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Man stelle sich vor, wenn eine der besten Jazzbands der Schweiz auf ihr österreichisches Pendant trifft und mit diesem fusioniert: Ein transalpines Musikereignis der Extraklasse vom vordersten bis hintersten Zugabteil würde da entstehen. Aber was heisst hier «würde»? Die Kombination gibt es, und sie ist auf dem besten Weg zu Kultstatus: Das Quartett The Great Harry Hillmann plus das Trio Edi Nulz ergeben zusammen das Septett THE TRUE HARRY NULZ: Zwei Bassklarinetten, zwei Gitarren, zwei Drums und ein Elektrobass sorgen für clevere Arrangements, unisono Stereoeffekte und improvisatorische Aus- und Beinbrüche – Austro-Helvetia-Power at its finest! Servus Pfiat Di und Ade messi!

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{„de“:“Die Gottheit Nout war im alten Ägypten allgegenwärtig. Die Schutzgöttin der Ägypter wurde nackt und auf allen Vieren dargestellt, ein Sternengewölbe bildend. Abends verspeist sie die Sonne, um sie morgens wieder neu zu gebären. Darum symbolisiert sie nicht nur den Himmel, sondern auch die Auferstehung.

Es ist diese pulsierende, positive Energie voller Vitalität, die die Musikerinnen von NOUT zu einer überbordenden Mischung aus Metal Rock, Jazz und Noise mit spirituellen Höhenflügen à la Sun Ra inspiriert hat.

Nout gehören zu den letztjährigen Gewinnern des französischen \nFörderprogramms Jazz Migration, dessen Preisträger jeweils Auftritte \nbeim Jazzdor Festival erhalten.

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{„de“:“Vom Rolling Stone als „ein Genre für sich“ gefeiert, ist die Komponistin und Gitarristin KAKI KING eine wahre Bilderstürmerin, eine der größten Gitarre-Innovatorinnen unserer Zeit.
Kaki King ist bekannt für ihre perkussiven und jazzigen Melodien, energiegeladenen Live-Shows, die Verwendung mehrerer Stimmungen auf Akustik- und Lap-Steel-Gitarre und für ihre enorme Bandbreite in verschiedenen Genres. In den letzten 10 Jahren hat die in Brooklyn lebende Künstlerin sechs außerordentlich vielfältige und unverwechselbare Alben veröffentlicht und mit Ikonen wie Foo Fighters und Timbaland gespielt. Von 2015 bis 2019 war „The Neck is a Bridge to the Body“ Kaki Kings bislang abenteuerlichstes Album und zugleich ihr produktivstes Tourprojekt – ein provokantes und wunderschönes Werk, bei dem visuelle Kunst direkt auf ihre Gitarre projiziert wurde. Sie hat das Publikum weltweit auf unzähligen Welttourneen berührt und an so unterschiedlichen Orten gespielt wie Sydney Opera House, Kennedy Center New York, MASS MoCA und MOMA, sowie auf Festivals wie North Sea Jazz, Mosaic Festival Singapur, Japans Fuji Rock Festival oder dem Festival of Arts & Ideas.
Jetzt präsentiert Kaki King mit \“Modern Yesterdays\“ die Fortsetzung des mit \“The Neck …\“ Begonnenen: sie verfeinert ihre sensationelle Gitarren-Projektions-Mapping-Performance. Mit Technicolor-Fantasie, technischer Zauberei und sorgfältig choreografiertem Gitarre- und Schlagzeugspiel tut sie \“jedes Mal das Unerwartete\“ (Digital Trends). \“Modern Yesterdays\“ verbindet das, was die Fans an Kaki Kings unübertroffenen Multimedia-Performances und ihrem herausragenden Gitarrenkünsten lieben gelernt haben.

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„Würden wir uns Jazz-Musiker nennen, wäre es so als würde sich einer als\n Schriftsteller bezeichnen, weil er eine Schreibmaschine im Müll \ngefunden hat“, meint MARC RIBOT. Der langjährige Gitarrist für John Zorn oder Tom Waits bellt mit seinem unzerbrechlichen CERAMIC DOG\n all seine Wut über politische und soziale Missstände in den Äther. \nJazz-Journalisten halten es für heftigen Rock, Rock-Schreiber hören \nAvantgarde-Jazz heraus. Fans tanzen einfach zu diesem \nimprovisationslustigen Lo-Fi-Funk, der an Hendrix, Santana, James Brown \noder Muddy Waters erinnert, aber ganz und gar Marc Ribot ist.\n\n„Als diese Aufnahmesessions in der letzten Maiwoche 2020 begannen, hatte\n ich mein Haus seit über zwei Monaten nicht mehr verlassen, um irgendwo \nanders hin als in den Supermarkt zu gehen. Ich hatte weder ein Taxi noch\n eine U-Bahn genutzt. Ich hatte mehrere Freunde durch COVID-19 verloren \nund befürchtete, dass ich auch noch mehr verlieren würde, weil unser \nMöchtegern-Diktator/„Präsident“ nicht reagierte“, schrieb Ribot zur \njüngsten CD-Veröffentlichung „Hope“ (2021) von Ceramic Dog. \nHerausgekommen ist ein Album, „das zu unserer Zeit spricht … eine \nFlaschenpost an unsere ebenso schiffbrüchigen (imaginären) Zuhörer.“ \nUnd so \“bäumt sich die Musik auf, hat Spaß am gegenseitigen Feuer, \nlärmt, groovt, schweift ab in einen Reggae-Beat, gönnt sich ein wenig \nFunk, immer wieder auch wuchtige Klangflächen und weit sich steigernde \nEnergiebögen. \nVerzweiflung macht keinen Sinn. Deshalb hat Marc Ribot sein neues Album \n\“Hope\“ genannt – und rockt mit seiner Band Ceramic Dog gegen Unlust und \nUnvernunft.\“ (Jazzthing)

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{„de“:“Mark Holub, vornehmlich bekannt als Bandleader und Drummer der gefeierten und für den Mercury Prize nominierten Led Bib, hat mit den ANTHROPODS sein erstes neues Projekt als Leader seit der Gründung von Led Bib im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Seit 2012 liegt Holubs Homebase in Wien. Die Corona-Pandemie hatte zwar überall das Tour- und Alltagsleben lahmgelegt, sie bot Holub allerdings die unverhoffte Chance, endlich in Wien sein eigenes Projekt als Bandleader zu gründen. Seit Jahren geplant, jedoch aus Zeitgründen nie umgesetzt. Es ging ihm nicht darum, eine Art österreichische Led Bib zu klonen, sondern vielmehr seine Optionen und Potentiale als Komponist und Bandleader neu zu sortieren. Led Bib war immer ein starkes Kollektiv, hier bot sich nun aber die Möglichkeit, mit komplett anderer Besetzung und einer frischen Klangpalette, neue Wege zu gehen.

Obschon hier vieles von Holubs charakteristischem Led Bib-Stil anklingt, steckt die Musik der Anthropods voller Kontraste. Von idyllischer Schönheit über dichte freie Improvisationen, bis hin zu schweren Grooves, zeigt es Facetten der Arbeit Holubs deutlich jenseits des Led Bib-Horizontes.

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{„de“:“„Würden wir uns Jazz-Musiker nennen, wäre es so als würde sich einer als Schriftsteller bezeichnen, weil er eine Schreibmaschine im Müll gefunden hat“, meint MARC RIBOT. Der langjährige Gitarrist für John Zorn oder Tom Waits bellt mit seinem unzerbrechlichen CERAMIC DOG all seine Wut über politische und soziale Missstände in den Äther. Jazz-Journalisten halten es für heftigen Rock, Rock-Schreiber hören Avantgarde-Jazz heraus. Fans tanzen einfach zu diesem improvisationslustigen Lo-Fi-Funk, der an Hendrix, Santana, James Brown oder Muddy Waters erinnert, aber ganz und gar Marc Ribot ist.\n\n„Als diese Aufnahmesessions in der letzten Maiwoche 2020 begannen, hatte ich mein Haus seit über zwei Monaten nicht mehr verlassen, um irgendwo anders hin als in den Supermarkt zu gehen. Ich hatte weder ein Taxi noch eine U-Bahn genutzt. Ich hatte mehrere Freunde durch COVID-19 verloren und befürchtete, dass ich auch noch mehr verlieren würde, weil unser Möchtegern-Diktator/„Präsident“ nicht reagierte“, schrieb Ribot zur jüngsten CD-Veröffentlichung „Hope“ (2021) von Ceramic Dog. Herausgekommen ist ein Album, „das zu unserer Zeit spricht … eine Flaschenpost an unsere ebenso schiffbrüchigen (imaginären) Zuhörer.“ \nUnd so \“bäumt sich die Musik auf, hat Spaß am gegenseitigen Feuer, lärmt, groovt, schweift ab in einen Reggae-Beat, gönnt sich ein wenig Funk, immer wieder auch wuchtige Klangflächen und weit sich steigernde Energiebögen. \nVerzweiflung macht keinen Sinn. Deshalb hat Marc Ribot sein neues Album \“Hope\“ genannt – und rockt mit seiner Band Ceramic Dog gegen Unlust und Unvernunft.\“ (Jazzthing)“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}