{„de“:“\“Passos do Vento\“ (dt. Schritte des Windes) ist ein Song von Zélia Fonseca mit einem Text von Katharina Franck.

PASSOS DO VENTO nennen die beiden Musikerinnen nun ihr neues gemeinsames Projekt, zu dem sie den Gitarristen Christoph Bernewitz (Clueso u.a.) und den Bassisten Markus Runzheimer (Club der toten Dichter u.a.) eingeladen haben und in dem sie Songs aus ihren Repertoires interpretieren und Neues schaffen, das der Wind wieder verweht. Die Jazz-, Rock-, Pop-, World- und Experimentalinstrumentalist*innen knöpfen sich ihre Lieder aus weit über 30 Jahren musikalischem Leben vor, lassen sich hier mal Zeit, die Noten zu spielen, verdichten dort die allseits bekannten Melodien zu einem hochmusikalischen Wirbelsturm. Ihre Texte in portugiesischer, englischer, deutscher und gelegentlich auch französischer Sprache, sind poetische Auseinandersetzungen mit dem Alltäglichen und dem Erhabenen, wilden Gefühlen und einem humorvollen Umgang damit. Sie erzählen von einem Leben für die Kunst und die Musik.

Zélia Fonseca, Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus dem Süd-Osten Brasiliens, lebt seit 1989 in Europa. Von Portugal kam sie via Finnland nach Deutschland, und erlangte durch ihre vier Alben im Duo mit der Sängerin Rosanna Tavares unter dem Namen Rosanna & Zélia weltweite Anerkennung.

Seit Rosannas viel zu frühem Tod in 2006, hat Zélia zwei Soloalben und eine Reihe von Duetten mit Gesangspartnerinnen aus aller Welt veröffentlicht. Sie arbeitet u. v. a. mit Magdalena Matthey, Angela Frontera, Dino Saluzzi, Howard Levy und Shantel.

Katharina Franck, Sängerin und Songwriter, ist in Portugal und Brasilien aufgewachsen. In 1986 gründete sie in Berlin die Band Rainbirds, veröffentlichte etliche Alben, schreibt Hörspiele und  Gesprochene Popsongs, interpretiert Theaterlieder mit der Gruppe Stein, Rilke und Fontane in Reinhardt Repkes‘ Club der Toten Dichter und hat mit dem Song „Blueprint“ mindestens ein Stück „pop music herstory“ geschrieben.

Christoph Bernewitz, Gitarrist und Songwriter, studierte Musik an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar. Er spielt und arbeitet mit Künstler*innen wie Cäthe, Niels Frevert, Katharina Franck und Clueso. Daneben schreibt und produziert er für das Electropop Duo »Neo«, ist Teil des Italopop\u0002Projekts »CrucciGang«, experimentiert mit seiner Band »Tapes« und ist als Studio- und Livemusiker tätig.

Markus Runzheimer, Bassist, ist als Live- und Studiomusiker tätig und spielt u.v.a. in Reinhardt Repkes‘ Club der Toten Dichter, mit Katharina Franck, Jocelyn B. Smith, Diane Weigmann und Element of Crime.

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Seit 1973 waren Rosanna Tavares und ZÉLIA FONSECA enge Freundinnen. Sie schrieben Lieder zusammen, traten gemeinsam auf und folgten schließlich einer Einladung, die sie von Brasilien nach Portugal brachte, wo sie mit 200 Dollar in der Tasche ankamen. Über Finnland ging die Reise weiter nach Deutschland, wo sie bald als \“Rosanna & Zélia\“ eine beachtliche Karriere starteten, vier Alben aufnahmen und Begeisterung bei Kritikern und einem stetig wachsenden Publikum fanden. Auf Tourneen und Festivals teilten sie die Bühne mit Topstars wie Compay Segundo, John McLaughlin, George Benson, Joe Zawinul und Maria Joao.\nDoch das Märchen von \“Rosanna & Zélia\“ endete viel zu früh: 2006 starb Rosanna Tavares nach einer langen Krebserkrankung. Eine existenzielle Erfahrung für Zélia, die zwar wusste, dass sie die Musik nicht aufgeben würde, aber es brauchte diese Zeit, bis sie bereit war, als Solistin weiterzumachen. Mit dem Album \“Impar\“ [Enja, 2009] ist es Zélia Fonseca gelungen, das weiterzuentwickeln, was \“Rosanna & Zélia\“ begonnen haben, die Klangästhetik des Duos fortzuführen und ihrem eigenen Gesangsstil anzupassen. Ihr filigran-feinnerviges wie auch perkussiv-kraftvolles Gitarrenspiel, ihre ausdrucksstarke Stimme mit dem wunderbar warmen Timbre, die poetischen Texten voller assoziativer Wortspiele von literarischer Qualität und die atmosphärische und stimmungsvolle Umsetzung der Geschichten machen jeden der neuen Songs zu einem Ohrwurm mit Nachglüh-Effekt. \nDie Vision von \“Rosanna & Zélia\“ lebt weiter.“}