{„de“:“Vielfalt zieht sich wie der berühmte rote Faden durch die Musik des MICHEL MEIS 4TET und ihre komplexen Strukturen. Die Band bietet Kompositionen, die zugleich vertrackt, verspielt, tanzbar und melancholisch sind. Dieser eklektische Charakter verdichtet sich im Spiel des Schlagzeugers, der hier eine hybride Identität zwischen dem „In-Your-Face“ seines Rock-Hardcore-Erbes und der progressiv-gedämpften Rhythmik des Jazz schafft. Seine Mitmusiker zeichnen sich alle durch ein stark individualisiertes Spiel aus, das jedoch stets im Dienste der Komposition und der Atmosphäre bleibt.
Nach dem vielbeachteten Debütalbum „Lost in Translation“ ist jetzt „Kaboom“, eine echte Klangexplosion, erschienen. Neben seinen üblichen Gefährten gesellt sich nun auch noch der sensationelle Geiger THÉO CECCALDI zur Band. Das Resultat: der Jazz wird ordentlich entstaubt, indem Versatzstücke aus (Post-)Rock, Elektropop oder klassischer Musik eng damit verflochten werden und so eine unvorhersehbare, hochspannende Kreuzung von Genres und Atmosphären entsteht.

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{„de“:“Schlagzeug, Gitarre, Vibrafon und Bass genügen HI5, um Genregrenzen beiläufig, spielerisch und kreativ niederzureißen. Eine \“Jazz-Band\“, die viel Zeit im Proberaum verbringt, um ihre ausgefeilten Arrangements auszutüfteln, nur um dann bei  Live-Konzerten damit zu überraschen, dass man sich immer wieder frei spielt und sich eine Leichtigkeit bewahrt, die nichts von der harten Arbeit dahinter erkennen lässt: So etwas hört man nicht alle Tage. Das Zuhören ist hier zugleich Vergnügen und Abenteuer.
Pulsierende Grooves stehen ebenso im Mittelpunkt wie meditative Klangbilder und halsbrecherische Improvisationen. Komplexe Strukturen treffen auf eingängige Melodien, Minimal-Music-Elemente auf Jazz und Rock, Bezüge zur Tradition stehen der Suche nach neuen Klängen gegenüber.

Mit ihrem fünften Album \“Southern Inspection Tour\“ beweisen die vier Tiroler einmal mehr, wie sehr Instrumentalmusik unter die Haut gehen kann. Visuell begleitet wird dieses musikalische Feuerwerk durch den ein oder anderen Lichtblitz, der von der zum festen Inventar der Band zählenden Glühbirne dramaturgisch einleuchtend von der Bühne in den Zuschauerraum geworfen wird. Hier kommt wahrlich einiges zusammen.

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{„de“:“HÅKON KORNSTAD hatte bereits als Jazz-Saxofonist hatte einen beachtlichen internationalen Ruf, bevor er die Oper für sich entdeckte und dafür in Oslo, Mailand und New York studierte. So wurde aus ihm zusätzlich ein inzwischen vielbeachteter Operntenor. Sein jüngstes Projekt vereint diese beiden Talente und hat nicht nur in seiner Heimat Norwegen, sondern inzwischen weit darüber hinaus für Furore gesorgt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine \“Tenor Battle\“, bei der Kornstad Opernarien und neapolitanische Lieder singt und sich selbst auf dem (geloopten) Saxofon begleitet. Caruso trifft Coltrane! In der musikalischen Welt von Håkon Kornstad ist man umgeben von einer Musikalität, die alle Sinne trifft. Als Saxofonist ist er einzigartig, mit einem Sound und einer Kontrolle, die nur wenige erreichen können. Als Sänger hat er die Fähigkeit, seine Kombination aus Jazz und Oper so klingen zu lassen, als wäre sie schon immer dagewesen. Höchst feinfühlig skatet Kornstad auf dünnem Eis. Arien und Kunstlieder werden mit Improvisation vermischt, wie es niemand zuvor je getan hat. \n\n (Ketil Bjørnstad) \n\n (The Guardian)“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}