{„de“:“Vielfalt zieht sich wie der berühmte rote Faden durch die Musik des MICHEL MEIS 4TET und ihre komplexen Strukturen. Die Band bietet Kompositionen, die zugleich vertrackt, verspielt, tanzbar und melancholisch sind. Dieser eklektische Charakter verdichtet sich im Spiel des Schlagzeugers, der hier eine hybride Identität zwischen dem „In-Your-Face“ seines Rock-Hardcore-Erbes und der progressiv-gedämpften Rhythmik des Jazz schafft. Seine Mitmusiker zeichnen sich alle durch ein stark individualisiertes Spiel aus, das jedoch stets im Dienste der Komposition und der Atmosphäre bleibt.
Nach dem vielbeachteten Debütalbum „Lost in Translation“ ist jetzt „Kaboom“, eine echte Klangexplosion, erschienen. Neben seinen üblichen Gefährten gesellt sich nun auch noch der sensationelle Geiger THÉO CECCALDI zur Band. Das Resultat: der Jazz wird ordentlich entstaubt, indem Versatzstücke aus (Post-)Rock, Elektropop oder klassischer Musik eng damit verflochten werden und so eine unvorhersehbare, hochspannende Kreuzung von Genres und Atmosphären entsteht.

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{„de“:“Eine elegische Dramatik prägt RESINA, das aktuelle Projekt der polnischen Cellistin Karolina Rec. Nach einer klassischen Ausbildung musizierte sie für diverse Projekte anderer, bis sie 2016 ihr erstes Resina-Album veröffentlichte. Dessen kühle Fragilität intensivierte sie für ihre neuen Aufnahmen zu befreienden, wie auch bedrohlich wirkenden Kompositionen. Durch einen enorm kunstfertigen Einsatz des Loop-Pedals erzeugt sie Klangbilder vom Cello-Duett bis hin zu einem stürmischen Cello-Orchester, nur um dessen Dichte mit einem entrückten Feengesang zu konterkarieren. Ihre sehr filmische Musik bezeugt die Vielfältigkeit aktueller klassischer Komposition, welche Karolina Rec in eigenen Worten so treffend erläutert: „Ich denke, ich wurde von nahezu jedem musikalischen Genre beeinflusst, zur selben Zeit von Lutoslawskis Aleatorik und vom Minimal Techno, von den Tonfolgen im Gamelan und den Kakophonien des Avant Rock.“ Tatsächlich vermeint man in manchen ihrer Stücke all diese Elemente zugleich zu hören, ohne dass ihre Musik dabei überfüllt oder konstruiert klingen würde. Im Gegenteil, ein Sinn für freie Flächen, das Spiel der Gedanken und Emotionen zeichnet Resina aus. Dass sie dabei in unserer Fantasie einen in einer verschneiten Landschaft spielenden Geisterfilm vertont, ist aber keinesfalls ausgeschlossen.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}

{„de“:“Er ist Künstler, Blogger, Comiczeichner, hochtalentierter Songschreiber und eine der interessantesten Persönlichkeiten der aktuellen tschechischen Kulturszene: JAKUB KÖNIG. 2011 setzte er sich die schwarze Maske eines postapokalyptischen Kochs auf und machte sich unter dem Pseudonym Kittchen daran, mit seinen \“Industrial Folk Songs\“ als Solomusiker hohe Wogen im Nachbarland zu schlagen. \“Menu\“ hieß sein erstes Album, \“Radio\“ (2013) und Kontakt (2015) folgten. Kittchen/König hatte schnell eine erstaunliche Fangemeinde um sich geschart, Journalisten wurden auf ihn aufmerksam, er wurde für diverse Musikpreise nominiert.\nDoch Jakub König strebte nach mehr: dem Sound einer großen Band. \n2017 erblickte ZVÍŘE JMÉNEM PODZIM, das TIER NAMENS HERBST (so der Bandname übersetzt), das Licht der Welt. König hatte eine, wenn nicht *die* Supergroup der tschechischen Musikszene geschaffen. Die Besten der Besten sind in der 16-köpfigen Truppe vertreten. Tomas Neuwerth von der Kafka Band, Aid Kid, Marie Kieslowski (Kieslowski), Vera Linhartová und Ondra Mataje (27), Terezie Kovalová (Calm Season) … sie und viele andere mehr sind Teil der Großformation.\nGeplant waren ein Album und eine kurze Tournee mit fünf bis sechs Konzertterminen 2017. Doch die sensationellen Multimedia-Shows mit der Musik, mit raumgreifenden Video- und Lichtinstallationen und Verkaufsausstellungen der Bilder Jakub Königs sorgten für derartige Furore, dass die Musiker*innen immer wieder zusammengetrommelt werden, um erneut Festivalkonzerte zu spielen und für Happenings in Clubs zu sorgen. Inzwischen haben sowohl Jakub König als auch Zvíře jménem Podzim mehrfach die höchste musikalische Auszeichnung Tschechiens \“Anděl Award\“, den tschechischen Grammy, gewonnen.\nUnd nun kommen Zvíře jménem Podzim erneut nach Dresden – in kompletter Besetzung, mit Videokünstlern, mit Jakub Königs großformatigen Bildern und Plakaten und und und … \nMan mache sich gefasst auf ein einmaliges Ereignis. Auf Melancholie, Nebel, Herbstlaub-Farben, Traurigkeit, die tief unter die Haut geht, aber immer einen Funken Hoffnung enthält. Auf Opulenz, Monumentales. Auf dunkle, irritierende Songs, an deren Ende dennoch die Sonne hinter den Wolken zu erahnen ist. Magisch, hypnotisch, mit allen Sinnen gefangen nehmend, eine unglaubliche Band – das ist ZVÍŘE JMÉNEM PODZIM.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}

{„de“:“Neue Verordnung, neue Regeln.\nWas bei den Tonne-Konzerten ab 1. Juli gilt:\n- die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“)\n- unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht (aktuell also tatsächlich *ohne*)\n- Abstände bitte dennoch nach bestem Gewissen einhalten\n- wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund\nDanke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!\n\n ****************\n\neXplore \nAm Anfang steht nur ein Klang. Er bereitet die Bühne, bildet die Leinwand. Im Dezember 2019 wird Berlins Jazz-Wohnzimmer, das „A-Trane“, für acht Sets an vier Abenden zum Forschungslabor für vier Charakterköpfe der aktuellen improvisierten Musik: Piano-Grenzgänger MICHAEL WOLLNY, Sopransaxofon-Neudenker EMILE PARISIEN, E-Bass-Ikone TIM LEFEBVRE und Schlagzeug-Freigeist CHRISTIAN LILLINGER. Vier Unikate. Ein Treffen ohne Absprachen, Kompositionen oder Arrangements. \n\neXpand \nDas, was hier erklingt, lässt sich nicht in eine Kategorie fassen. 100% Neuland. Am ehesten kann man diese Musik greifbar machen, wenn man sie in ihre Bestandteile zerlegt. Michael Wollny, zum ersten Mal ausschließlich an elektronischen Tasteninstrumenten, der hier eine eigene Welt aus retro-futuristischen Sounds erzeugt. Eine Verneigung an den frühen Jean-Michel Jarre; Referenzen an Science-Fiction und Horror, und ein ordentlicher Schuss avantgardistischer Krautrock à la „Can“, Irmin Schmidt und Klaus Schulze. Tim Lefebvre, Kollaborateur von Stars wie David Bowie, Tedeschi Trucks Band, John Mayer, Knower, Steely Dan, Elvis Costello oder Wayne Krantz. Ein Fels in der fiebrigen Brandung, der an Bass und Effekten die Musik vorantreibt, strukturiert, bändigt und gnadenlos zum Grooven bringt. Die Gegenpole: Das explosive, zugleich hochsensible Spiel von Drummer Christian Lillinger, der Schichten um Schichten von Rhythmen und Texturen stapelt. Und die federnden, mit unzähligen Melodien aufgeladenen und vor Energie berstenden Linien von Emile Parisien am Sopransaxofon, der wirkt, als würde er jeden Moment abheben und davonfliegen.\n\neXploit \nAlle vier Musiker waren sich vor dem Treffen der Fallhöhe der Idee, der Verschiedenheit ihres musikalischen Vokabulars und dem damit verbundenen Risiko ihrer Begegnung bewusst. Eine Anspannung, die vielleicht eine Viertelstunde bedurfte, um sich zu lösen. An ihre Stelle tritt: Ein kollektiver Rausch. Die Neugier auf die nächste Wendung, den nächsten Impuls, den nächsten Schub. Das Schwelgen im Spannungsfeld zwischen dem Aufbauen von Formen, Linien, Grooves, Harmonien, Texturen und der diebischen Freude daran, diese fragilen Gebilde ein paar Schritte später wieder einzureißen. 90ies, 80ies, 70ies, Beats und Patterns, cineastische Klangorgien. Vier Meister-Improvisatoren und Echtzeit-Komponisten, die die Regeln, welche in ihrer musikalischen Welt gelten mit jeder Note neu verhandeln. \n\neXterminate \nUnd so entstehen immer neue Instrumentarien und Collagen zwischen den Menschen und Maschinen auf der Bühne. Am Ende der Woche stehen gute acht Stunden Musik. Und der feste Entschluss, aus diesen Aufnahmen ein Album zu extrahieren, welches mehr ist als ein Dokument einer Serie von Livekonzerten. Den zündenden Impuls für den Weg dahin liefert Tim Lefebvre: Im Februar 2020 treffen er und Michael Wollny in Atlanta auf den Produzenten und Toningenieur Jason Kingsland. Dieser vereint einen Background aus der Zusammenarbeit mit namhaften Indie Rock- & Pop-Künstlern mit einer Leidenschaft fürs Experiment. Die Herausforderung: Aus der Fülle der Möglichkeiten eines von vielen denkbaren Alben zu produzieren, das den Rausch und die Euphorie dieser vier Berliner Nächte in ein geschlossenes Ganzes bringt. Und so entsteht in mehreren Tagen und Nächten ein Destillat aus zehn, mit Blick auf die Ausgangslage, überraschend kompakten Tracks. Eine Live-Aufnahme, die nach Studio klingt und doch Ton für Ton im Club improvisiert wurde. Ein Album voller Lust, Emotion, Witz und einer fast schon kindlich-naiven Freude am „Spielen“. Und nicht zuletzt: ein transatlantisches Quartett, wie es es im Moment nur einmal auf der Welt gibt. \n\nAm 30. April erschien das Album von WOLLNY | PARISIEN | LEFEBVRE | LILLINGER \“XXXX\“ bei Act Music und erhielt umgehend sensationelle Kritiken. Eines von lediglich drei Konzerten in Deutschland führt das All-Star-Quartett schon jetzt in die Tonne.“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Neue Verordnung, neue Regeln.\nWas bei den Tonne-Konzerten ab 1. Juli gilt:\n- die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“)\n- unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht (aktuell also tatsächlich *ohne*)\n- Abstände bitte dennoch nach bestem Gewissen einhalten\n- wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund\nDanke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!\n\n ****************\n\nNach dem großen Erfolg mit seinem fünffach Opus-Klassik-nominierten Album \“Remember Tomorrow\“ und bei den Konzerten mit dieser, seiner feinfühligen Musik ist Pianist und Komponist CLEMENS CHRISTIAN POETZSCH mit einer neuen Veröffentlichung zurück. \nSein neues Werk heißt \“The Soul of Things\“ und ist inspiriert vom Alltäglichen, das keineswegs alltäglich ist: Solopiano, kombiniert mit Kompositionen für Harfe, Cello, Piano & Electronics. Das Album selbst kann als eine Ode an die ganz gewöhnlichen Dinge wie ein besonders guter Klavierhocker, eine Uhr oder ein altes Radio gesehen werden – Gegenstände, die irgendwie, in ihrer bloßen Vertrautheit außergewöhnlich und unentbehrlich für uns werden. „Es gibt viele unergründliche Dinge in Bezug auf diese Gegenstände und ihre Bedeutung für einen selbst. Es liegt ein gewisser Zauber darin\“, sagt Poetzsch. Die 13 Stücke des neuen Albums sind nach diesen banalen Gegenständen benannt und versuchen in ihrer Musikalität, die Persönlichkeiten und Seelen dieser Artefakte zu beschreiben. \“The Soul of Things\“ knüpft an die Entdeckungen an, die Clemens Christian Poetzsch mit seinem letzten Soloalbum Remember Tomorrow gemacht hat – weg von der klassisch-harmonischen Sprache hin zu etwas Zeitgemäßerem, Individuellerem. Die Stücke des Albums stehen als in sich geschlossene Welten mit eigener Logik und Sprache. Sie sind seelenvolle Musik.“}

{„de“:“Was bei den Tonne-Konzerten ab 1. Juli gilt:\n- die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“)\n- unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht (aktuell also tatsächlich *ohne*)\n- Abstände bitte dennoch nach bestem Gewissen einhalten\n- wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund\nDanke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!\n\nEine Trompete trifft auf E-Zither und Electronics. Gemeinsam bereisen Lorenz Raab und Christof Dienz als RaaDie die weite Welt des Klangs und sind bestrebt, immer neue Zugänge zu finden, sie suchen das Neue und Unvertraute, brechen auf und hören hin. Sie riskieren und haben keine Angst vor uner-warteten Begegnungen. Sie überqueren Soundlandschaften und schwimmen im Klangmeer der eigenen Töne. Musik ohne Netz!\nDas ist \“als würde man auf einem fliegenden Teppich schweben und sich von unten wolkig beschal-len lassen. … Die Österreicher öffnen Klangpanoramen von den Alpen bis nach Indien, vermengen die Rhythmen des nördlichen Afrikas mit dem Folk der nordamerikanischen Prärie. Ein wunderba-res, weit gefasstes Album mit Entschleunigungspotenzial.“ (Kulturtipp, Schweiz)“}

{„de“:“Seit über einem Jahrzehnt prägt ANTON EGER, der schwedisch-norwegische Schlagzeuger, Komponist und Produzent die europäische Musikszene als einer der aufregendsten und virtuosesten Schlagzeuger seiner Generation. Sowohl als Leader, als auch mit Künstlern und Bands wie Marius Neset oder Phronesis oder seinem Projekt „Æ“ begeistert er mit natürlicher Extravaganz, atemberaubender Kunstfertigkeit und intensiver Bühnenpräsenz. \n\nMit RKDIA betreibt Eger ein Powerhouse-Duo ohne gleichen! Electronica, Ambient, Dream Pop und improvisierte Beat-Musik sind die Genres, die hier miteinander verwoben werden und die Nische zwischen Jazz und Clubmusik ganz markant ausleuchten. Das Keyboard- und Schlagzeug-Duo des Schlagzeugers mit dem Dänen Morten Schantz existiert als Working Band seit 2005. \nM83, Nils Frahm, Radiohead, DeadMau5, Tycho, Brad Mehldau, Pink Floyd, Kraftwerk und Genesis sind einige der Wegzeichen zur musikalischen Orientierung. Wer sich bei diesen Namen wohlfühlt, ist auch bei diesem Duo goldrichtig! \n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}

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Nils Petter Molvær ist einer der prominentesten Interpreten innerhalb eines elektroakustischen Jazz-Hybriden, der sich seit den 1990er Jahren zu einem ganz eigenen Genre entwickelt hat. In diesem Bereich, der manchmal auch als \“Future Jazz\“ oder \“Nu Jazz\“ bezeichnet wird, ist der norwegische Komponist sowohl Pionier als auch Veteran, denn er war einer der ersten Jazzmusiker, der die neuen digitalen und elektronischen Tendenzen um die Jahrhundertwende aufnahm. Mit seinem charakteristischen Sound, der ergreifende Trompete und dynamische elektronische Klanglandschaften vereint, hat Molvær einen Schwergewichtsstatus erreicht, indem er dem Genre einen Weg nach vorn in ein neues Zeitalter zeigt, einen Weg, der der Vergangenheit des Jazz treu bleibt, dabei absolut auf der Höhe der Zeit ist, wenn nicht sogar einen Schritt voraus. \nDas im August erscheinende neue Album \“Stitches\“ macht das sehr deutlich. Ohne Angst, neue Klänge und Emotionen zu entdecken, zeigt Molvær einmal mehr, dass der Jazz nicht nur eine Zukunft hat, sondern auch eine, die so hell wie aufregend ist.

\nMolvær ist zudem nicht nur Trompeter und Komponist, sondern auch ein erfahrener Bandleader, der es versteht, immer die besten Musiker auszuwählen, um seine musikalischen Teams zu bilden, denen er genau die richtige Mischung aus Struktur und Flexibilität bietet, im Sinne der Gesamtvision stets auch ihre individuellen Fähigkeiten zu zeigen und zu verbessern. Für \“Stitches\“ und die jetzige Tournee ist das erneut das hervorragende Gespann aus Schlagzeuger Erland Dahlen, Bassist Jo Berger Myhre und Gitarrist Johan Lindström.

Mit der NILS PETTER MOLVÆR GROUP geht es auf atemberaubende Reise durch unterschiedliche Stimmungen: Reflexion, Meditation, tiefe Einsichten, Läuterung. Von poetischen und zärtlichen bis hin zu äußerst kraftvollen Stücken zeigt das Album einmal mehr die ausgeprägte musikalische Sprache des Trompeters, der sich immer wieder erneuert, während die charakteristische Fragilität seines Trompetenklangs im Mittelpunkt steht. Es ist genau diese feine Balance zwischen reiner Zärtlichkeit, sensiblen Tönen und zukunftsweisenden Klängen, die Molværs Sound weltweit zum Markenzeichen machte.

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