{„de“:“GARY LUCAS ist einer der innovativsten, eigenwilligsten und wagemutigsten Gitarristen, die New York, Amerika, die Welt je hervorgebracht hat. Immer noch eine zentrale Figur in der führenden Avantgarde-Szene der Stadt, gilt der Komponist, Autor und Gitarrist mit seinen 30 Solo-LP-Produktionen sowie unzähligen Kollaborationen und Live-Auftritten weltweit als wahre Musikgröße.
Lucas arbeitete mit einer unverschämten Fülle legendärer amerikanischer Künstler zusammen – Captain Beefheart (in dessen Magic Band er spielte), Lou Reed, Nick Cave, …  Vor allem aber Gary Lucas‘ Zusammenarbeit mit Jeff Buckley hallt zeitlos bis heute nach.

Zum 25. Jahrestag von Jeff Buckleys Tod, der am 29. Mai 1997 bei einem Unfall starb, wird Gary Lucas mit handverlesenen lokalen Künstlern zusammenarbeiten – in Dresden sind es Sängerin Veronika Kralacek und Sänger Hallam London – und wird einen offenen, hautnahen und persönlichen Blick auf seine Zusammenarbeit und Zeit mit Jeff Buckley werfen, seltenes Videoarchivmaterial von ihm mit Buckley zeigen und sein Buch \“Touched by Grace\“ vorstellen, in dem er die gemeinsame Arbeit dokumentiert hat. Wir werden die bahnbrechenden, gemeinsam geschriebenen Hymnen \“Grace\“ und \“Mojo Pin\“ (die ersten beiden Songs auf Jeffs 2 Millionen verkauftem \“Grace\“ -Album) sowie ausgewählte Songs von ihrer LP \“Songs to No One\“ als Teil einer einmaligen Veranstaltung zu hören, die das Leben des bewunderten Ausnahmetalents feiert.

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{„de“:“\“Passos do Vento\“ (dt. Schritte des Windes) ist ein Song von Zélia Fonseca mit einem Text von Katharina Franck.

PASSOS DO VENTO nennen die beiden Musikerinnen nun ihr neues gemeinsames Projekt, zu dem sie den Gitarristen Christoph Bernewitz (Clueso u.a.) und den Bassisten Markus Runzheimer (Club der toten Dichter u.a.) eingeladen haben und in dem sie Songs aus ihren Repertoires interpretieren und Neues schaffen, das der Wind wieder verweht. Die Jazz-, Rock-, Pop-, World- und Experimentalinstrumentalist*innen knöpfen sich ihre Lieder aus weit über 30 Jahren musikalischem Leben vor, lassen sich hier mal Zeit, die Noten zu spielen, verdichten dort die allseits bekannten Melodien zu einem hochmusikalischen Wirbelsturm. Ihre Texte in portugiesischer, englischer, deutscher und gelegentlich auch französischer Sprache, sind poetische Auseinandersetzungen mit dem Alltäglichen und dem Erhabenen, wilden Gefühlen und einem humorvollen Umgang damit. Sie erzählen von einem Leben für die Kunst und die Musik.

Zélia Fonseca, Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus dem Süd-Osten Brasiliens, lebt seit 1989 in Europa. Von Portugal kam sie via Finnland nach Deutschland, und erlangte durch ihre vier Alben im Duo mit der Sängerin Rosanna Tavares unter dem Namen Rosanna & Zélia weltweite Anerkennung.

Seit Rosannas viel zu frühem Tod in 2006, hat Zélia zwei Soloalben und eine Reihe von Duetten mit Gesangspartnerinnen aus aller Welt veröffentlicht. Sie arbeitet u. v. a. mit Magdalena Matthey, Angela Frontera, Dino Saluzzi, Howard Levy und Shantel.

Katharina Franck, Sängerin und Songwriter, ist in Portugal und Brasilien aufgewachsen. In 1986 gründete sie in Berlin die Band Rainbirds, veröffentlichte etliche Alben, schreibt Hörspiele und  Gesprochene Popsongs, interpretiert Theaterlieder mit der Gruppe Stein, Rilke und Fontane in Reinhardt Repkes‘ Club der Toten Dichter und hat mit dem Song „Blueprint“ mindestens ein Stück „pop music herstory“ geschrieben.

Christoph Bernewitz, Gitarrist und Songwriter, studierte Musik an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar. Er spielt und arbeitet mit Künstler*innen wie Cäthe, Niels Frevert, Katharina Franck und Clueso. Daneben schreibt und produziert er für das Electropop Duo »Neo«, ist Teil des Italopop\u0002Projekts »CrucciGang«, experimentiert mit seiner Band »Tapes« und ist als Studio- und Livemusiker tätig.

Markus Runzheimer, Bassist, ist als Live- und Studiomusiker tätig und spielt u.v.a. in Reinhardt Repkes‘ Club der Toten Dichter, mit Katharina Franck, Jocelyn B. Smith, Diane Weigmann und Element of Crime.

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„Selten hat man einen Musiker auf der Bühne gesehen, der so mit seiner Musik zu einer Einheit verschmilzt wie JON GOMM. Dies erinnert bisweilen an die ganz Großen, also die zwischen Jimi und Miles. Seine Musik ist wie keine andere!“ (Guitar Summit)

Was Jon Gomm macht, ist selbst beim genauen Hinhören nicht leicht zu greifen – und umso schwerer mit Worten zu erklären: Ein Sound, der mitunter so vielschichtig klingt wie ein kleines Orchester, durchsetzt von Klängen, die man zunächst schwer zuordnen kann. Minimale Percussions, experimentelle Geigen- und Bassbearbeitung, elektronische Zwischentöne? Tatsächlich ist es nichts von alledem – beziehungsweise alles zugleich. Allerdings lediglich auf einer einzigen, entsprechend abgegriffenen Akustikgitarre, bespielt von einem Virtuosen, der sein Instrument neu erfunden zu haben scheint.
Live macht dieses Spektakel sowohl optisch als auch klanglich umso mehr Spaß und wirkt selbst auf Experten außergewöhnlich beeindruckend. Wenn Jon Gomm sein Instrument zärtlich und mit geschlossenen Augen streichelt, auf ihm hämmert, trommelt, an ihm zieht und mit ihm zittert, mitunter ausschließlich den Gitarrenhals bearbeitend (und ihm dabei die unglaublichsten Töne entlockt), sind Laien wie alte Hasen gleichermaßen überwältigt. Dazu kommt die Stimme des Briten: Mal sanft, mal rockig, mal soulig, überraschend eingängig und pop-kompatibel bildet sie den perfekten Gegenpol zum kraftvollen Spiel und macht Jon Gomms Auftritte samt klugem sowie stimmigem Songwriting zu einem einzigartigen Erlebnis.

Bis heute hat der Brite drei Studioalben veröffentlicht und tourt seit 2004 durchgehend um die Welt – mit Stops in China, Südafrika, Brasilien und Auftritten bei Festivals wie dem Electric Picnic, dem Garforth Arts Festival und der London Guitar Show in der Wembley Arena. Allerdings versucht Jon Gomm stets fernab des Mainstreams zu bleiben, spielt Shows in urigen Pubs auf dem Land und arbeitet mit unabhängigen Veranstaltern zusammen. Dass regelmäßig Vergleiche mit Gitarrengrößen wie Eric Clapton und Jimi Hendrix angestrebt werden, ist bei der Kunst des Gitarrenzauberers kaum verwunderlich. Vom narzisstischen Rockstar-Klischee ist Jon Gomm allerdings weit entfernt – was ihn nur noch sympathischer macht.

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Der bestgekleidete Saxofonist der Gegenwart trägt einen coolen Reißverschlußanzug mit Leopardenmuster, über den Kopf hat er eine Fellmütze mit Hasenohren gezogen. Er sieht sehr gut aus in seinem Video, mit dem glitzernden Instrument, das er in der Hand hält, die großen Kinderaugen auf die Kamera gerichtet. ALABASTER DePLUME, so der stage name des Musikers und Spoken-Word-Entertainers, hat eine universelle Botschaft auf den Lippen, die nur geflüstert ihre volle Wirkung entfalten kann: \“Be nice to people\“.

Der aus Manchester stammende Sänger, Komponist und Saxofonist gibt gerne Instruktionen, was ja auch nerven könnte. Aber nicht bei ihm, denn DePlume trägt sie mit dezentem britischem Humor vor und außerdem lässt man sich doch in Zeiten, in denen die Gefahr noch größer wird, Fremden mit Skepsis und Angst zu begegnen, auch gerne von Musik an Umgangsformen erinnern. DePlume findet, dass man sogar zu gierigen und hasserfüllten Menschen nett sein sollte, nicht etwa, weil man sich damit besser oder schlauer fühlt, oder weil man so irgendeinem Mann im Himmel gefallen will, sondern: \“because it passes the time\“ – weil sich damit die Zeit herumbringen lässt.

Auf seinem Album \“To Cy & Lee: Instrumentals Vol. 1\“ von 2020 hört man den sympathischen Kauz mit wunderbar entspannter Instrumentalmusik irgendwo zwischen Jazz, Ambient, Meditation und Folk. DePlume hält sein Saxofon beim Spielen schief vors Mikro und bläst so zittrig ins Mundstück hinein, dass man es sofort nicht für einen Fehler hält, sondern für eine Feier des Lebens. Allüberall wird auch das Album gefeiert, wobei man hier ausnahmsweise auch mal zitieren darf, was sein Label International Anthem schreibt: Die Musik sei ein \“akustisches Stärkungsmittel für unruhige Zeiten\“ und habe \“geheime magische Heilkräfte\“. Ersteres stimmt auf jeden Fall, letzteres würde man gern hoffen.

Aber der Poet und Musiker Alabaster DePlume versteht es eben, Worte gleichermaßen gekonnt einzusetzen wie die harmonischen Melodien seines Saxofons. Was er durchaus auch zu heftigeren Klängen einzusetzen weiß, wie sein bitterböser Song \“I Was Gonna Fight Fascism\“ mit Soccer96 zeigt, dem Synthesizer/Drums-Duo von Danalogue und Betamax, die ansonsten mit Shabaka Hutchings als The Comet Is Coming durch den Space-Jazz-Kosmos fliegen.
Wie schrieb ZEIT online so schön: \“ Man muss sich auch gar nicht entscheiden, wer oder was dieser Alabaster De Plume ist: ein Jazz-Träumer mit rot lackierten Fingernägeln und viel Geklunker um den Hals, ein vom Humanismus Beseelter, ein philosophisch inspirierter Komiker oder doch eher der Vorsprecher einer wachsenden Kohorte von Sehnsüchtigen, die sich im Verbund das Herz erwärmen wollen? Im Zweifelsfall alles auf einmal.\“

Und so freuen wir uns ganz enorm auf Alabaster DePlumes am 1. April erscheinendes, neues Album \“Gold\“ und seinen Auftritt bei uns.

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{„de“:“Reflektierende Lichter auf warmem, regennassem Asphalt, ein Nachtfalter schwirrt um das Licht einer übergroßen Neonreklame der Indie-Diskothek COUCOU. Dumpf dringt der Bass durch die Wände und schon sind wir mittendrin in unserem ganz persönlichen Film Noir.
Mit zwei Stimmen, einer Gitarre, sowie elektronischen und perkussiven Soundelementen kreieren Meryem, Steffi und Janda von Coucou eine Stimmung, in die man sich fallen lassen möchte – wie ins Bett nach einer langen Nacht. Der Sound dieser frühen Stunde erinnert an 70’er Softrock und den Goth-Folk der Neuzeit, wie man ihn von Aldous Harding kennt. Alles ist wunderbar unaufgeregt und geht gerade deshalb so nah: zelebrierte Langsamkeit, eine kleine Reise ins Innere. Coucou ist großes Zeitlupenkino inmitten der rastlosen Moderne.

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{„de“:“JULE MALISCHKE gilt als eine der aufregendsten Neuentdeckungen der aktuellen Gitarren- und Singer-Songwriter-Szene hierzulande. \nDank ihrer einzigartigen Ausstrahlung, ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihres hochkarätigen Gitarrenspiels versteht sie es, das Publikum binnen Sekundenschnelle in ihren Bann zu ziehen. Dazu kommt die lässig charmante Art der Ansagen und Kommentare, die immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer zaubert. \nIhre zumeist eigenen Songs präsentiert sie mit großer Leidenschaft und viel Poesie. Sie spiegeln authentisch das Leben einer jungen Frau wider – mit all ihren Sehnsüchten und Träumen. Gelegentlich eingestreuten Cover-Songs verleiht sie ein ganz eigenes Gesicht. Dabei zupft, schlägt und traktiert sie ihr Instrument so, dass ein unverbraucht frischer Gesamtsound entsteht. \nDie Besonderheit von Jule Malischke liegt in ihrer musikalischen Vielfältigkeit. So weiß die Künstlerin neben ihren Songs auch instrumental auf ihrer Gitarre zu überzeugen. Mühelos bewegt sie sich mit ihrem brillanten Gitarrenspiel zwischen virtuoser konzertanter Gitarrenliteratur, komplexen Fingerstyle-Arrangements und ihren gesungenen Liedern.\nSeit mehreren Jahren sieht man den Gitarristen STEPHAN BORMANN regelmäßig an der Seite von Jule Malischke – in ihren Live-Programme ebenso wie als Mitmusiker, Arrangeur und Produzent von Malischkes Album \“Whatever May Happen\“ (2014).\nBormann zählt zu den viels(a)itigsten deutschen Gitarristen. Mit seinen Projekten Cristin Claas Trio, Hands On Strings, dem 10String Orchestra und mit Jule Malischke bestreitet er mehr 100 Konzerte im Jahr. Er ist nicht nur erfolgreicher Musiker, sondern auch Komponist und Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop an der Dresdner Musikhochschule. Workshops führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands sowie nach Italien, Österreich und in die USA. \nAuch am heutigen Abend wird Stephan Bormann als \“special guest\“ im Konzert von Jule Malischke spielen.“}

{„de“:“\nStattdessen spielen \n\nJULE MALISCHKE gilt als eine der aufregendsten Neuentdeckungen der aktuellen Gitarren- und Singer-Songwriter-Szene hierzulande. \nDank ihrer einzigartigen Ausstrahlung, ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihres hochkarätigen Gitarrenspiels versteht sie es, das Publikum binnen Sekundenschnelle in ihren Bann zu ziehen. Dazu kommt die lässig charmante Art der Ansagen und Kommentare, die immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer zaubert. \nIhre zumeist eigenen Songs präsentiert sie mit großer Leidenschaft und viel Poesie. Sie spiegeln authentisch das Leben einer jungen Frau wider – mit all ihren Sehnsüchten und Träumen. Gelegentlich eingestreuten Cover-Songs verleiht sie ein ganz eigenes Gesicht. Dabei zupft, schlägt und traktiert sie ihr Instrument so, dass ein unverbraucht frischer Gesamtsound entsteht. \nDie Besonderheit von Jule Malischke liegt in ihrer musikalischen Vielfältigkeit. So weiß die Künstlerin neben ihren Songs auch instrumental auf ihrer Gitarre zu überzeugen. Mühelos bewegt sie sich mit ihrem brillanten Gitarrenspiel zwischen virtuoser konzertanter Gitarrenliteratur, komplexen Fingerstyle-Arrangements und ihren gesungenen Liedern.\nSeit mehreren Jahren sieht man den Gitarristen STEPHAN BORMANN regelmäßig an der Seite von Jule Malischke – in ihren Live-Programme ebenso wie als Mitmusiker, Arrangeur und Produzent von Malischkes Album \“Whatever May Happen\“ (2014).\nBormann zählt zu den viels(a)itigsten deutschen Gitarristen. Mit seinen Projekten Cristin Claas Trio, Hands On Strings, dem 10String Orchestra und mit Jule Malischke bestreitet er mehr 100 Konzerte im Jahr. Er ist nicht nur erfolgreicher Musiker, sondern auch Komponist und Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop an der Dresdner Musikhochschule. Workshops führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands sowie nach Italien, Österreich und in die USA. \nAuch am heutigen Abend wird Stephan Bormann als \“special guest\“ im Konzert von Jule Malischke spielen.“}

{„de“:“Es begann mit einem Mikrophon. Ein Mikrophon für drei Musiker*innen, drei Stimmen und drei Instrumente. Die Musik und die Konzerte von STANDARD CROW BEHAVIOR sind eine akustische und dreidimensionale Choreografie, die von zahlreichen Konzert – und Festivalbesucher*innen seit dem Bestehen der Band gefeiert wurde. Geprägt von Nähe, Direktheit, Witz und Besinnlichkeit, starken und leisen Momenten. Nun hat die Band ihr Debütalbum „Talking To Space“ im Gepäck. Den Albumtitel, der direkt übersetzt soviel heißt wie „Selbstgespräche führen“, kann man in der aktuellen Zeit mit Sicherheit auch als Hinweis auf so manche Veränderung deuten. Space, Raum, davon gibt es zwischen Menschen derzeit viel. Auch auf der Bühne bei Standard Crow Behavior haben sich – den Umständen geschuldet – die räumlichen Verhältnisse verändert. So stehen dort nun drei Mikrophone. Aber sie nehmen ihn ein, den entstandenen Raum. Füllen ihn mit dem warmen, satten Klang ihrer drei Stimmen und ihrer Instrumente, überwinden so physische Distanz. Auf ihrem Debütalbum präsentiert das Trio eine Auswahl der Songs der ersten beiden Schaffensjahre. Die Musik der Band lässt sich irgendwo im Spannungsfeld eingerahmt vom Sound des kammermusikalischen Bluegrass und Songwriter-Pop-Arrangements verorten, auf dem Weg vom einen zum anderen. Die Texte des Albums sprechen eine deutliche Sprache, aktuell und zeitlos gleichermaßen. Es werden Fragen gestellt, etwa die nach der Verantwortung, bewusstem Handeln und weisen Entscheidungen. Und es werden Geschichten erzählt. Von Kleingärten, Schneeflocken und Bergdörfern – von persönlichen Erkenntnissen und Liebe. Die Welt als zu Hause – Nähe trotz Abstand.“}

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Der Output und die Vielseitigkeit von MIRA LU KOVACS sind jenseitig. Nicht alle zwei Jahre ein Album, eher zwei Alben pro Jahr plus x Kooperationen. 2013 erschien die vielfach preisgekrönte Sängerin, Singersongwriterin und Komponistin als Mastermind des Trios Schmieds Puls auf der Bildfläche, mit Balladen, zielgenau und treffsicher wie ein sauberer Schuss ins Schwarze. Niemand kommt vor Kovacs Liedern ungeschoren davon. \nAls Stimme der avantgardistischen Supergroup 5K HD experimentiert sie mit Effekten und Verfremdungen, bei den Grunge Pop Senkrechtstarter*innen My Ugly Clementine spielt sie als Sidewoman Gitarre, mit Clemens Wenger transformierte sie ihre Lieder in Arrangements für ein 10köpfiges Ensemble, dem Wiener Belvedere Museum komponierte sie das Corporate Design – Mira Lu Kovacs wechselt fliegend die Rollen auf dem breiten Spektrum zwischen Pop, Hochkultur, Experimenteller und Elektronischer Musik.

Mit \“What Else Can Break\“ präsentiert die Ausnahmemusikerin nun das erste Album explizit unter ihrem Namen, ein wunderschönes Überlebensalbum, ein musikalischer Unterschlupf, abgrundtief und geborgen.\n„Ich empfinde eine so große Liebe für dieses Album, weil es so schonungslos leidend und ehrlich ist und sich damit befasst! Es läuft nicht weg, es ist sehr mutig.“\nMira Lu Kovacs macht für das postpatriarchale Zeitalter klar: Gefühle zu zeigen ermächtigt. Radical Softness ist das Werkzeug der Rebellion. \n„Die extremste Form gewisse Dinge zum Ausdruck zu bringen ist, sie leise zu tun.“\nVon Stuck bis Stay A Little Longer zieht Mira Lu Kovacs aus ihren Liedern einen Schmerz, der uns spüren lässt, dass es sich in dieser Scheiß-Welt zu leben lohnt. Off you go: Düster, leichtfüßig, beruhigend, trauernd, augenzwinkernd, beschwingt.

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