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Ein Sound, der in Sachen Stilistik keinerlei Grenzen kennt: das Duo SINFONIA DE CARNAVAL zeigt auf seinem neuen Album „Sweeping Dragon“ (Preiser Records), wie aus vielen stilistischen Einflüssen etwas ein mitreißendes Ganzes entstehen kann.  Die Art und Weise, wie Anna Lang und Alois Eberl Jazz, Rock, Pop, Funk, elektronische Spielerein, Folk aus allen möglichen Richtungen, Improvisationen, Filmmusik und Klassik miteinander verweben, zeugt von einem großen musikalischen Verständnis und einer ordentlichen Portion Kreativität. Die beiden verstehen es exzellent, die unterschiedlichsten Elemente in einen Gesamtklang zu übersetzen, der seine Geschichten über abwechslungsreiche Arrangements, spannungsgeladene Bögen und einprägsame Melodien erzählt und dabei faszinierende Bilder ferner Welten und Orte in die Gedanken der Hörerinnen und Hörer pflanzt. In den Stücken wird gefeiert und getanzt, sich der Melancholie hingegeben, lässig gegroovt, geträumt und in andere Sphären weggeschwebt und sogar tieftönig hart gerockt. Musik, die mit wahnsinnig viel Gefühl und Leidenschaft, klanglicher Schönheit und einer immensen Wucht gleichermaßen in ihren Bann zieht.

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{„de“:“\“Suzanne takes you down to her place near the river\“ – das war Leonard Cohens Suzanne. Das französische Trio SUZANNE lässt Erinnerungen an solche und andere zeitlose und bleibende Folksongs durch ihre Stücke schweben, verbindet sie mit neuartigen, harmonisch fließenden Klängen.

Suzanne sind gleichzeitig das Kind, das irgendwo gehörte Melodien summt und wie der Großvater, der seine Erinnerungen teilt – drei Musiker*innen, die alles schreiben, spielen und singen, was ihnen je zu Ohren kam und daraus eine Folkore Imaginaire von einzigartiger Schönheit schaffen.

Suzanne gehören zu den letztjährigen Gewinnern des französischen Förderprogramms Jazz Migration, dessen Preisträger jeweils Auftritte beim Jazzdor Festival erhalten.

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Aus gegebenem Anlass setzen sich in der 86. VOCAL NIGHT die Sängerinnen und Sänger der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Dresden unter der Leitung von Prof. Daniel Mattar mit der ukrainischen Kultur auseinander. Sie präsentieren die wunderbare und vielfältige Volksliedkultur des Landes – wunderschöne fremdartige Melodien und Geschichten voller ungeahnter Schönheit. Dafür haben sie jazzige Arrangements von traditionellen Stücken aus den unterschiedlichsten Regionen der Ukraine geschrieben.
Die ukrainische Musikjournalistin Olga Kovalevska wird durch den Abend führen und als Gastsängerin wird Viktoria Leléka mitwirken.

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Wir teilen die tiefe Bestürzung, die der aggressive kriegerische Überfall Russlands auf die Ukraine ausgelöst hat und stehen in Solidarität zu allen in der Ukraine verbleibenden Menschen und zu denjenigen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten.
Um sie zu unterstützen, sammeln wir am Konzertabend Spenden, die wir zusammen mit den Eintrittseinnahmen anschließend zu 100% an die \“Aktion Deutschland Hilft\“ übergeben, deren Bündnisorganisationen vor Ort sind, um das Leid der Menschen zu lindern. Sie helfen dort mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe.
Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen kann, aber dennoch die Spendenaktion unterstützen möchte, kann dies auch hier über den Link zu Aktion Deutschland Hilft/Ukraine-Nothilfe tun.

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{„de“:“Es war ein besonderer Moment. Burghausen im März 2018, Wackerhalle, LELÉKA betraten die Bühne. Am Vorabend war die Band zum Sieger des Internationalen Nachwuchs-Jazzwettbewerbs gekürt worden. Nun konnte sie beweisen, dass die Musiker über das Feuerwerk eines Kurzkonzertes hinaus in der Lage waren, in einer großen Halle ein Publikum zu bezaubern, das sie noch nicht kannte. Es wurde ein Triumph. Denn Viktoria Leléka und ihren drei Mitstreitern gelang es, die Menschen zu beglücken, mit Liedern, die ihre Gegenwart im Jazz der Moderne hatten, ihre Wurzeln aber in der Volksmusik der Ukraine. Bald folgten weitere Wettbewerbe, weitere Erfolge, und so wurde klar, dass die Band, die sich 2016 in Berlin zusammengefunden und bereits beim 6. Global Music Contest creole 2017 in Berlin als Sieger geglänzt hatte, einen Platz in der europäischen Jazzszene für sich beansprucht.
Wobei Jazz die Idee nur teilweise trifft, die hinter der Musik steht. Er ist die gestalterische Basis, rhythmisch und formal auf der Grundlage improvisierender Freiheit. Harmonisch jedoch finden sich kammerjazzige und folklorehafte Elemente. Melodisch, in der Artikulation und Phrasierung folgt Viktoria Leléka klar und markant volksmusikhaften Vorbildern ihrer ukrainischen Heimat. Für sie ist es das Zentrum der Musik und das macht auch deren Strahlkraft aus. Denn es geht nicht um eine Färbung, sondern um eine Verbindung der Traditionen, bis hinein in die Feinheiten der Emotion, die ihre Stimme auch über die Sprache hinaus vermittelt. Von Anfang an haben ihr der Bassist Thomas Kolarczyk und der Schlagzeuger Jakob Hegner bei der Umsetzung des Konzepts geholfen, seit 2019 gehört außerdem der Pianist Povel Widestrand zum Team von Leléka (was auf Deutsch übrigens „Storch“ bedeutet, ein ukrainisches Symbol für Frühling, Glück).
Lelékas Lieder reichen weit in die Zukunft. Manche handeln von Glück und Liebe, viele greifen direkt auf volksmusikalische Vorlagen zurück oder adaptieren deren Esprit. Aktuelle Themen von der Sorge um die Natur bis zum Mahnmal menschlicher Selbstüberschätzung Tschernobyl gehören auch zum Repertoire. Im Kern aber geht es um Zuversicht, musikalisch, atmosphärisch, vermittelt durch die Kraft der Melodien und der Persönlichkeiten, die sich ihnen widmen. Damit empfiehlt sich Leléka als Band mit einem Klangkulturen übergreifenden Gespür für die Zwischentöne des Alltäglichen.

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{„de“:“Es begann mit einem Mikrophon. Ein Mikrophon für drei Musiker*innen, drei Stimmen und drei Instrumente. Die Musik und die Konzerte von STANDARD CROW BEHAVIOR sind eine akustische und dreidimensionale Choreografie, die von zahlreichen Konzert – und Festivalbesucher*innen seit dem Bestehen der Band gefeiert wurde. Geprägt von Nähe, Direktheit, Witz und Besinnlichkeit, starken und leisen Momenten. Nun hat die Band ihr Debütalbum „Talking To Space“ im Gepäck. Den Albumtitel, der direkt übersetzt soviel heißt wie „Selbstgespräche führen“, kann man in der aktuellen Zeit mit Sicherheit auch als Hinweis auf so manche Veränderung deuten. Space, Raum, davon gibt es zwischen Menschen derzeit viel. Auch auf der Bühne bei Standard Crow Behavior haben sich – den Umständen geschuldet – die räumlichen Verhältnisse verändert. So stehen dort nun drei Mikrophone. Aber sie nehmen ihn ein, den entstandenen Raum. Füllen ihn mit dem warmen, satten Klang ihrer drei Stimmen und ihrer Instrumente, überwinden so physische Distanz. Auf ihrem Debütalbum präsentiert das Trio eine Auswahl der Songs der ersten beiden Schaffensjahre. Die Musik der Band lässt sich irgendwo im Spannungsfeld eingerahmt vom Sound des kammermusikalischen Bluegrass und Songwriter-Pop-Arrangements verorten, auf dem Weg vom einen zum anderen. Die Texte des Albums sprechen eine deutliche Sprache, aktuell und zeitlos gleichermaßen. Es werden Fragen gestellt, etwa die nach der Verantwortung, bewusstem Handeln und weisen Entscheidungen. Und es werden Geschichten erzählt. Von Kleingärten, Schneeflocken und Bergdörfern – von persönlichen Erkenntnissen und Liebe. Die Welt als zu Hause – Nähe trotz Abstand.“}