{„de“:“In kaum einem anderen Land hatte Jazz eine so große politische Bedeutung wie in Polen. Und die Musik von Krzysztof Komeda spielte dabei eine entscheidende Rolle: Als Pianist und Komponist von Jazz- und Filmmusiken erlangte er internationale Bedeutung. Er komponierte u. a. die Musik zu 67 Filmen, darunter die Hollywoodklassiker „Tanz der Vampire“ und „Rosemary‘s Baby“ von Roman Polański. In Polen ist er bis heute eine Kultfigur. Seine Musik, in der sich Melancholie und Euphorie verbinden, erweckt ähnliche Emotionen wie die von Fryderyk Chopin. \nCHRISTIAN SCHMIDT-ROST [M. A., Freie Universität Berlin, Osteuropa-Institut] stellt in einem einleitenden Vortrag den Godfather des polnischen Jazz Krzysztof Komeda [1931–1969] vor und beschreibt die Rolle des polnischen Jazz als Symbol für die Freiheit. \nIm anschließenden Konzert des MIŚKIEWICZ/MAJEWSKI QUINTETs mit einigen der aktuell renommiertesten polnischen Jazzmusiker werden die Kompositionen des modernen Klassikers auf faszinierende Art interpretiert.\n\nEine Veranstaltung des Kraszewski-Museums im Rahmen der 3. Polnischen Kulturtage in Dresden.“}