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In der Musik von SYNESTHETIC4 treffen Jazz, progressive Clubsounds und HipHop kreativ, vielseitig und virtuos aufeinander. Manisch bewegt sich das Quartett aus Österreich durch vertrackte Beats, eingängige Melodieparts und genreübergreifende Sounds.

Synesthetic 4 sind wahrscheinlich die erste und einzige Band, die mit einem Dada-Rap Flashmob-Video im Wiener Konzerthaus ihr neues Album promotet haben. Die verrückten Ideen des Vierers können auf dem bandeigenen Youtube-Kanal \“pongovinc\“ verfolgt werden. Hier kann man wunderbar nachvollziehen, wie sehr Synesthetic 4 daran gelegen ist, ihre Musik gekoppelt mit anderen Sinnesreizen – synästhetisch – wahrzunehmen, Geschichtenerzähler-Musik zu machen.

Hervorgegangen aus Vincent Pongraczs Synesthetic Octett hat sich das verkleinerte Ensemble mancher Schnörkel entledigt, die Musik kommt deutlich fokussierter daher: Reduktion auf das Maximum, souverän zwischen Wahn und Witz.

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Mit einer Carte Blanche von Jazzdor ausgestattet, konnte sich JULIA KADEL im vergangenen Herbst ihr Traumensemble zusammenstellen. Die Berliner Pianistin hat in dieser deutsch-französischen Formation Musiker*innen nicht nur verschiedener Nationalitäten, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Einflüssen und idiomatischen Traditionen zusammen gebracht. Basisierend auf Dialog und Austausch, unter Berücksichtigung des Anderen in seiner radikalsten Einzigartigkeit, knüpft die freie und offene Musik von Julia Kadels IDIOME UNI an die ureigensten Werte des Jazz an.

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MATTHIEU MAZUÉ stammt aus Straßburg und beendet gerade sein Kompositionsstudium an der HKB in Bern. In nur wenigen Jahren hat der junge Musiker mit seinem Trio einen sehr eigenen Sound entwickelt. Die Jazzdor-Macher waren davon so begeistert, dass sie sich entschieden haben, 2022 Mazués nächstes Album auf dem \“hauseigenen\“ Label jazzdor series zu veröffentlichen und ihn nach Berlin und nun auch nach Dresden einzuladen. Hier kommt es zu einem Zusammentreffen mit dem großartigen New Yorker Saxofonisten MICHAËL\nATTIAS .

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{„de“:“ANTELOPER ist das elektrisierende Geisteskind von Jaimie Branch – wir kennen sie mit ihrer Band Fly or Die – und Jason Nazary – er wiederum war in der Tonne bereits zu hören mit Little Women. Branch und Nazary spielen als Trompeterin und Schlagzeuger zusammen, seit sie sich 2002 am New England Conservatory of Music trafen. Jugendfreunde sozusagen.   

Im vorliegenden Duo sind sie jedoch nicht nur an ihren angestammten Instrumenten zu hören, beide arbeiten zudem an Keyboards und Synthesizern. Das Ergebnis mit seinen pumpenden Beats, nervösen Passagen und geloopten Phrasen klingt wie experimenteller, komplett improvisierter Techno-Free-Jazz. Doch wenn Branchs oft gedämpftes Trompetenspiel mal flehend, mal fordernd kämpferisch tönt, dann bekommt die Musik eine melodische Wärme, lässt Zeit und Raum auflösen. Wenn einem dabei Miles Davis in den Kopf kommt, findet dies eine Erklärung darin, dass dieses Duo mit seinem psychedelischen Free Funk und gebrochenen Rhythmen dort weitermacht, wo Miles nach Alben wie Dark Magus seine Sound-Erkundungen in den mittleren 1970ern abbrach. Anteloper sind die erfinderischen, originellen, modernen Nachfahren. Bewusstseinserweiternde Musik fürs Hier und Jetzt, die in die Zukunft weist und im Takt ins Morgen schreitet.

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{„de“:“Was beim kanadischen Label Constellation Records erscheint, ist keine alltägliche Musik, sondern stets sehr besonders und höchst spannend. Auch „The Turning Centre Of A Still World“, das neue Album des Saxofonisten JASON SHARP, ist in äußerstem Maße besonders. Seine Musik entsteht – auch live – mit Saxofonen und fußgesteuerten Basspedalen – und seinem eigenen Puls. Dieser wird gepatcht durch einen Herzmonitor und auf verschlungenen Signalwegen an Synthesizer und Sampler geschickt. Sharps Herzschlag ist immer der Kern der Kompositionen, und obwohl er nur gelegentlich als klar erkennbarer Puls oder Rhythmus auftaucht, bestimmt er vollständig die Musik, indem er alle digitalen Prozesse speist und steuert.

Melodisch und harmonisch schifft Sharp so durch sich ständig wandelnde, rauschende Meere, durch Zyklen von Morgendämmerung bis Abendrot, durch eine akustische Welt, in der ruhige Oberflächen immer wieder von tiefen, unaufhaltsamen Wirbeln aufgewühlt werden. Jason Sharp ist ein Meister im Umgang mit mystischen Atmosphären und mehrschichtigen Soundscapes und lenkt und leitet mit seinem Saxofon durch diesen wogenden Strom von herz- und handgemachten Tönen und synthetischen Flächen. Sharp liefert mit den Stücken von \“The Turning Centre of a Still World\“ ein ebenso grandioses wie intensives Beispiel für ein erhabenes Miteinander von Mensch und Maschine in Form von faszinierender Musik. Hinzu kommt deren Visualisierung durch Videos des experimentellen Independent-Filmemachers Guillaume Vallée, die dem beeindruckenden Live-Erlebnis zusätzlichen Reiz verschafft.

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{„de“:“Ambient, Post-Rock und beatlastiger Jazz von Norwegens aufregendstem Gitarristen: EIVIND AARSET tobt sich mit einer grandios besetzen Band mit zwei Drummern und Gästen wie Trompeter Arve Henriksen aus.
So viel Gitarre war lange nicht. Eivind Aarset ist bekannt dafür, sein Instrument bis zur Unkenntlichkeit zu filtern und zu verfremden. Auf „Phantasmagoria or A Different Kind of Journey“ lässt der norwegische Avantgarde-Musiker erstmals seit Jahren wieder einen klaren E-Gitarren-Sound durchscheinen.
Aarset ist seit langem einer der wichtigsten skandinavischen Jazz/Avantgarde-Künstler. Schon sein Debütalbum „Electronique Noire“ wurde von der New York Times als „eines der besten Electric Jazz-Alben nach Miles Davis“ gefeiert. Fast 25 Jahre später nimmt uns der 1961 geborene Musiker mit auf eine ganz neue „Journey“ – eine Reise in das eigene Bewusstsein, die am japanisch-buddhistischen Fluss der Unterwelt, dem Sanzu River, endet.

Über träumerische Ambient-Stimmungen, schwere Backbeats, cineastische Anmutungen und spacige Sanftheit bricht Aarsets Gitarre immer wieder wie ein Gewitter über den Hörer herein und seine abenteuerlustigen Saitenklänge sind wie immer atemberaubend. \“Phantasmagoria\“ – das sind neun sphärische und hirnschmelzende Instrumentals. Schärfer konturiert als zuletzt, nehmen die neuen Stücke mit auf einen leidenschaftlichen Trip durch verschiedene Musikstile, Klänge und Epochen – das Album ist ein weiterer Meilenstein im ohnehin schon beeindruckenden Oeuvre des Eivind Aarset.

Seine Tourband auch zum neuen Album besteht aus alten Bekannten, mit denen der Gitarrist seit Jahrzehnten arbeitet. Neben Bassist Audun Erlien sind da mit Wetle Holte und Erland Dahlen gleich zwei Drummer, die sich obendrein an Metallophon und Percussion austoben. Beim EIVIND AARSET 4TET kann man sich sicher sein, dass man vor nichts sicher ist.

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{„de“:“Das Wiener Trio KONTRAPUNK schafft eine aus cineastischem Instrumental-Jazz, barockem Kontrapunkt und Industrial- Avantgarde resultierende Harmonie, die dem individuellen Kopfkino alle erdenklichen Türen öffnet. Zwei Kontrabässe tanzen mit- und gegeneinander, unverschämte E-Gitarrenklänge mischen sich ein, eigenwilliges Schlagzeug trägt, hält, zerfällt und tanzt gleichermaßen mit.
Nach ihrer jahrelangen Tätigkeit als Live-Stummfilm-Musikerin formierte Heidi Fial im Winter 2020 in Folge einer Kooperation bei der Viennale mit Tobias Pöcksteiner und Chris Pruckner das Trio Kontrapunk. Unzählige bei Filmvertonungen gesammelte Soundskizzen, aus Improvisation entstandene Instrumentalstücke und auskomponierte (Film)musik werden in einem Projekt vereint und laufend – quasi bei jeder musikalischen Zusammenkunft – erweitert.

Ihr analog produziertes, im Sommer 2021 erschienenes Debut Album \“A Motion Picture\“ ist der Soundtrack zu einem noch nicht gedrehten Film.

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{„de“:“Seit mehreren Jahren ist das junge Quintett chuffDRONE bereits mitten drin im Kreis der experimentierfreudigen österreichischen Jazzszene und hat mit Auftritten bei renommierten Jazzfestivals im In- und Ausland auf sich aufmerksam gemacht (Moers-Festival, Jazzfestival Buenos Aires, 12 Points Festival Aarhus, Jazzfestival Saalfelden u.a.). \nDie Band bündelt fünf musikalische Persönlichkeiten, jede mit einem eigenständigen Zugang zum Jazz – fünf wache Teamplayer, die sich mit voller Intensität aufeinander einlassen.\nSo intelligent wie intuitiv schaffen sie in ihren Kompositionen wohldosierte Ventile für unkontrollierte Ausbrüche, rhythmisieren die Ekstase und orchestrieren die Stille.\nchuffDRONE vereint Energie und Poesie, Übermut und Perfektion.\nAuf die Kraft des Kollektivs vertrauend, verschwinden die Grenzen von Komponiertem und Improvisiertem, verschmelzen die verschiedenen Instrumente zu einem pulsierenden, energetisch aufgeladenen Klangkomplex, dessen Anziehungskraft man sich kaum entziehen kann.“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Ambient, Post-Rock und beatlastiger Jazz von Norwegens aufregendstem Gitarristen: EIVIND AARSET tobt sich mit einer grandios besetzen Band mit zwei Drummern und Gästen wie Trompeter Arve Henriksen aus.
So viel Gitarre war lange nicht. Eivind Aarset ist bekannt dafür, sein Instrument bis zur Unkenntlichkeit zu filtern und zu verfremden. Auf „Phantasmagoria or A Different Kind of Journey“ lässt der norwegische Avantgarde-Musiker erstmals seit Jahren wieder einen klaren E-Gitarren-Sound durchscheinen.
Aarset ist seit langem einer der wichtigsten skandinavischen Jazz/Avantgarde-Künstler. Schon sein Debütalbum „Electronique Noire“ wurde von der New York Times als „eines der besten Electric Jazz-Alben nach Miles Davis“ gefeiert. Fast 25 Jahre später nimmt uns der 1961 geborene Musiker mit auf eine ganz neue „Journey“ – eine Reise in das eigene Bewusstsein, die am japanisch-buddhistischen Fluss der Unterwelt, dem Sanzu River, endet.

Über träumerische Ambient-Stimmungen, schwere Backbeats, cineastische Anmutungen und spacige Sanftheit bricht Aarsets Gitarre immer wieder wie ein Gewitter über den Hörer herein und seine abenteuerlustigen Saitenklänge sind wie immer atemberaubend. \“Phantasmagoria\“ – das sind neun sphärische und hirnschmelzende Instrumentals. Schärfer konturiert als zuletzt, nehmen die neuen Stücke mit auf einen leidenschaftlichen Trip durch verschiedene Musikstile, Klänge und Epochen – das Album ist ein weiterer Meilenstein im ohnehin schon beeindruckenden Oeuvre des Eivind Aarset.

Seine Tourband auch zum neuen Album besteht aus alten Bekannten, mit denen der Gitarrist seit Jahrzehnten arbeitet. Neben Bassist Audun Erlien sind da mit Wetle Holte und Erland Dahlen gleich zwei Drummer, die sich obendrein an Metallophon und Percussion austoben. Beim EIVIND AARSET 4TET kann man sich sicher sein, dass man vor nichts sicher ist.

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{„de“:“Vom Rolling Stone als „ein Genre für sich“ gefeiert, ist die Komponistin und Gitarristin KAKI KING eine wahre Bilderstürmerin, eine der größten Gitarre-Innovatorinnen unserer Zeit.
Kaki King ist bekannt für ihre perkussiven und jazzigen Melodien, energiegeladenen Live-Shows, die Verwendung mehrerer Stimmungen auf Akustik- und Lap-Steel-Gitarre und für ihre enorme Bandbreite in verschiedenen Genres. In den letzten 10 Jahren hat die in Brooklyn lebende Künstlerin sechs außerordentlich vielfältige und unverwechselbare Alben veröffentlicht und mit Ikonen wie Foo Fighters und Timbaland gespielt. Von 2015 bis 2019 war „The Neck is a Bridge to the Body“ Kaki Kings bislang abenteuerlichstes Album und zugleich ihr produktivstes Tourprojekt – ein provokantes und wunderschönes Werk, bei dem visuelle Kunst direkt auf ihre Gitarre projiziert wurde. Sie hat das Publikum weltweit auf unzähligen Welttourneen berührt und an so unterschiedlichen Orten gespielt wie Sydney Opera House, Kennedy Center New York, MASS MoCA und MOMA, sowie auf Festivals wie North Sea Jazz, Mosaic Festival Singapur, Japans Fuji Rock Festival oder dem Festival of Arts & Ideas.
Jetzt präsentiert Kaki King mit \“Modern Yesterdays\“ die Fortsetzung des mit \“The Neck …\“ Begonnenen: sie verfeinert ihre sensationelle Gitarren-Projektions-Mapping-Performance. Mit Technicolor-Fantasie, technischer Zauberei und sorgfältig choreografiertem Gitarre- und Schlagzeugspiel tut sie \“jedes Mal das Unerwartete\“ (Digital Trends). \“Modern Yesterdays\“ verbindet das, was die Fans an Kaki Kings unübertroffenen Multimedia-Performances und ihrem herausragenden Gitarrenkünsten lieben gelernt haben.

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