Zusammenspiel jeden Auftritt zu einem einzigartigen und spannenden Erlebnis werden lässt.
Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Wahl des Bandnamens mit Jokers hier weniger in der Bedeutung als fiktionaler Bösewicht amerikanischer Comics, sondern vielmehr als Spielkarte, die nicht nur jede andere ersetzen, sondern gleichzeitig auch als höchster Trumpf eingesetzt werden kann, ziemlich treffend gewählt ist.

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{„de“:“Da werkelt ein Franzose an der Zukunft des Jazz, und er tut es ausgerechnet auf dem alten Blasebalg, dem Akkordeon, das in seinem Heimatland eine so lange Geschichte hat. VINCENT PEIRANI entlockt dem Instrument singende Obertöne und raue Tieftonakkorde – er ist Orchester, Perkussionist und Klangteppichweber in einem. Dafür wird er mit Preisen überhäuft, \“ein Jahrhunderttalent\“ genannt und ist so in wenigen Jahren zum Top-Star der internationalen Akkordeon-Szene avanciert. \nVincent Peirani ist jedoch auch Teil einer jungen Generation von Musikern, die Jazz und Klassik studiert haben, aber mit Pop, Elektronik und HipHop in den Ohren aufgewachsen sind. Und das wird hörbar in seinem Quintett LIVING BEING, wo Groove und Melodien gänzlich neue Verbindungen eingehen. Hier hat Peirani die Créme de la Créme der französischen Szene an Bord geholt – allen voran darunter der sagenhafte Emile Parisien. Der Band glückt es mühelos, beherzt und behände die Grenzen zwischen Gattungen und Genres zu sprengen. Rock? Pop? Funk? Soul? Folklore (imaginaire)? Jazz? Living Being ist all das zusammen, aber dennoch mehr als nur die Summe der Einzelteile. Auf seinem neuen Album nimmt Peirani mit Living Being Hard-Rock-Kracher wie Led Zeppelins \“Kashmir\“ und \“Stairway to Heaven\“ genauso ernst wie beispielsweise ein Stück des Barock-Komponisten Henry Purcell. Beides setzt er ohne jeglichen Bombast, ohne falsches Pathos um. Dem Meistermusiker mit seinem atemberaubenden Quintett gelingt es, seine Versionen so klingen zu lassen, als wären sie Originale.“}