{„de“:“

Ein Sound, der in Sachen Stilistik keinerlei Grenzen kennt: das Duo SINFONIA DE CARNAVAL zeigt auf seinem neuen Album „Sweeping Dragon“ (Preiser Records), wie aus vielen stilistischen Einflüssen etwas ein mitreißendes Ganzes entstehen kann.  Die Art und Weise, wie Anna Lang und Alois Eberl Jazz, Rock, Pop, Funk, elektronische Spielerein, Folk aus allen möglichen Richtungen, Improvisationen, Filmmusik und Klassik miteinander verweben, zeugt von einem großen musikalischen Verständnis und einer ordentlichen Portion Kreativität. Die beiden verstehen es exzellent, die unterschiedlichsten Elemente in einen Gesamtklang zu übersetzen, der seine Geschichten über abwechslungsreiche Arrangements, spannungsgeladene Bögen und einprägsame Melodien erzählt und dabei faszinierende Bilder ferner Welten und Orte in die Gedanken der Hörerinnen und Hörer pflanzt. In den Stücken wird gefeiert und getanzt, sich der Melancholie hingegeben, lässig gegroovt, geträumt und in andere Sphären weggeschwebt und sogar tieftönig hart gerockt. Musik, die mit wahnsinnig viel Gefühl und Leidenschaft, klanglicher Schönheit und einer immensen Wucht gleichermaßen in ihren Bann zieht.

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Das Wiener Trio KONTRAPUNK schafft eine aus cineastischem Instrumental-Jazz, barockem Kontrapunkt und Industrial- Avantgarde resultierende Harmonie, die dem individuellen Kopfkino alle erdenklichen Türen öffnet. Zwei Kontrabässe tanzen mit- und gegeneinander, unverschämte E-Gitarrenklänge mischen sich ein, eigenwilliges Schlagzeug trägt, hält, zerfällt und tanzt gleichermaßen mit.
Nach ihrer jahrelangen Tätigkeit als Live-Stummfilm-Musikerin formierte Heidi Fial im Winter 2020 in Folge einer Kooperation bei der Viennale mit Tobias Pöcksteiner und Chris Pruckner das Trio Kontrapunk. Unzählige bei Filmvertonungen gesammelte Soundskizzen, aus Improvisation entstandene Instrumentalstücke und auskomponierte (Film)musik werden in einem Projekt vereint und laufend – quasi bei jeder musikalischen Zusammenkunft – erweitert.

Ihr analog produziertes, im Sommer 2021 erschienenes Debut Album \“A Motion Picture\“ ist der Soundtrack zu einem noch nicht gedrehten Film.

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Die 2021 mit dem deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Band des Jahres International“ ausgezeichneten Shooting-Stars SHAKE STEW präsentieren mit ihrem fünften Album „Heat“ einen aus hypnotischen Afrobeats und ekstatischen Sound-Eruptionen gefertigten Mix, der absolut süchtig macht!
Kaum eine andere Band hat die mitteleuropäische Jazzszene in den letzten Jahren derart auf den Kopf gestellt wie Shake Stew. Während die ZEIT sie als „Österreichs Jazzband der Stunde“ bezeichnete und sie der NDR schon früh in den Status einer „Kultband“ erhob, ist spätestens seit der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2021 in der Kategorie „Band des Jahres International“ klar: Hier ist etwas ins Rollen gekommen, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Und es macht keine Anstalten langsamer zu werden! Von Beginn an umgibt die vom Bassisten und Komponisten Lukas Kranzelbinder ins Leben gerufene Formation etwas Mystisches, dessen Musik eine ungemein soghafte Wirkung entfacht, der sich die wenigsten entziehen können: „Die unausgesprochenen Zauberworte heißen Magie und Energie – Shake Stew bringt etwas Kultisches in den aktuellen Jazz, eine Bereicherung!“ schreibt die Jury der deutschen Schallplattenkritik in ihrer Begründung für die Aufnahme in die Bestenliste 2020, doch das war nur die bisherige Spitze des steilen Aufstiegs, die die Band seit ihrer Gründung 2016 in rasender Geschwindigkeit zurückgelegt hatte und der von einem tatsächlich weltweiten, jubelnden Medienecho begleitet worden war.
Hypnotische Afrobeats und treibende Rhythmen prägten von Beginn an den Sound der Band, doch gerade wenn man glaubt, die Zauberformel dieses musikalischen Eintopfs entziffert zu haben, zeigt Shake Stew die ganze klangliche Bandbreite seiner Instrumentierung auf: An der Grenze zur absoluten Stille entstehen wie aus dem Nichts beschworene Klanggebilde, die auf trance-artig wiederholten Basslinien und fein gestimmten Gong-Patterns dahinperlen und einen in ihrer Ruhe und Fragilität mindestens genauso tief berühren, wie die vorangegangenen Groove-Explosionen.

Nachdem als Antwort auf die Einstellung des Konzertbetriebs im Krisen-Jahr 2020 ein Live-Album mit dem Titel (A)live! veröffentlicht wurde, begann Anfang 2021 eine neue Ära in der Bandgeschichte: Die Saxofonistin Astrid Wiesinger wurde als fixes Bandmitglied an der Position des Alt-Saxofon willkommen geheißen! Der kreative und energetische Schub, der die Band in Folge der Umbesetzung durchströmte, wurde sogleich genutzt, um in neuer Formation ins Studio zu gehen und dem zeitweise fast unerschöpflich wirkenden Output von Shake Stew eine neue klangliche Facette zu verleihen. „Heat“ titelt das jetzt erscheinende fünfte Album der Band und eines lässt sich bereits jetzt sagen: Der Name ist Programm!

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Seit mehreren Jahren ist das junge Quintett chuffDRONE bereits mitten drin im Kreis der experimentierfreudigen österreichischen Jazzszene und hat mit Auftritten bei renommierten Jazzfestivals im In- und Ausland auf sich aufmerksam gemacht (Moers-Festival, Jazzfestival Buenos Aires, 12 Points Festival Aarhus, Jazzfestival Saalfelden u.a.). \nDie Band bündelt fünf musikalische Persönlichkeiten, jede mit einem eigenständigen Zugang zum Jazz – fünf wache Teamplayer, die sich mit voller Intensität aufeinander einlassen.\nSo intelligent wie intuitiv schaffen sie in ihren Kompositionen wohldosierte Ventile für unkontrollierte Ausbrüche, rhythmisieren die Ekstase und orchestrieren die Stille.\nchuffDRONE vereint Energie und Poesie, Übermut und Perfektion.\nAuf die Kraft des Kollektivs vertrauend, verschwinden die Grenzen von Komponiertem und Improvisiertem, verschmelzen die verschiedenen Instrumente zu einem pulsierenden, energetisch aufgeladenen Klangkomplex, dessen Anziehungskraft man sich kaum entziehen kann.“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Mark Holub, vornehmlich bekannt als Bandleader und Drummer der gefeierten und für den Mercury Prize nominierten Led Bib, hat mit den ANTHROPODS sein erstes neues Projekt als Leader seit der Gründung von Led Bib im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Seit 2012 liegt Holubs Homebase in Wien. Die Corona-Pandemie hatte zwar überall das Tour- und Alltagsleben lahmgelegt, sie bot Holub allerdings die unverhoffte Chance, endlich in Wien sein eigenes Projekt als Bandleader zu gründen. Seit Jahren geplant, jedoch aus Zeitgründen nie umgesetzt. Es ging ihm nicht darum, eine Art österreichische Led Bib zu klonen, sondern vielmehr seine Optionen und Potentiale als Komponist und Bandleader neu zu sortieren. Led Bib war immer ein starkes Kollektiv, hier bot sich nun aber die Möglichkeit, mit komplett anderer Besetzung und einer frischen Klangpalette, neue Wege zu gehen.

Obschon hier vieles von Holubs charakteristischem Led Bib-Stil anklingt, steckt die Musik der Anthropods voller Kontraste. Von idyllischer Schönheit über dichte freie Improvisationen, bis hin zu schweren Grooves, zeigt es Facetten der Arbeit Holubs deutlich jenseits des Led Bib-Horizontes.

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Das Konzert wurde . Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.\n\nDer Grammy-nominierte Hang-Spieler, Perkussionist und Komponist MANU DELAGO ist zurück mit einem neuen Album und seiner bisher größten Liveshow. Circadian (One Little Indian Records, Sep. 2019) ist eine akustische Reise durch die verschiedenen Schlafzyklen, von REM über Leicht- und Tiefschaf bis zu einem abrupten Erwachen – inspiriert vom zirkadischen Rhythmus des Menschen und Delagos persönlichem Schlafentzug während seiner zahlreichen internationalen Tourneen mit Björk, Olafur Arnalds, Cinematic Orchestra und Anoushka Shankar.\nErst 2018 veröffentlichte Manu Delago seinen mehrfach ausgezeichneten Berg- und Musikfilm \“Parasol Peak\“, in dem er und sein Ensemble bei extremen Bedingungen am Berg live performten und gemeinsam mit einer Film- und Audiocrew diese Expedition zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügten. Diese besondere Erfahrung in Sachen Team Spirit und das gemeinsame Musizieren in schwindligen Höhen motivierten Manu Delago, für \“Circadian\“ ein neues Ensemble zusammenzustellen, um das Album und die Live-Show zu einer einzigartigen akustischen Reise zu machen.\nNach seinen elektronisch-verspielten Vorgängerwerken \“Silver Kobalt\“ und \“Metromonk\“ sind es immer noch die urbanen Klangwelten, die Manu Delago inspirieren, jedoch finden sich diese immer mehr und mehr in akustischen Formen wieder.“}

{„de“:“Eine Trompete trifft auf E-Zither und Electronics. Gemeinsam bereisen Lorenz Raab und Christof Dienz als RaaDie die weite Welt des Klangs und sind bestrebt, immer neue Zugänge zu finden, sie suchen das Neue und Unvertraute, brechen auf und hören hin. Sie riskieren und haben keine Angst vor uner-warteten Begegnungen. Sie überqueren Soundlandschaften und schwimmen im Klangmeer der eigenen Töne. Musik ohne Netz!\nDas ist \“als würde man auf einem fliegenden Teppich schweben und sich von unten wolkig beschal-len lassen. … Die Österreicher öffnen Klangpanoramen von den Alpen bis nach Indien, vermengen die Rhythmen des nördlichen Afrikas mit dem Folk der nordamerikanischen Prärie. Ein wunderba-res, weit gefasstes Album mit Entschleunigungspotenzial.“ (Kulturtipp, Schweiz)“}

{„de“:“Wer nach einer Beschreibung für MARIO ROM’S INTERZONE sucht, stößt unweigerlich auf Superlative. „Mario Rom spielt Soli, die in Europa ihresgleichen suchen – ruhig, beharrlich, ideenreich, virtuos“ schrieb beispielsweise die ZEIT. Die Süddeutsche Zeitung ging sogar noch einen Schritt weiter: „Rom spielt Trompete, als hinge sein Leben davon ab. Was Interzone an Einfällen und Inspirationen in einen einzigen Titel packen, davon füttern andere Instrumentalisten ihre gesamte Karriere.“ Solch euphorische Reaktionen von einigen der wichtigsten Vertretern des deutschsprachigen Feuilletons sind gewiss keine Selbstverständlichkeit für eine Österreichische Band mit einem Altersdurchschnitt von knapp über 30 Jahren. Und wirklich hat das aus Mario Rom, Lukas Kranzelbinder und Herbert Pirker bestehende Dreiergespann binnen kürzester Zeit ungewöhnlich große Aufmerksamkeit von Publikum und Medien rund um den Globus erhalten. So schreibt beispielsweise der Hauptkritiker des renommierten Rochester Jazz Festivals in New York nach einem Konzert des Trios von „einem der unterhaltsamsten und spannendsten Acts des diesjährigen Festivals“ und geht sogar so weit zu behaupten, er habe „noch nie, egal wo auf dieser Welt, eine Gruppe von Musikern gehört, die – im wahrsten Sinne des Wortes – so unglaublich miteinander ‚spielen‘ wie dieses Trio.“. In der zunächst eher ungewöhnlich erscheinenden Besetzung Trompete – Bass – Schlagzeug schaffen es die drei „Virtuosität und Humor zu einer unterhaltsamen Einheit zu verwirbeln“ (FAZ) und „erwecken zuweilen den Eindruck, als wären da vier, fünf oder mehr Musiker am Start“ (Jazzthing). Seit nun schon fast 10 Jahren folgt Interzone seinem Motto „Alles ist erlaubt“ und verbreitet seine einzigartige Bühnenenergie von Europa über Mexiko, Argentinien, Kanada, die USA, China, Marokko, Südafrika bis nach Marokko. Wer jetzt glaubt, dass die bisherigen Aussagen ein wenig dick auftragen, dem sei zum Schluss noch ein Pressebericht über ein Konzert am INNtöne-Festival 2014 ans Herz gelegt: „Ihr makelloses Zusammenspiel atmet eine Vitalität, die das Publikum um Zugaben betteln lässt, bis das Repertoire ausgeht. So fängt sie wahrscheinlich an, die Unsterblichkeit.“ \nNatürlich kann man jetzt behaupten, dass hier eine enorm hohe Erwartungshaltung heraufbeschworen wird. Man kann es aber auch so sehen: Hier spielen 3 junge Musiker den Jazz auf 180 Prozent und mit einer Überzeugung, als ob es jeden Abend um ihr Leben gehen würde. Ihr 10-Jahres-Jubiläumsalbum Eternal Fiction leitet nach Nothing is True (2012), Everything is Permitted (2015) und Truth is Simple to Consume (2017) nun eine neue Dekade ein und lässt das Trio erneut einen Gang höher schalten. Also einfach zurücklehnen und genießen. Kommen Sie in die INTERZONE, Sie werden es nicht bereuen!“}

{„de“:“Was bei den Tonne-Konzerten ab 1. Juli gilt:\n- die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“)\n- unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht (aktuell also tatsächlich *ohne*)\n- Abstände bitte dennoch nach bestem Gewissen einhalten\n- wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund\nDanke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!\n\nEine Trompete trifft auf E-Zither und Electronics. Gemeinsam bereisen Lorenz Raab und Christof Dienz als RaaDie die weite Welt des Klangs und sind bestrebt, immer neue Zugänge zu finden, sie suchen das Neue und Unvertraute, brechen auf und hören hin. Sie riskieren und haben keine Angst vor uner-warteten Begegnungen. Sie überqueren Soundlandschaften und schwimmen im Klangmeer der eigenen Töne. Musik ohne Netz!\nDas ist \“als würde man auf einem fliegenden Teppich schweben und sich von unten wolkig beschal-len lassen. … Die Österreicher öffnen Klangpanoramen von den Alpen bis nach Indien, vermengen die Rhythmen des nördlichen Afrikas mit dem Folk der nordamerikanischen Prärie. Ein wunderba-res, weit gefasstes Album mit Entschleunigungspotenzial.“ (Kulturtipp, Schweiz)“}

{„de“:“

Der Output und die Vielseitigkeit von MIRA LU KOVACS sind jenseitig. Nicht alle zwei Jahre ein Album, eher zwei Alben pro Jahr plus x Kooperationen. 2013 erschien die vielfach preisgekrönte Sängerin, Singersongwriterin und Komponistin als Mastermind des Trios Schmieds Puls auf der Bildfläche, mit Balladen, zielgenau und treffsicher wie ein sauberer Schuss ins Schwarze. Niemand kommt vor Kovacs Liedern ungeschoren davon. \nAls Stimme der avantgardistischen Supergroup 5K HD experimentiert sie mit Effekten und Verfremdungen, bei den Grunge Pop Senkrechtstarter*innen My Ugly Clementine spielt sie als Sidewoman Gitarre, mit Clemens Wenger transformierte sie ihre Lieder in Arrangements für ein 10köpfiges Ensemble, dem Wiener Belvedere Museum komponierte sie das Corporate Design – Mira Lu Kovacs wechselt fliegend die Rollen auf dem breiten Spektrum zwischen Pop, Hochkultur, Experimenteller und Elektronischer Musik.

Mit \“What Else Can Break\“ präsentiert die Ausnahmemusikerin nun das erste Album explizit unter ihrem Namen, ein wunderschönes Überlebensalbum, ein musikalischer Unterschlupf, abgrundtief und geborgen.\n„Ich empfinde eine so große Liebe für dieses Album, weil es so schonungslos leidend und ehrlich ist und sich damit befasst! Es läuft nicht weg, es ist sehr mutig.“\nMira Lu Kovacs macht für das postpatriarchale Zeitalter klar: Gefühle zu zeigen ermächtigt. Radical Softness ist das Werkzeug der Rebellion. \n„Die extremste Form gewisse Dinge zum Ausdruck zu bringen ist, sie leise zu tun.“\nVon Stuck bis Stay A Little Longer zieht Mira Lu Kovacs aus ihren Liedern einen Schmerz, der uns spüren lässt, dass es sich in dieser Scheiß-Welt zu leben lohnt. Off you go: Düster, leichtfüßig, beruhigend, trauernd, augenzwinkernd, beschwingt.

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}